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Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!

vor 45 Minuten in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
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Roma locuta: Die vier neugeweihten Bischöfe der Piusbruderschaft sowie ihre zwei Konsekratoren sind exkommuniziert, ebenso FSSPX-Geistliche sowie Laien, die sich formell angeschlossen haben - Dekret plus Erläuterung des Vatikans in voller Länge!


Vatikan (kath.net/pl) kath.net dokumentiert das Dekret plus die diesbezügliche Erläuternde Note des Dikasteriums für die Glaubenslehre nach den unerlaubten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. am 1. Juli in Écône/Schweiz jeweils in voller Länge in kath.net-Übersetzung:

Dekret:

Trotz der an den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. gerichteten Warnungen hat Bischof Alfonso de Galarreta – durch die Bischofsweihe von vier Priestern ohne päpstliches Mandat und gegen den Willen des Papstes – eine schismatische Handlung begangen und sich damit ipso facto den in Kanon 1387 und Kanon 1364 § 1 des CIC 2021 vorgesehenen Strafen ausgesetzt.

Ich erkläre hiermit für alle rechtlichen Zwecke, dass sowohl der vorgenannte Bischof Alfonso de Galarreta als auch Pascal Schreiber, Michael Goldade, Michel Poinsinet de Sivry und Marc Hanappier ipso facto die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation latae sententiae auf sich gezogen haben.

Ich erkläre ferner, dass Bischof Bernard Fellay – der als Mitkonsekrator direkt an der liturgischen Feier teilgenommen und sich damit öffentlich dem schismatischen Akt angeschlossen hat – die in Kanon 1364 § 1 des CIC 2021 vorgesehene Exkommunikation latae sententiae auf sich gezogen hat.


Kleriker und Laien werden gewarnt, sich dem Schisma der Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht anzuschließen, da sie sich dadurch ipso facto der Strafe der Exkommunikation latae sententiae zuziehen würden.

Aus dem Palast des Dikasteriums, 2. Juli 2026

Víctor M. Kardinal Fernández
Präfekt

John J. Kennedy
Titularerzbischof von Ossero
Sekretär der Disziplinarsektion

Msgr. Armando Matteo
Sekretär der Glaubenssektion

Erläuternde Note des Dikasteriums für die Glaubenslehre

Von der Zeit des heiligen Paul VI. bis zu den jüngsten Beratungen in diesem Dikasterium haben sich zahlreiche Versuche, die Anhänger der von Msgr. Marcel Lefebvre gegründeten Bewegung zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche zurückzuführen, als erfolglos erwiesen. Diese Situation wurde durch jüngste Bischofsweihen, die ohne päpstlichen Auftrag, gegen den Willen des Heiligen Vaters und unter offener Verletzung des Kirchenrechts vollzogen wurden, weiter verschärft. Daher hält es dieses Dikasterium in treuer Ausübung der ihm anvertrauten Aufgaben für notwendig, darauf hinzuweisen, dass dieser Akt den Tatbestand des Schismas erfüllt und kanonische Folgen für die beteiligten Geistlichen und Laiengläubigen nach sich zieht. Denn wie bereits 1988 erklärt wurde, „stellt ein solcher Ungehorsam – der eine faktische Ablehnung des römischen Primats impliziert – einen schismatischen Akt dar“ (vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Ecclesia Dei, 3).

Diesbezüglich gilt fortan:

Geistliche, die der Priesterbruderschaft St. Pius X. angehören, befinden sich im Zustand des Schismas und sind daher als Schismatiker zu betrachten (vgl. Ecclesia Dei, 5 c; Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte, Erläuternde Note zur Exkommunikation wegen Schismas, die Anhänger der Bewegung von Bischof Marcel Lefebvre getroffen hat, 24. August 1996, 5–6); sie ziehen sich damit die gesetzlich vorgesehene Exkommunikation zu (Canon 1364 § 1 CIC). 

