SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Ein unvermeidliches Schisma?
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Écône, zum Zweiten
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- „Die große Würde des Priestertums besteht …“
- Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
- Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
- Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
- Kirche SOS
| 
Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.vor 5 Stunden in Weltkirche, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Gemeinschaften, die den Alten Ritus pflegen, stellen viele Freiwillige für den Papstbesuch im September.
Paris (kath.net/jg)
Französische Katholiken, die der Messe im Alten Ritus verbunden sind und dem Papst die Treue halten, äußern ihr tiefes Bedauern über die jüngsten Entwicklungen in der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX). Die Bruderschaft hat am 1. Juli 2026 in Écône (Schweiz) vier neue Bischöfe ohne päpstliche Erlaubnis geweiht. Der Vatikan erklärte die Gemeinschaft als schismatisch und exkommunizierte sechs Bischöfe der FSSPX, darunter die neu Geweihten, berichtet OSV News.
Die Ereignisse fallen in eine Zeit, in der sich französische Katholiken, die der Alten Messe nahestehen, besonders engagieren, um Papst Leo XIV. bei seinem bevorstehenden Besuch in Frankreich vom 25. bis 28. September 2026 willkommen zu heißen. Dies obwohl das Verhältnis zu den Bischöfen nicht immer einfach ist. Philippe Darantière, seit 2025 Präsident der Vereinigung Notre-Dame de Chrétienté, die die jährliche Pfingstwallfahrt von Paris nach Chartres organisiert, berichtet von einer beispiellosen Mobilisierung für den Papstbesuch. 
Die Erzdiözese Paris hat die Vereinigung um Unterstützung bei der Vorbereitung der Papstvisite gebeten. Für das Jugendtreffen und die Gebetsvigil am 25. September im Stade de France sowie die Hauptmesse am 26. September auf der Place de la Concorde werden bis zu 10.000 Freiwillige benötigt. Notre-Dame de Chrétienté ist für ihre gute Logistik bekannt: Jährlich pilgern rund 20.000 Gläubige von Paris nach Chartres.
„Viele unserer Gläubigen aus ganz Frankreich fragen ihre Priester, ob Busse organisiert werden, um den Papst in Paris zu treffen“, sagt Darantière gegenüber OSV News. Die Vereinigung biete konkrete Hilfe an. Die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften, welche die Alten Messe pflegen, und anderen katholischen Gruppen zeigte sich bereits beim Pfingsttreffen 2026, wo Pilger und Jugendliche gemeinsam vor dem Allerheiligsten beteten. Auch der Kaplan von Notre-Dame de Chrétienté, Pater Jean de Massia von der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP), ist in die geistliche Vorbereitung des Papstbesuchs eingebunden.
Darantière betont das Bemühen vieler Anhänger der Alten Messe, Tradition und Treue zur kirchlichen Hierarchie zu vereinbaren: „Diese Linie ist manchmal schwer einzuhalten.“ Die Exkommunikationen der FSSPX hätten bei den gegenüber dem Papst loyalen Anhängern der Alten Messe große Betroffenheit ausgelöst. Man hoffe auf Wohlwollen der Bischöfe, insbesondere bei der Organisation von Taufen und Trauungen im Alten Ritus. Die Kontakte zu den Diözesen seien noch zögerlich und von Ort zu Ort unterschiedlich. Darantière bedauert, dass es nicht mehr Kommunikation mit den Bischöfen gibt, hofft aber auf eine Verbesserung in den nächsten Monaten.
Foto: Symbolbild
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lesa vor 55 Minuten | |  | "Ihre Augen waren voll Schlaf" (Jünger in Gethsemani) Torrento: Was nützt dies alles, wenn jene "der Kirche unterstelletn Braven" entfernt werden, wenn sie den Mund aufmachen gegen Irrlehren der derzeitigen Kirchenführung? (dreimal in Frankreich geschehen in jüngster Zeit.) Es ist ihre Gewissensentscheidung. Gott beurteilt es.
Die Piusbrüder jedenfalls werden gerne sich voll dem Papst unterstellen, sobald die gefährlichen Punkte in den Konzilstexten und den neueren quasi-häretischen Schreiben bereinigt sind. Gehorsam gegen Irrlehren ist Ungehorsam gegen Gott.
"Wo sich die Kirche von den Vorgaben Christi entfernt, bleibt derjenige in Recht und Gehorsam, der dabei nicht mitgeht." (M. G.) Man sieht klar, dass
das Schismageschrei die FSSPX nicht betrifft, da sie sich nicht von Ppst und Kirche trennen wollen, sondern sich klar von den Irrlehren distanzieren - die erst klar ans Licht treten und erkannt werden müssen. Das ist die wahre Treue zur Kirche.
Der Vormarsch des Antichristen innehalb der Kirche hat rasant an Tempo zugenommen. |  0
| | | | | discipulus vor 1 Stunden | | | | @Toretto, Kostadinov: Missverständnis Die Petrusbruderschaft ist päpstlichen Rechts, deshalb kann ein Diözesanbischof sich nicht in die inneren Belange der Bruderschaft einmischen. Aber natürlich hat ein Diözesanbischof davon unabhängig das Recht, zu entscheiden, wer in seiner Diözese tätig ist. Das sind zwei unterschiedliche Dinge, die sich nicht widersprechen. |  2
| | | | | Kostadinov vor 1 Stunden | |  | @Toretto - das verhebt in der Praxis aber nicht Sie sagen, FSSP unterstünde nicht den Ortsbischöfen. Aus den Diözesen Dijon und Quimper in Frankreich ist die FSSP aber von den Ortsbischöfen rausgeschmissen worden. |  0
| | | | | Aquilops vor 2 Stunden | | | | Brief vom 15. Dezember 2003 @lesa:
Der Brief des geschätzten Prof. Dr. May, aus dem Sie in Ihrem Post zitieren und der aktuell viel "herumgereicht" wird, stammt nach meiner Kenntnis vom 15. Dezember 2003, ist also über 22 Jahre alt. Mit der jetzt eingetretenen Situation besteht kein Zusammenhang.
