
2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniertvor 7 Stunden in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Im Jahr davor wurden sogar 66 katholische Gotteshäuser ihrer sakralen Widmung enthoben, wie die Bistümer Deutschlands bekannte gegeben haben.
Berlin (kath.net/jg)
Im Jahr 2025 sind in Deutschland mindestens 46 römisch-katholische Kirchen oder Kapellen profaniert worden. Dies geht aus den Amtsblättern der katholischen Bistümer hervor, wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mitteilte. Stichtag ist der 1. Dezember. Dies berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. 
Eine Profanierung einer Kirche oder Kapelle ist ein formaler rechtlicher Akt der katholischen Kirche, durch den das Gebäude von seiner sakralen Widmung enthoben wird.
2024 sind sogar 66 katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert worden. Laut DBK werden aber nicht alle Profanierungen in den Amtsblättern der Bistümer gemeldet. Die tatsächlichen Zahlen könnten daher noch höher sein.
Für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) liegen keine Zahlen vor. Für die Jahre 2023 bis 2025 seien die Erhebungen noch im Gange, teilte ein Sprecher der EKD mit. 2022 wurden 23 Kirchen, Kapellen und Gemeindezentren verkauft oder abgerissen.
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Lesermeinungen| | harvester vor 3 Stunden | | | | Jammerschade um jede einzelne entwidmete Kirche. Andererseits hatten die allerersten Christen gar keine Kirchen und erst recht keine Gemeindezentren. Predigt und Heiliges Abendmahl, Lehre und Gastfreundschaft gab es in Privathäusern. Vielleicht kann in Zukunft so eine Kirche, die Christus und seinem Wort treu ist, von unten ganz neu aufgebaut werden. |  0
| | | | | Holunder vor 6 Stunden | | | | Es ist richtig so Kirche bedeutet -zumindest in unserem Bistum -sehr vie ehrenamtliche Arbeit, die gar nichts mit Glauben und Spiritualität zu tun hat. Die Kirchen- und Pfründestiftungen müssen verwaltet werden, man braucht Küster und Besuchsdienste. Das machen vor allem ältere Leute, die mit der modernen Technik und den modernen Kommunikationsformen fremdeln. Und es werden immer weniger, die bereit sind, das zu tun. Dazu kommt der eklatante Priestermangel. Es ist nur sinnvoll, große Seelsorgeeinheiten zu bilden, wenn man auch das kirchliche Leben auf wenige Orte konzentriert. |  1
| | | | | pikkuveli vor 6 Stunden | | | | Ergänzung Ergänzung zu Ulrich Motte:
Zudem ist die Bevölkerungszahl der autochthonen Bevölkerung deutlich gesunken. Da keine belastbaren Zahlen mehr zur Verfügung stehen, muss man schätzen. Vielleicht sind es tatsächlich noch 60 Millionen. Bei 40 Millionen gezählten Christen sind also noch 2/3 der Urbevölkerung Christen. Auch wenn da deutlich Luft nach oben ist - es ist nicht ganz so schlimm...Dennoch: Beten wir für die fällige Neuevangelisierung!
Und: Es dürfte in der Vergangenheit besonders auf katholischer Seite wohl kaum eine auch nur annähernd wirtschaftliche Bedarfsplanung gegeben haben. |  0
| | | | | Ulrich Motte vor 6 Stunden | | | | Die beiden großen Kirchen haben aber nun wirklich - außer in ausgesprochenen Diasporagebieten- noch immer sehr viele Kirchen, die für eine ja heute oft sehr mobile Gesellschaft häufig ortsnah und sonstwie erreichbar liegen. Und sie zählen fast 40 Millionen Mitglieder. Totgesagte leben länger... |  0
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