Was die Laiengläubigen betrifft, so sind jene, die sich formell der Priesterbruderschaft St. Pius X. anschließen – unter den Bedingungen, die in der Erläuternden Note des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte von 1996 festgelegt wurden (vgl. ebd., 7) und die weiterhin in Kraft bleiben und von diesem Dikasterium übernommen werden –, als Schismatiker und Exkommunizierte zu betrachten. 3. Schließlich wird das heilige Volk Gottes gewarnt, dass die Geistlichen der Priesterbruderschaft St. Pius X. die Sakramente unerlaubt spenden und dass das von ihnen gespendete Bußsakrament sowie die von ihnen assistierten Eheschließungen ungültig sind. Die Kirche wird als fürsorgliche Mutter all jene mit aufrichtiger Zuneigung und tiefer Sorge willkommen heißen, die in die volle Gemeinschaft zurückkehren wollen. Die Apostolischen Nuntien werden Vorkehrungen für Verfahren treffen, die die Ordinarien in verschiedenen Fällen anwenden können.

Schließlich werden alle Gläubigen dazu aufgerufen, in der Gemeinschaft mit dem Römischen Papst, mit den in Gemeinschaft mit ihm stehenden Bischöfen und mit der ganzen Kirche standhaft zu bleiben (vgl. Lumen Gentium, 22; Can. 751 CIC) und von der Teilnahme an Feiern und Aktivitäten abzusehen, die von der genannten Priesterbruderschaft St. Pius X. gefördert werden.

Aus den Büros des Dikasteriums, 2. Juli 2026

Víctor M. Kard. Fernández
Präfekt

Msgr. Armando Matteo
Sekretär für die Sektion für die Glaubenslehre

John J. Kennedy
Titularerzbischof von Ossero
Sekretär für die Disziplinarsektion

 


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Lesermeinungen

 Gandalf vor 6 Minuten 

Gute Entscheidung!

Das nächste Mal weihen dann sonst Marx & Co. ihre Bischöfe sonst...


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 ab55 vor 11 Minuten 
 

@ebuber: "...Und warum kommen die Petrus-Brüder seit Jahren ohne eigene Bischöfe aus? ..."

Die Antwort ist einfach: weil die Petrusbrüder in voller Einheit mit der Kirche stehen, finden sich immer wieder katholische Bischöfe, die in ihren Seelsorgestationen die Sakramente (vorallem das Sakrament der Firmung) im überlieferten Ritus spenden. In Wien kommt alljährlich ein Weihbischof und spendet das Sakrament der Firmung an die Jugendlichen, die von der Petrusbruderschaft betreut werden, im Gegenzug hören die Priester der Petrusbruderschaft auch regelmäßig im Dom die Beichte.


0
 
 borromeo vor 21 Minuten 

@Schillerlocke: Ja, selbstverständlich gibt es andere Möglichkeiten.

Ich selbst besuche die TLM im Wechsel sowohl bei der Petrusbruderschaft als auch an diözesan vorgesehenen Meßorten für die überlieferte Hl. Messe.

Aber möglicherweise übersehen Sie, daß es das offensichtliche Ziel von mächtigen kirchlichen Gruppen ist, die überlieferte Liturgie und mit ihr den überlieferten Katholizismus langsam aber sicher zum Aussterben zu verurteilen. Nichts anderes ist das Ziel des MP "Traditionis Custodes" von Papst Franziskus, welches von einigen Bischöfen weltweit eher großzügig gehandhabt wird, von vielen aber mehr und mehr restriktiv eingesetzt wird.

Das ist keine Rechtfertigung für unerlaubte Bischofsweihen. Aber vielleicht hilft es, sie zu verstehen. Und vor dem Hintergrund der beabsichtigten Auslöschung der Tradition muß wohl auch die überaus harte Linie gegenüber der FSSPX gesehen werden.

Die Linie von Papst Benedikt XVI. war hingegen von Weitsicht und ausgeprägter Hirtensorge geprägt. Traurig, daß seine Nachfolger das anders sehen.


1
 
 MaJo33 vor 45 Minuten 
 

Auch nicht anders als Altkatholiken

Im Grunde ist die Piusbruderschaft nun auch nicht anders gestellt, als die Altkatholiken (ich bin alt-katholisch in D, also mit einem Mann als Bischof in gültiger apostolischer Sukzession).
Wir verharren aus römischer Sicht auch im Schisma, weihen unsere Bischöfe auch gültig aber illegitim - wie die Priesterbruderschaft St. Pius X.


