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Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!

vor 7 Stunden in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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UPDATE: Der neue Bischof stimmte 2023 für einen umstrittenen Text, der offizielle Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in der katholischen Kirche ermöglichen sollte und der als Affront gegenüber Rom gilt.


Eichstätt (kath.net)

Papst Leo XIV. hat den Freiburger Weihbischof Christian Würtz (55) zum neuen Bischof von Eichstätt ernannt. Er folgt damit Gregor Maria Hanke nach, der am 8. Juni 2025 von seinem Amt zurückgetreten ist. Die Ernennung wurde am Dienstag, 7. Juli, zeitgleich in Rom, Freiburg und Eichstätt bekannt gegeben – am Hochfest des Bistumsgründers, des heiligen Willibald. Christian Würtz ist damit der 83. Bischof von Eichstätt. Der Zeitpunkt der Einführung steht noch nicht fest.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagte der künftige Eichstätter Bischof in einer ersten Reaktion. „Es ist eine schöne Fügung, dass meine Ernennung am Fest des heiligen Willibald erfolgt, des Patrons der Diözese Eichstätt. So hoffe ich, dass ich mich mit meinen Erfahrungen und Fähigkeiten auch in Eichstätt beim Aufbau des Reiches Gottes einsetzen kann und mit den Menschen hier unterwegs sein darf. Ich danke Papst Leo für das in mich gesetzte Vertrauen und bin nun gespannt darauf, die Menschen in der Diözese kennenzulernen.“

Christian Würtz, geboren 1971 in Karlsruhe, studierte zunächst Rechtswissenschaften und war als Rechtsreferendar tätig. Während seines anschließenden Theologiestudiums in Freiburg und Würzburg promovierte er parallel im Kirchenrecht (Dr. iur. utr.). 2006 wurde er zum Priester geweiht, 2011 promovierte er zudem in Theologie. Es folgten Tätigkeiten als Pfarrer in Gengenbach sowie ab 2013 als Diözesanrichter in Freiburg. 2018 wurde er Stadtdekan von Freiburg, Dompfarrer am Münster und Domkapitular. 2019 ernannte ihn Papst Franziskus zum Weihbischof. Seitdem ist er im Erzbistum Freiburg unter anderem für die Priesterausbildung sowie als Bischofsvikar für Hochschulen verantwortlich.

Der Eichstätter Diözesanadministrator Alfred Rottler begrüßt die Ernennung mit großer Freude: „Mit Weihbischof Christian Würtz erhält unser Bistum einen erfahrenen Seelsorger und Theologen, der sowohl in der Pastoral als auch in Leitungsaufgaben der Kirche umfassende Erfahrung mitbringt. Ich heiße ihn im Namen des gesamten Bistums Eichstätt herzlich willkommen und wünsche ihm für seinen Dienst Gottes reichen Segen.“ Zugleich dankte Rottler den Gläubigen für ihr Gebet während der Zeit der Sedisvakanz. Auch der emeritierte Bischof Gregor Maria Hanke begrüßt die Ernennung seines Nachfolgers: „Weihbischof Christian Würtz ist ein geistlich erfahrener, theologisch versierter und leitungskompetenter Hirte. Von Herzen wünsche ich ihm Gottes reichen Segen für seinen Dienst.“


Laut Medienberichten gilt Würtz als Anhänger des deutsch-synodalen Weges und stimmte 2022 für ein Reformpapier, das feststellte, dass homosexuelle Orientierung keine persönliche Entscheidung sei. Im März 2023 stimmte er für den umstrittenen Text, der offizielle Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in der katholischen Kirche ermöglichen sollte und der als Affront gegenüber Rom gilt.

 

Foto: (c) Bistum Eichstätt

 


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Lesermeinungen

 Jothekieker vor 20 Minuten 
 

@discipulus

Trotz Ihrer beruhigenden Worte: Etwas Sorgen bereitet mir diese Berufung schon.


0
 
 Wynfried vor 33 Minuten 

Einen Weihbischof aus Freiburg

hat vor einigen Jahren auch das Bistum Fulda als Oberhirten bekommen und das Ergebnis ist mehr als ernüchternd.

