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Bischof Würtz ist offen für Frauenordination

vor 3 Stunden in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Der neue Bischof von Eichstätt stimmte beim Synodalen Weg für die Dokumente, in denen eine ‚lehramtliche Neubewertung der Homosexualität‘ und eine ‚Beteiligung der Frauen in der sakramentalen Repräsentation‘ gefordert wurde.


Vatikan/Eichstätt (kath.net/jg)
Papst Leo XIV. hat Christian Würtz vor wenigen Tagen zum neuen Bischof von Eichstätt ernannt. (Siehe Link) Der bisherige Weihbischof von Freiburg hatte sich während des Synodalen Wegs der katholischen Kirche in Deutschland für eine Neubewertung des Frauenpriestertums und der kirchlichen Lehre zur Homosexualität ausgesprochen, berichtet der Catholic Herald.

Würtz stimmte während des Synodalen Wegs für die Dokumente „Lehramtliche Neubewertung der Homosexualität“ sowie „Frauen in Ämtern und Diensten der Kirche“. Im letzteren Dokument heißt es, es gehe darum, Frauen „in der Verkündigung, in der sakramentalen Repräsentation Christi und im Aufbau der Kirche angemessen zu beteiligen“. Zudem solle geprüft werden, ob die Lehre des päpstlichen Schreibens Ordinatio Sacerdotalis die Kirche unfehlbar bindet.


Der Synodale Weg war von Dezember 2019 bis März 2023 ein kontroverser Prozess der deutschen Kirche, der weitgehend unabhängig vom weltweiten Prozess, der im Rahmen der Synode über die Synodalität verlief. Er löste internationale Kritik aus, weil er Änderungen an der katholischen Lehre zu Ehe und Priestertum nicht ausschloss. 

Papst Franziskus äußerte 2023 seine Sorge, dass Teile der deutschen Ortskirche sich vom gemeinsamen Weg der Weltkirche entfernten. Bereits 2019 hatte der Sekretär des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, Bischof Juan Ignacio Arrieta Ochoa, klargestellt, dass einzelne Landeskirchen die universale Lehre und Disziplin der Kirche nicht ändern können.


© Foto Bischof Würtz: Bistum Eichstätt

 


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Lesermeinungen

 lesa vor 8 Minuten 

Schon wieder so ein Gehorsamer!


0
 
 dalet vor 52 Minuten 

Keine Sorge

Vielleicht hat Papst Leo XIV. seine Exzellenz zum Bischof von Eichstätt ernannt, weil er weiß, das all die aufgeführten Fragen in Rom und nicht in Eichstätt beraten und beantwortet werden.
Etwas weniger Aufregung um die Personalie täte daher gut.


0
 
 SarahK vor 1 Stunden 
 

Es ist komisch, gerade nach Eichstätt

unsere Tochter war mit einer internationalen Uni Gruppe in Portugal zum Katholiken Tag, jede(r) ist dann zu den Katechesen in der eigenen Sprache, und sie hat sich die Deutschen angesehen und fühlte sich sogar bei Köln fehl Platz und landete so bei denen von Eichstätt. Nicht nur waren diese laut ihr ausgesprochen gut sondern bejubelten die auch ihren Bischof. Aber vielleicht können die ihren neuen ja mit heiligen. ? im Übrigen frage ich mich schon das ein oder andere Mal ob die wirklich die Sachen wofür sie stimmen vor und mit Christus (also dem Evangelium) durchdacht haben oder einfach abstimmen was das Volk will (darf man sich das laut fragen, Herr Chorbisch?)


0
 
 Stephaninus vor 2 Stunden 
 

Es ist schon erstaunlich

Rom verpasst eine Chance, und beschleunigt den progressiven Prozess ohne Not. Es bleibt ein grosses Warum!


0
 
 Bilbo B. vor 2 Stunden 
 

Ordinatio Sacerdotalis unbeachtet

Die Frage der sog. „Frauenordination“ wurde m. E. durch die gesamte Tradition der katholischen Kirche abschliessend und verneinend entschieden. Ordinatio Sacerdotalis von Johannes-Paul II. ist verbindlich und bestätigte De Fide dazu nur, was die Kirche schon immer lehrte. Die sog. Weihe von Frauen zu „Diakoninnen“, „Priesterinnen“ und „Bischöfinnen“ wäre einfach per se ungültig. Eine tiefgründige und ausführliche Untersuchung schrieb dazu Professor Manfred Hauke „Die Problematik um das Frauenpriestertum vor dem Hintergrund der Schöpfungs- und Erlösungsordnung“, Paderborn 1982.