0
 
 borromeo vor 47 Minuten 

Weitere Fragen: Jahrzehntelang war es in der Kirche verpönt, auch nur anzudeuten,

daß sich ein Katholik im Schisma befinde. Die Kirche sei doch so groß, so weltoffen, für alle da (todos). In ihr seien alle gleich, ihre Dogmen (wieder so ein schlimmes Wort) seien doch aus der Zeit gefallen, sie straft nicht sondern liebt nur, und so weiter.

Warum schlägt sie jetzt auf einmal mit der vollen Härte des Kirchenrechts (und weiterer Härte darüber hinaus) zu? Was ist mit den einzelnen kirchlichen Lehren widersprechenden Katholiken in Deutschland, den Häretikern? Denen, die sich in Fragen der Disziplin nicht der Kirche und dem Papst unterordnen wollen und das gerade auch in Deutschland offen sagen (Schismatiker)? "Wir wollen anders katholisch sein!" Was ist mit vielen offensichtlich vom katholischen Glauben abgefallenen Kirchenangestellten, die offen eher das protestantische Kirchen- und Glaubensverständnis teilen (Apostaten)?

Klar: Aus Deutschland fließt das katholische Geld in Strömen. Noch. Aber die erkennbare Ungerechtigkeit schreit zum Himmel.


2
 
 Ebuber vor 50 Minuten 
 

Sehr unterschiedliche Meinungen

liest man hier.
Zuerst einmal: Urteilt nicht, damit auch ihr nicht.., denn Gott ist immer größer!
Eine Frage stellt sich mir aber schon seit Wochen zu diesem Thema: Warum brauchen Piusbrüder eigene Bischöfe? Und warum kommen die Petrus-Brüder seit Jahren ohne eigene Bischöfe aus?
Ich bin nur ein sehr einfacher, katholischer Christ, der gerne darauf einmal eine Antwort hätte.


1
 
 Bilbo B. vor 55 Minuten 
 

Entscheidende Unterschiede

Die Feststellung der Exkommunikation (latae sententiae) entspricht bei den aktuellen illegitimen Bischofsweihen der Piusbrüder, die sich unrechtmässig auf einen physischen „Notstand“ (status necessitatis) berufen, den Regeln der Katholischen Weltkirche. Gerade der gern herbeigezogene Vergleich dieser Bruderschaft mit der chinesischen Kirche, zeigt die Falschheit der Berufung auf den Notstand. Erstens: Chinesische Laien und Kleriker, standen und stehen seit der kommunistischen Machtübernahme unter dem enormen Druck des Régimes - in der Gefährdung von Leib und Leben -, während die gestrigen Bischofsweihen im Unterwallis völlig frei und geradezu als Kampfansage und Demonstration gegen die offizielle katholische Kirche durchgezogen wurden. Zweitens: In China geschahen jeweils die Bischofsweihen der sog. „Patriotischen Kirche“ weitgehend diskret und ex eventu wurde dann doch um Zustimmung des Vatikans gebeten.


3
 
 Christine vor 59 Minuten 

Es musste so kommen. Seit einem halben Jahrhundert vertreten sie ihre schismatischen Positionen.
Zuerst mehr oder weniger verborgen, in den letzten Jahren immer aggressiver.

Ihr Gedankengut ist so heimtückisch, dass sogar Bischöfe darauf hereinfallen.
Gott sei Dank haben sie Bischof Schneider nicht auch noch dazu gebracht, bei den Bischofsweihen mitzuwirken. Ob ihm inzwischen die Augen aufgegangen sind?
Bischof Vigano war auch nicht dabei. Er ist schon exkommuniziert, und jetzt anscheinend bei einer sedisvakantistischen Gruppe in USA.

Das ist alles sehr traurig.

So viele verspielen ihr Seelenheil und folgen der Bande in das Schisma.

Leute, wacht auf und entscheidet euch für die Mutter Kirche, die zwar verwundet ist, aber die man nicht verlassen darf!

„Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwinden.“

Sie allein, und sie kann nicht überwunden werden! Jesus, ich vertraue auf Dich!