Wenn Weihbschof Würtz für einen umstrittenen Text gestimmt hat, der als Affront gegenüber Rom gilt, dann frage ich mich, warum „Rom“ ihn dann zum Bischof von Eichstätt ernannt hat.

Für die traditionsverbundenen Katholiken im Bistum Eichstätt wird es jetzt auch nicht leichter werden ...


0
 
 Albertus Magnus vor 1 Stunden 
 

Der Geist weht wo er will

Ich habe im Dom einen Bischof gesehen, der sich auf dem Weg zum Rednerpult vor dem Allerheiligsten, also vor dem Herrn, verneigt hat, dem er zu dienen hat. Also macht bitte nicht alles mies, sucht das Gute, betet für die Hirten und gebt Zeugnis für den Glauben ab. Es wird wieder anders werden.


1
 
 discipulus vor 1 Stunden 
 

Abwarten

Warten wir doch mal ab. Bischof Würtz ist ein sehr gebildeter und persönlich integrer Priester, der das Herz am rechten Fleck hat. So habe ich ihn jedenfalls vor ca. 10 Jahren persönlich kennen gelernt. Seine Beiträge zum synodalen Unsinn haben mich deshalb sehr verwundert. Es mag sein, daß er sich da durch das Umfeld in Freiburg zu stark hat beeinflussen lassen. Beten wir doch darum, daß der Heilige Geist ihm wieder mehr Bekennermut schenkt. Als Diözesanbischof muß er sich jedenfalls nicht mehr diplomatisch zurückhalten, wie das ein Auxiliarbischof in einer Diözese immer muß. Das Amt formt ja bekanntlich den Inhaber... Beten wir, daß das mit dem neuen Amt in eine gute Richtung geht.


2
 
 Versusdeum vor 2 Stunden 
 

@serafina

"... Buntstreifenfahnen-Fanclub ..."


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 siebenbuerger vor 2 Stunden 
 

Der Bock als Gärtner

Hier wird abermals der Bock zum Gärtner gemacht. Wenn Rom die Piusbruderschaft exkommuniziert, dann muss doch folgerichtig auch ein Priester oder Bischof exkommuniziert werden, der die christliche Lehre verleugnet. Stattdessen werden solche unwürdigen Männer auch noch befördert. Das erinnert stark an die dunkelsten Stunden der Kirchengeschichte!


0
 
 Versusdeum vor 2 Stunden 
 

Aber wir müssen doch alles toll finden,

was der Papst tut, wie wir die letzten Tage gelernt haben. Zum Kuckuck nochmal!


0
 
 Versusdeum vor 2 Stunden 
 

@Hardenberg

Wieso machen Sie sich Sorgen? Die bösen Piusse sind ja jetzt endlich "weg" und alles andere ist ja nicht so schlimm und vergleichbar, wie wir in den letzten Tagen gelernt haben.


1
 
 serafina vor 3 Stunden 
 

@Kostadinov

Andere Kandidaten: hätte er schon...!
Ich denke z. B. an Weihbischof Florian Wörner - würde auch gut zu den Bischöfen Oster und Voderholzer passen.


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 Kostadinov vor 4 Stunden 

Das ist die Gretchenfrage...

hat Papst Leo keine anderen Kandidaten oder will er keine anderen?


3
 
 Jörgen vor 4 Stunden 
 

Im Dikasterium für die Bischöfe ziehen immer noch synodal motivierte Kräfte die Strippen, welche die eigentlichen Nöte der Kirche in Deutschland nicht erkannt haben.


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 serafina vor 5 Stunden 
 

Nicht mein Wunschkandidat

aber der Regenbogen-Fanclub sowie die klerikale Frauenpower-Bewegung werden sich freuen!


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 MPDE vor 6 Stunden 
 

Enttäuschend

Würtz vertritt die volle Schiene synodaler Agenda. Offenbar ist Papst Leo nicht an einem Umbau des deutschen Episkopats im Sinne der Romtreue gelegen…


5
 
 Hardenberg vor 6 Stunden 
 

Das ist keine Unterstützung

für die Bischöfe Oster und Voderholzer in ihrer Hirtensorge. Offenkundig wird der Besetzungskurs von Papst Franziskus fortgeführt. Ob das ein Grund zur Besorgnis ist?


6
 

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