1
 
 golden vor 2 Stunden 
 

Benediktregel

Die Heiligen mögen uns geleiten mit ihrer Fürbitte ! Mönchsvater Benedikt und manch andere haben gute Regeln und Beispiele ihres Lebens hinterlassen für Jahre der geistlichen Verwirrung oder Leichtlebigkeit.
HALTEN wir uns daran ! Gläubige rückt in Gebetsgemeinschaft zusammen.Rosenkranz besorgt und Benediktmedaille ins Haus ! Jesus spricht endzeitlich von der kleinen Herde und nicht von jovialen Kirchenleitern ! (Lk 12,32)


1
 
 Freude an der Kirche vor 3 Stunden 
 

@ottokar

Bitte schreiben wir zahlreich dem Heiligen Vater!

Schreiben wir auch Bischof Würtz (wie im vorherigen Post erwähnt)!

Erbitten wir notfalls den Rücktritt des neuen Eichstätter Bischofs!


0
 
 tieviekath vor 3 Stunden 
 

Hoffentlich nicht: Das doppelte Maß

Man muss hier sicher vor einem Urteil sich sehr genau mit der Positionierung des neuen Bischofs auseinandersetzen, um ihm kein Unrecht zu tun. Aber: Dürfen wir hier im Prinzip dann auch erleben, dass ab einer bestimmten Stufe mit der gleichen Klarheit aus Rom gegen solche dem Lehramt wiedersprechenden Forderungen (Handlungen) vorgegangen wird - wie es jetzt bei den nicht erlaubten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. der Fall war? Ich hoffe nicht, dass man sich in Schweigen hüllt


0
 
 ottokar vor 3 Stunden 
 

Unser Papst ist ein unkomplizierter ,offener , uneitler Mensch!

Warum nicht Kontakt zu ihm suchen und ihn fragen, ob er diese Wahl in Kenntnis der Grundeinstellung von Christian Würtz getroffen hat. Wenn ja, dann wissen wir wohin die Richtung geht.


4
 
 Wynfried vor 4 Stunden 

Mangelnde Verwurzelung vor Ort: Ein Weihbischof aus einer ganz anderen Region Deutschlands

hat keine Vorkenntnisse über die lokalen Dynamiken, Probleme und das Personal des neuen Bistums. Das kann an der Basis für Frust sorgen, da man sich einen Bischof wünscht, der „aus den eigenen Reihen“ stammt (z. B. den bisherigen Generalvikar oder einen profilierten Pfarrer der eigenen Diözese). Dass ein gebürtiger Karlsruher (ein Badener) den Bischofsstuhl im altbayerisch-fränkisch geprägten Eichstätt übernimmt, ist mental ein echter Kulturwechsel.

Dieser „Transfer“ bringt zudem eine spürbare theologische Veränderung für Eichstätt. Der emeritierte Bischof Hanke galt kirchenpolitisch als dezidiert konservativ und stimmte beim Synodalen Weg konsequent gegen Reformtexte wie die Segnung homosexueller Paare oder den Diakonat der Frau. Christian Würtz dagegen hat bei diesen Reformthemen auf dem Synodalen Weg mit „Ja“ gestimmt. Der Import dieses Weihbischofs verändert also die theologische Statik der Diözese fundamental. Die spannende Frage ist: Will „Rom“ das?


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 Freude an der Kirche vor 4 Stunden 
 

Ihm schreiben und für ihn beten

Bitte schreibt ihm und fragt ihn deutlich, wie er zur Frauenweihe und zur Neubewertung der Homosexualität steht. Er muss sich positionieren und gegebenenfalls zum Rücktritt bewegt werden.

Beten wir fest um seine vollständige Bekehrung und bestellen wir dafür gerne hl. Messen.

Unbeflecktes Herz Mariä, sei seine Rettung!
Hl. Willibald, bitte für ihn!


2
 
 Jothekieker vor 6 Stunden 
 

Bedenklich

Man sollte das Abstimmungsverhalten der Bischöfe nicht überbewerten. Der Druck war auf diesen Veranstaltungen enorm.
Trotzdem: Von einem Bischof erwarte ich einfach mehr Rückgrat.


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