5
 
 Schillerlocke vor 59 Minuten 
 

@Borromeo

Wer den alten Ritus haben will, kann bspw. zu den Petrus-Brüdern gehen. Das ist doch ein schönes Angebt.

Außerdem ist es lächerlich, katholischer als die katholische Kirche sein zu wollen, vor allem, wenn man seit Jahrzehnten die Päpste ignoriert. Diese Piusleute sind in ihrer rechthaberischen Ideologie inkonsistent, widersprüchlich, ja absurd. Es ist richtig, wenn Papst und Vatikan uns gläubige Laien vor diesen Verwirrern schützen.


2
 
 Freude an der Kirche vor 1 Stunden 
 

Exkommunikation nicht in Kauf nehmen! Kehrt zurück in die volle Einheit mit der Kirche!

„Bei anderen Gläubigen ist es hingegen offensichtlich, dass eine gelegentliche Teilnahme an liturgischen Handlungen oder Aktivitäten der Lefebvre-Bewegung – ohne sich deren Haltung der doktrinellen und disziplinären Spaltung zu eigen zu machen – nicht ausreicht, um eine formelle Zugehörigkeit zu dieser Bewegung zu begründen. In der pastoralen Praxis kann sich die Beurteilung ihrer Situation jedoch als schwieriger erweisen. Vor allem sind die Absicht der betreffenden Person sowie die Art und Weise, wie sich diese innere Haltung in Taten niederschlägt, zu berücksichtigen…“ (Erläuternde Note, Rat für die Gesetzestexte, 1996, Nr. 7).

Kehrt bitte ganz zur hl. Mutter Kirche zurück. Macht Euch auf keinen Fall die Haltung der Bruderschaft im Blick auf die doktrinelle und/oder disziplinäre Spaltung zu eigen. Auf keinen Fall eine eigene Exkommunikation in Kauf nehmen und dadurch der Seele schaden zufügen. Kehrt zurück zur Mutter Kirche!


3
 
 Antonius Bacci vor 1 Stunden 
 

Innere Tragik

Papst Leo hatte keine andere Wahl. Er musste die Exkommunikation aussprechen, wenn er nicht sein Gesicht verlieren wollte. Die Piusbruderschaft hat ihrerseits keinerlei Vertrauen in Rom, was aufgrund des letzten Pontifikates nachvollziehbar ist. Zu einer Einigung kann es nur kommen, wenn beide Seiten sich aufeinander zu bewegen, und da sehe ich auf beiden Seiten keinerlei Bewegungen. Aufgrund ihrer ausgebildeten Strukturen hat die Exkommunikation für die Bruderschaft eine eher geringe Bedeutung. In früheren Jahrhunderten wäre das noch anders gewesen, aber die Möglichkeit staatlicher Durchsetzung des Dekrets fehlt völlig. Dass die Exkommunizierten des ewigen Heiles verlustig gehen, davon dürfte wohl kein römischer Theologe mehr ausgehen, sonst wäre Ökumene ja gar nicht möglich. Die Bewertungen haben sich durch Säkularisierungsprozesse und später durch das Konzil so verändert, dass die Exkommunikation de facto zahnlos geworden ist. Im Grunde bleibt alles so, wie es auch bisher war.


0
 
 borromeo vor 1 Stunden 

Und ich bleibe dabei: Diese harte Vorgehensweise ist auch unter kirchenrechtlichen

Gesichtspunkten völlig unnötig und meiner Ansicht nach maßlos überzogen.

Sie zeigt aber deutlich, daß Papst Leo offensichtlich nicht von der harten Linie seines Vorgängers abweichen möchte, der die traditionsfreundlichen Katholiken immer wieder in die Schmuddelecke gestellt hat, nicht nur, aber vor allem auch durch dessen MP "Traditionis Custodes".

