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- Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
- Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
- Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
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- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
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Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“vor 5 Stunden in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Initiative Neuer Anfang: Der Bischof von Hildesheim kann die Gräben in der katholischen Kirche in Deutschland überwinden
Augsburg-Bonn (kath.net/Initiative Neuer Anfang) Die Initiative Neuer Anfang gratuliert dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Heiner Wilmer SCJ, zu seiner Wahl. Der Vorsitzende der Konferenz ist ein Koordinator überdiözesaner Interessen oder Projekte. Ferner spricht er nach außen für die Konferenz. Er folgt Georg Bätzing im Amt, der nicht wieder antrat. Am Ende der Amtszeit des Vorgängers sind Bischöfe wie Gläubige tief gespalten. Bischof Heiner Wilmer erwartet die schwere Aufgabe, zerrissene Gesprächsfäden wieder anzuknüpfen.
Vertreter der Initiative Neuer Anfang sind in der Vergangenheit mehrfach mit dem Bischof von Hildesheim zusammengetroffen. Gerne erinnern sich die Mitglieder der Initiative an die stets freundlichen Begegnungen und tiefgründigen Gespräche. „Der neue Vorsitzende der DBK besitzt Wertschätzung über die Grenzen der Lagerbildung innerhalb der Konferenz hinaus“, betont Martin Brüske, Mitgründer der Initiative Neuer Anfang, „Das ist entscheidend für die Aufgabe, die auf ihn zukommt.“ 
Die Sprecherin der Initiative Neuer Anfang, Kerstin Goldschmidt, ergänzt: „Bischof Heiner Wilmer erleben wir als feinsinnigen und aufgeschlossenen Bischof, mit dem wir bereits guten Kontakt pflegen. Wir freuen uns auf weitere Begegnungen und einen guten Austausch.“ Der Neue Anfang setzt sich sehr für eine Neuevangelisierung ein. „Unsere Türen“, so Goldschmidt, „sind immer offen für einen Neustart im Zusammenwirken mit allen Gruppierungen in der Kirche mit dem Ziel, das Evangelium weiterzutragen.“
“Die Wahl von Bischof Wilmer - wir hatten die Freude, ihn im persönlichen Austausch zu erleben - ist ein echtes Hoffnungszeichen”, freut sich Bernhard Meuser, Mitgründer des Neuen Anfangs. Seine Antrittsrede als fulminant zu bezeichnen, würde dem Anliegen nicht gerecht, so Meuser weiter. “Ihre Wucht speiste sich nicht aus rhetorischen Quellen, sondern aus spiritueller Tiefe. Mir imponierte der Satz ‘aus einer Haltung der Demut’ stark sein. Genau damit könnten die schmerzhaften Gräben in der Katholischen Kirche langsam überwunden werden und eine neue Kultur der Verständigung wachsen.”
Mit dem ersten Statement bei der Pressekonferenz nach seiner Wahl hatte Bischof Wilmer einen markanten geistlichen Akzent gesetzt. „Das hat mich persönlich sehr gefreut. Er hat theologische und geistliche Substanz gezeigt. Gottes Segen und alles Gute, lieber Bischof Heiner!“, so Martin Brüske zum Start des neuen Vorsitzenden. „Das Gebet unserer Initiative und zahlreicher Katholiken, die mit uns verbunden sind, ist ihm sicher“, unterstreicht Kerstin Goldschmidt.
Hintergrund:
Der Neue Anfang ist eine freie Initiative von Katholiken, die ihre Kirche lieben. Aus der Wurzel des Arbeitskreises Christliche Anthropologie ist die Initiative in der Zeit des Synodalen Weges in Deutschland als theologisch-philosophische Denkfabrik hervorgegangen. Der Neue Anfang sucht die Treue zum Evangelium, die Einheit mit der ganzen Kirche und ihre glaubwürdige Erneuerung. Es ist das Bestreben der Initiative, durch mutige Worte, gute Theologie, geistliche Tiefe und klare Positionen Orientierung zu geben. Damit ermöglicht der Neue Anfang tiefe Gemeinschaft im Glauben an Christus, ermutigt und befähigt Menschen, sich als seine Jünger und Jüngerinnen in eine verunsicherte Kirche und eine orientierungslose Gesellschaft senden zu lassen. Siehe Link.
