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Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“

vor 4 Stunden in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Initiative „Neuer Anfang“: „Die Nachricht von der Berufung des Priesters … in den Betroffenenbeirat bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) empfanden die beiden ‚als Schlag in die Magengrube‘.“


Bonn (kath.net) Die Initiative „Neuer Anfang“ stellt äußerst unbequeme Fragen über ein Mitglied des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz. „Kann das sein? Ein deutscher Priester unterhält als Subregens eines Priesterseminars sexuelle Beziehungen zu Untergebenen, die er ausbildet, und wird dennoch in den Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt?“ So liest man schon im Untertitel des „Neuer Anfang“-Beitrags von Matthias Grünewald mit dem Titel: „Berufung von Wolfgang F. Rothe in den Betroffenenbeirat der DBK: Zwei Betroffene blitzen mit ihrem Protest ab“. Die beiden Missbrauchsopfer Bernhard Meuser (Link) und Gabriel Weiten, beides renommierte Theologen, hatten ihren Protest gegen diese Berufung in den DBK-Betroffenenbeirat der DBK in internen Schreiben bekannt gemacht. Meuser und Weiten waren in ihrer Jugend Missbrauchsopfer anderer Priester gewesen und sind dadurch für das Thema besonders sensibilisiert.


Der Beitrag schließt mit den Worten: „Niemand zeigt sich alarmiert oder äußert wenigstens ein Bedauern, niemand sieht sich verantwortlich für die Entsendung und den Verbleib einer Person im Betroffenenbeirat, bei dem gerichtlich in den höchsten Instanzen (OHG, EGMR) Sex mit Untergebenen festgestellt wurde – weder der amtierende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, noch die DBK-Kommission mit Auswahlgremium, noch der Betroffenenbeirat. Welcher Institution ist nun eine redliche Aufarbeitung des Missbrauchs-Skandals zuzutrauen? Bei wem dürfen Missbrauchs-Betroffene Vertrauen schöpfen für eine aufrichtige, unabhängige Aufklärung?“


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Lesermeinungen

 Tuotilo2 vor 2 Stunden 
 

@Elemosinarius

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Kardinal Marx zu den Bischöfen gehört hat, die gegen die Berufung Rothes in den Betroffenenbeirat Protest eingelegt haben.


0
 
 Versusdeum vor 3 Stunden 
 

Verlogen von Anfang an

Wer sagt, noch mehr Homo sei die richtige Antwort auf den meist homosexuellen Missbrauchsskandal, für den ist auch 2+2 5, die derzeit grassierende Judenfeindlichkeit rächz und die Erde eine Scheibe. Zerschlagt endlich die Homo-Netzwerke in der Kirche und schützt Kinder durch die katholische Morallehre (die Ihr gerade zerschlagt!), anstatt Personen, die was mit Schutzbefohlenen / Untergebenen hatten, in "Betroffenenräte" zu wählen oder ihnen gar Orden umzuhängen, wie es der Freistaat unter Söder neulich noch in diesem Fall tat (aber Söder hatte ja auch Merkel noch etwa 2022 mit dem höchsten bayrischen Orden ausgezeichnet - offenbar für das "Neue Deutschland", das sie uns beschert hatte (oder doch für die die Coronamaßnahmen, die er offen bewundert hatte?)).


0
 
 Elemosinarius vor 4 Stunden 
 

Scheinheilig

@Jörgen

Und dann schaue man, wer über diesen Mann seit Jahren in München seine schützende Hand hält...


1
 
 Jörgen vor 6 Stunden 
 

Scheinheilig

Hier offenbart sich erneut die ganze Scheinheiligkeit des Synodalen Theaters, bei dem es nur um Geld und Einfluss ging, aber so garnicht um tatsächlich Missbrauchsaufarbeitung und Prävention. Die Opfer wurden schlicht ausgenutzt, für die eigene Agenda.
Dies wird augenfällig, wenn es diesem konkreten Fall nicht gelingt, Konsequenzen zu ziehen, sich niemand verantwortlich fühlt.

Eine nochmals andere Qualität hat es jedoch, wie über den Mann die die schützende Hand gehalten wird. Man kann sich so seine Gedanken machen, um was es eigentlich geht.


3
 
 CusanusG vor 6 Stunden 
 

Die Personalie verwundert nicht

Wolfgang F. Rothe wird als Star in den Medien beworben, u.a. weil er queeres Leben unterstützt und weil er in einer WG lebt und dafür noch einen männlichen MItbewohner sucht.

Es ging im synodalen Weg nie darum, den MIssbrauch aufzuarbeiten, sondern nur darum die LGBTQ-Community zu stärken und die Gläubigen an den Rand der Kirche zu drängen.


3
 
 persona vor 7 Stunden 
 

Als Missbrauchsopfer

...bin ich kompetent Stellung zu nehmen. Es stinkt einfach nur zum Himmel. Gott hält sich die Ohren zu, wenn wir beten und zu ihm schreien. Wie aktuell ist doch die heutige Tageslesung: "Sie suchen mich Tag für Tag und haben daran Gefallen, meine Wege zu erkennen. Wie eine Nation, die Gerechtigkeit übt und vom Recht ihres Gottes nicht ablässt, so fordern sie von mir gerechte Entscheide und haben an Gottes Nähe Gefallen." (Jes 58) Aber Gott hört nicht!
Das sechste Gebot bedeutet: du sollst den Ehe-Bund Gottes mit dem Menschen nicht brechen. Gott ist der Bräutigam und der Mensch ist die Braut.
In dieser Fastenzeit sollten wir alle "hören" fasten. Gott spricht und der Mensch hört. So herum und nicht andersherum. Und mit dem sechsten Gebot steht und fällt unsere Kirche vor Ort.


3
 

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