Und wenn ich hier Kommentare lese, die von "Piusleuten" als "bornierten Sektierern" sprechen und die ihre Freude über dieses überaus harte Vorgehen ausdrücken, frage ich mich schon, ob die Tragweite überhaupt verstanden wird. Ich selbst bin Anhänger der katholischen Tradition geworden, bin aber kein Anhänger der FSSPX. Dennoch kenne ich etliche auch dieser Katholiken und Priester und kann bezeugen, daß diese nichts anderes wollen, als katholisch zu sein wie viele Menschen, darunter viele Heilige, in vielen Jahrhunderten zuvor. Die allermeisten von ihnen sind weder "borniert" noch willentlich schismatisch!


2
 
 serafina vor 2 Stunden 
 

Lukas 12,32: "Fürchte dich nicht, du kleine getreue Herde..."


1
 
 Stephaninus vor 2 Stunden 
 

Klartext - gut so

Schismatiker sind Schismatiker, auch wenn sie in katholischem Kleid daherkommen. Die Piusbruderschaft ist dem Protestantismus seelenverwandt.


5
 
 Patroklos vor 2 Stunden 
 

Kirchenrechtliche Laienspieltruppe

Bereits 1988 hat die Piusbruderschaft Bischöfe geweiht. Damals wurden die Beteiligten gemäß CIC exkommuniziert, von Schisma war nicht die Rede.
2026 werden erneut Bischöfe geweiht, nun wird in der "Erläuternden Note" plötzlich von Schisma gesprochen. Auf welcher Rechtsgrundlage? Aufgrund welcher Logik? Welchen juristischen Stellenwert hat die Note überhaupt?
Zudem: Gilt das dann auch für in China ohne Erlaubnis geweihte Bischöfe? Ist die chinesische Kirche nun auch schismatisch? Wenn ja: Warum wird dies nicht erklärt? Wenn nein: Warum nicht?
Außerdem: Was hat der kirchenrechtliche Status mit der Gültigkeit der Sakramentenspendung zu tun? Aus theologischer Sicht doch gar nichts.
Aus Rom wird hierzu jedoch, wie auf die diversen Anfragen der Piusbruderschaft zumindest seit 2017, wiederum keinne Antwort erfolgen.
Vor allem Unter Kardinal Ratzinger war das "Dikasterium" erheblich besser geführt.....


2
 
 lesa vor 2 Stunden 

Erinnerung

"Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, dass jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu tun.  Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Dies aber habe ich zu euch geredet, damit ihr, wenn ihre Stunde gekommen ist, euch daran erinnert, dass ich es euch gesagt habe. (Joh 16, 2ff)


3
 
 rosenstaedter vor 2 Stunden 
 

Ist das einen Priester der Pius-Bruderschaft gespendete Sakrament der Ehe noch gültig?


0
 
 borromeo vor 2 Stunden 

Ergänzung bezüglich der "Erläuternden Note": Die Erklärung der gesamten FSSPX

als Schismatiker und die damit einhergehende Feststellung der unerlaubten Spendung aller Sakramente durch sie ist – mit Verlaub – das "Unintelligenteste", was sich "Rom" hier leistet.

Damit werden zehntausende, wenn nicht gar eine sechsstellige Zahl von Katholiken (Priester und vor allem auch Laien) ihrer geistlichen Heimat beraubt, der sie bisher zurecht vertrauten. Solch eine überaus harte Reaktion wäre nach dem Kirchenrecht völlig unnötig.

Theologen berufen sich gerne auf das II. Vatikanische Konzil. Warum auch nicht. Das 2. Vatikanum verstand sich als Pastoralkonzil. Deswegen wurde in der Folge das Kirchenrecht – vor allem das Eherecht und das Strafrecht – außerordentlich und wie ich meine, fälschlicherweise weichgespült.

Hier aber werden das 2. Vatikanum und das kirchliche Strafrecht als schwere Keule benutzt, um unliebsame Katholiken, die nichts anderes wollen als katholisch zu sein wie Generationen vor ihnen auch, zu bestrafen statt ihnen pastoral beizustehen.


4
 
 carl eugen vor 2 Stunden 

Sehr gut!

Ich bin froh, das der Heilige Stuhl sehr schnell die Exkommunikation dieser Schismatiker bestätigt hat.
Ich persönlich kann es nicht verstehen, dass es immernoch Menschen gibt, die diese Schismatiker verteidigen. Der willentliche Bruch mit der Kirche ist ein Verbrechen vor Gott.