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Lesermeinungen| | Tante Ottilie vor 22 Minuten | | | | Der von mir mitgeteilten Text basiert auf einer KI-Antwort (Gemini), auf meine Frage, ob im Bistum Hildesheim in offiziellen Dokumenten gegendert werde.
Ich hatte das vage im Gedächtnis, und, wie man sieht, hat es sich bestätigt.
Man mag zwar nicht Bf Wilmer in erster Linie als die eigentlich ursprüngliche Ursache dafür verantwortlich machen, aber die entspr. Einführung und Umsetzung erfolgte immerhin unter seiner Leitung! |  0
| | | | | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | Ja. Ein Hoffnungszeichen, und man kann Bischof Wilmer nur von Herzen Gottes Segen und die Führung des Heiligen Geistes wünschen.
Aber man darf auch nicht vergessen, dass ein freundlicher Umgangston nicht das wichtigste in der Kirche ist, sondern, dass Bischöfe, Priester und andere Vertreter der Kirche, das tun, was Jesus ihnen auftrug: Den Glauben zu verkünden, die Sakramente zu spenden "... und lehret sie alles zu halten, was ich Euch geboten habe". Und besonders in letzterem Punkt haben gerade erst wieder viele Bischöfe auf deutschem Boden versagt, indem sie die teils unsäglichen, teils sogar in jeder Hinsicht unmöglichen Forderungen des "Synodalen Weges" durchgewunken haben.
Nein, ich will auch keine "andere Kirche", wenn sie freundlich und konsensbereit auftritt. Denn dort, wo Gottes Wille eindeutig ist, ist ein Konsens mit dem Irrtum unmöglich,insbesondere bei der Frage, wer überhaupt geweiht werden kann. |  0
| | | | | marlin vor 2 Stunden | | | | @ SalvatoreMio wer ist @Tante Luise ? |  0
| | | | | SalvatoreMio vor 4 Stunden | | | | "Nun ja ..." @Tante Luise: Danke! Sie weisen auf nicht zu unterschätzende Phänomene hin, die seit Jahren bekannt sind. |  2
| | | | | Marienrose vor 4 Stunden | | | | Hoffnungszeichen ! Danke, für die Stellungnahme!
Es würde mich sehr freuen, wenn Bischof Wilmer ein Hoffnungszeichen für die katholische Kirche in Deutschland ist.
Als Herz Jesu Priester dürften die Vorraussetzungen gegeben sein.
Gottes Segen wünsche ich Bischof Wilmer für seine neue Aufgabe. |  2
| | | | | Tante Ottilie vor 4 Stunden | | | | Nun ja, aber z.B. wird im Bistum Hildesheim offenbar u.a. gegendert Das Bistum Hildesheim nutzt und empfiehlt geschlechtersensible Sprache in seiner offiziellen Kommunikation.
Seit Juni 2021 liegt eine offizielle Handreichung für geschlechtersensible Sprache vor, die Mitarbeitende dazu ermutigt, Texte inklusiv zu gestalten.
Bistum Hildesheim
Bistum Hildesheim
Hier sind die wichtigsten Eckpunkte der Umsetzung:
Vielfältige Methoden: Das Bistum empfiehlt primär die Doppelnennung (z. B. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“), neutrale Personenbezeichnungen („Mitarbeitende“) oder die Verwendung der Mehrzahl.
Genderzeichen: Die Verwendung von Sonderzeichen wie dem Gendersternchen (z. B. „Dekan*in“) wird als eine Möglichkeit thematisiert, um alle Geschlechtsidentitäten sichtbar zu machen, insbesondere in kürzeren Texten.
Gottesrede: Ein besonderer Fokus liegt auf der Gottes(an)rede. Das Bistum wirbt dafür, Gott nicht nur als „Vater“, sondern auch mit mütterlichen oder geschlechtsneutralen Attributen zu beschreiben, um die biblische Vielfalt abzubilden.
Anw |  2
| | | | | Jothekieker vor 5 Stunden | | | | Sehr hilfreich Aus der Ferne Menschen zu beurteilen, mit denen man noch nie zu tun hatte, ist immer problematisch. Trotzdem möchte man sich natürlich einen eigenen Eindruck von dem neuen Vorsitzenden der DBK machen. Deshalb ist man auf Einschätzungen von glaubwürdigen Menschen angewiesen, die näher dran sind.
Da kommt diese Stellungnahme des "Neuen Anfangs" gerade recht. |  1
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