(Bitte klären Sie mich auf, wenn ich hier falsch liegen sollte.) |  3
| | | | | Toretto vor 2 Stunden | | | | Kirchenrechtlich gesehen ist die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) eine Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts.
Direkte Unterstellung: Sie untersteht nicht den lokalen Ortsbischöfen, sondern direkt dem Heiligen Stuhl in Rom.
Eigenes Charisma (Sonderstatus): Ihr kirchenrechtliches Fundament erlaubt es den Priestern ausdrücklich, die Seelsorge, die Sakramente und das kirchliche Stundengebet vollständig nach den liturgischen Büchern von 1962 (der alten lateinischen Messe) zu feiern.
Volle Integration: Im Gegensatz zur Piusbruderschaft sind alle Weihen und Sakramente der Petrusbruderschaft zu 100 % kirchenrechtlich erlaubt, gültig und in der römisch-katholischen Kirche voll anerkannt
FSSPX (Piusbrüder): Nach den jüngsten Ereignissen im Juli 2026 und der festgestellten Exkommunikation der gesamten Gemeinschaft warnen Bischöfe ausdrücklich davor, dass ein Messbesuch dort die Sonntagspflicht nicht mehr erfüllt, da deren Priester keine rechtmäßige Erlaubnis (Jurisdiktion) zur Seelsorge besitzen |  3
| | | | | discipulus vor 2 Stunden | | | | @Versusdeum: Was gilt Die Bischöfe, die an der unerlaubten Weihe beteiligt waren, haben sich gemäß Kirchenrecht selbst exkommuniziert. Das gilt unmittelbar.
Die Glaubenskongregation hat in der erklärenden Note zu der Feststellung dieser Exkommunikation deutlich gemacht, daß der Apostolische Stuhl diesen Vorgang als Schisma betrachtet und alle Priester, die zur Piusbruderschaft aufgrund ihrer Unterstützung des Schismas ebenfalls exkommuniziert sind.
Das sind zwei verschiedene Rechtsvorgänge mit unterschiedlichen Begründungen, gegen die gegebenfalls mit anderen Argumenten Einspruch eingelegt werden kann. Das Ergebnis ist aber: Alle Priester der Piusbruderschaft sind derzeit exkommuniziert. |  3
| | | | | lesa vor 2 Stunden | |  | Warnung vor diabolischer Verwirrung durch Einschücherung Ein prominenter Rechtsexperte aus Rom (kein Freund der FSSPX)erklärte schließlich gestern: Bei dieser "Exkommunikation" handelt es sich um eine "Deklaration", eine Art Warnung für die Gläubigen, die keine Rechtswirksamkeit hat. Dazu bräauchte es ein Dekret. Ein solches ist aber nicht vorhanden."
An die Medien: Bitte nehmen Sie die Unterscheidung zwischen "Ungehorsam" und "Schisma" zur Kenntnis. Das wäre hilfreich in dieser Not!
Der bekannte Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May, schrieb:
„Ich kenne keine verbindliche Äußerung des Apostolischen Stuhles, wonach die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Schisma begründet habe und im Schisma lebe. Soweit ich sehe, wird diese Behauptung aufgestellt entweder von Ignoranten oder von Modernisten. … Schisma besagt die Aufkündigung der Unterordnung unter den Papst. Daran kann bei der Priesterbruderschaft keine Rede sein. … Ungehorsam begründet kein Schisma. "
@Versusdeum: Leben wir einfach den Glauben. Springen wir nicht auf jeden Artikel drauf |  0
| | | | | Rolando vor 3 Stunden | | | | Mit dieser Predigt ist vieles klarer https://youtu.be/eWziTT9IoBc?is=_Oc3iw-8Cj7pZbyr |  0
| | | | | Versusdeum vor 3 Stunden | | | | Was gilt denn jetzt? OSV News schreibt "... und exkommunizierte sechs Bischöfe der FSSPX, darunter die neu Geweihten". Sind etwa in Frankreich nicht sämtliche Priester und sogar viele Gläubige der Bruderschaft für exkommuniziert erklärt worden? Wobei letzteres sowieso fast niemanden trifft, denn es heißt ja sinngemäß, "die das Schisma unterstützen". Und das will ja sicherlich (praktisch) niemand bei Pius, denn wer will schon bewusst Exkommunikation und erst Recht ein Schisma (eher: Sanktionen in Kauf nehmen, um die weltweite Seelsorge sicherzustellen - wobei man sicherlich nicht mit einem derartigen Vorschlaghammer-Hieb aus Rom gerechnet hatte)? |  0
| | | | | Stefan Fleischer vor 4 Stunden | |  | Nur eine kleiner Hinweis Wir sollten aufhören zu sagen, der Vatikan habe diese Exkommunikation erklärt. Er hat nur zur Kenntnis genommen, dass die Bruderschaft - allen Warnungen zum Trotz - die angedrohten Weihen vollzogen, und sich damit bewusst und automatisch selbst exkommuniziert und aus der Gemeinschaft der Kirche verabschiedet hat. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Écône, zum Zweiten
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
- Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
- Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
- Kirche SOS
- Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- Leo XIV. überarbeitet Franziskus-Reform für Diözese Rom
|