Es ist gut und richtig, das die Gnadenerweise der Päpste, was Buß- und Ehesakrament anbelangt, aufgehoben wurden. Es kann nicht sein, das ein Katholik bei Schismatikern gültig das Bußsakrament empfangen kann.
Alle Bischöfe, Priester und Laienmitglieder der Bruderschaft sind, ohne Reue und Bekehrung, der ewigen Verdammnis anheim gefallen. Traurig, aber sie wussten, was sie taten.


4
 
 Schillerlocke vor 2 Stunden 
 

Papst Leo

wird die katholische Kirche weiterhin vor bornierten Sektierern schützen. Das rechne ich ihm hoch an. Die Piusleute haben sich aus freien Stücken aus der katholischen Kirche verabschiedet. Wieder einmal. Verstocktheit hat nichts mit Gewissensnot zu tun, sie ist bloße Rechthaberei. Und der Hochmut dieser Leute ist eine schlimme Sünde. Selbst gegenüber dem Heiligen Papst Johannes Paul II. verhielten sie sich frech und anmaßend.


4
 
 BedaVenerabilis vor 2 Stunden 

Diese Exkommunikation...

...trifft viele gläubige Katholiken ins Herz. Der Glaube unserer Großeltern kann doch nicht plötzlich schismatisch sein. Was die Piusbruderschaft heute lehrt, entsprach über Generationen hinweg dem selbstverständlichen katholischen Glauben. Gleichzeitig werden in Deutschland seit Jahren Positionen vertreten oder geduldet, die viele Gläubige als deutliche Abweichung von der kirchlichen Lehre empfinden, etwa Forderungen nach der Priesterweihe von Frauen, der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften oder einer Neubewertung der Sexualmoral. Konsequenzen bleiben dort aus, während hier die schärfste kirchenrechtliche Strafe verhängt wird. Das wirkt auf viele wie ein Messen mit zweierlei Maß. Besonders schmerzlich ist, dass Papst Leo XIV. vor diesem Schritt offenbar keinen ernsthaften neuen Dialog mit der Bruderschaft gesucht hat. Einheit entsteht nicht durch Exkommunikation, sondern durch Gespräch und Wahrheit.


7
 
 borromeo vor 2 Stunden 

Das war zu erwarten. Wie meistens bei Konflikten trägt nicht nur eine Seite

zu einer solchen Entwicklung bei. Ja, rein kirchenrechtlich war das eine Weihe ohne päpstliche Zustimmung mit den im Gesetz bestimmten Folgen. Die FSSPX macht allerdings eine Notstands-Ausnahmeregelung im CIC geltend. Ob die hier zieht oder nicht sei einmal dahingestellt.

Aber auch der Papst hat sich einem direkten Gespräch mit dem Generaloberen der FSSPX verweigert. Warum? Er empfängt alle möglichen Leute, selbst eine angebliche "Bischöfin" in vollem Ornat. Warum nicht auch ein persönliches Gespräch mit Davide Pagliarani? Daß "Tucho" zu keinem Entgegenkommen bereit sein würde, war völlig klar.

Aber Kard. Fernández macht in seinem Dekret einen objektiven Fehler:

Er spricht von "dem Schisma der Priesterbruderschaft St. Pius X.". Das ist so nicht richtig. Er hat lediglich die Exkommunikation von sechs Weihbischöfen festgestellt. Durch bloßes "Anschließen" an die FSSPX gerät zunächst niemand ins Schisma.

Die FSSPX ist Chef(Papst)-Sache. Leo XIV. möge sie bitte an sich ziehen.


2
 
 Bene16 vor 2 Stunden 
 

Ich bin traurig.


3
 
 Jothekieker vor 2 Stunden 
 

Hart, aber vorhersehbar

Die schnelle Antwort aus Rom überrascht nicht. Der Heilige Stuhl hatte schließlich hinreichend Zeit, sich auf dieses Situation vorzubereiten.
Etwas hart finde ich die Sanktionen gegen die Gläubigen, die von einem Piusbruder das Bußsakrament empfangen möchten oder eine Eheschließung anstreben.


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