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Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten

27. Februar 2026 in Aktuelles, 102 Lesermeinungen
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DBK unterstützt Beschluss des deutsch-synodalen Wegs, in Rom zu bitten um Erlaubnis, „dass auch in Eucharistiefeiern nicht nur Priester, sondern auch andere geistlich qualifizierte Männer und Frauen, die vom Bischof beauftragt sind, predigen dürfen“


Bonn-Vatikan (kath.net) Unter dem Stichwort „Verkündigung des Evangeliums“ erläuterte der neue DBK-Vorsitzende Bischof Heiner Wilmer (Hildesheim) gemäß Presseaussendung der DBK am Ende der DBK-Frühjahrsvollversammlung in Würzburg wörtlich: „Die Synodalversammlung 2023 hatte mit großer Mehrheit insgesamt und auch von uns Bischöfen im Handlungstext Verkündigung des Evangeliums durch beauftragte Getaufte und Gefirmte in Wort und Sakrament beschlossen, dass die deutschen Bischöfe beim Heiligen Stuhl eine Erlaubnis dafür beantragen, dass auch in Eucharistiefeiern nicht nur Priester, sondern auch andere geistlich qualifizierte Männer und Frauen, die vom Bischof beauftragt sind, predigen dürfen. Wir haben dies jetzt aufgenommen, ausführlich beraten und in dieser Vollversammlung das Ziel des Handlungstextes umgesetzt, indem eine Ordnung des Predigtdienstes beschlossen wurde, die dies ermöglichen soll. Für diese Ordnung wollen wir nun in Rom um Zustimmung bitten. Wir haben vereinbart, dass ich dies bei meinem nächsten Besuch in Rom mitnehmen und auch noch einmal vor Ort im Gespräch erläutern und dafür werben werde.“



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Lesermeinungen

 marlin 5. März 2026 
 

Gemeindereferentin oder Pastoralreferentin?

@ Versusdeum: "und nicht die Pastoralreferentin maximalstmöglich die Gläubigen."

habe ich Sie richtig verstanden: Sie glauben, dass eine Gemeindereferentin die Wandlungsworte nicht sprechen darf, aber eine Pastoralreferentin ja? Wie kommen Sie bloß darauf?


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 Versusdeum 5. März 2026 
 

@SalvatoreMio

Ein Verwandter behauptete vor vielen Jahren steif und fest, die Gemeinereferentin mache bei einem Werktagsgottesdienst immer genau das selbe wie der Pfarrer, spreche auch die Wandlungsworte. Ich hoffe sehr, dass er sich getäuscht hatte und nicht die Pastoralreferentin maximalstmöglich die Gläubigen.


0
 
 Versusdeum 5. März 2026 
 

@USCA_Ecclesiam

Nun ja, strenggenommen gibt es schon eine "Schwulensegnung", denn jeder Gläubige darf um den priesterlichen Segen bitten oder ihn z.B. am Ende einer Hl. Messe oder etwa nach einem Vortrag empfangen. Natürlich meinen Sie jede Handlung, die auch nur suggeriert, dass dass da gerade eine homosexuelle Beziehung "gesegnet" worden wäre bzw. überhaupt gesegnet werden könnte.


0
 
 USCA_Ecclesiam 3. März 2026 

Ihr Heuchler!

Ihr fragt „in Rom um Erlaubnis“, dabei ist es Euch doch völlig egal, was dabei rauskommt: ihr macht doch sowieso Euer Ding (Synodaler Irrweg, Schwulensegnung…) und praktiziert die Laienpredigt doch sowieso längst schon im Ungehorsam (s. Bistum Rottenburg-Stuttgart)


5
 
 SalvatoreMio 2. März 2026 
 

Schon wieder Frauen?

@marlin,es geht nicht um Männer oder um Frauen, sondern um die feststehenden Elemente der Eucharistiefeier, die dem Priester zustehen, der ja in persona Christi zelebriert. - Ansonsten stimmt es "hierzulande" leider, dass überwiegend Frauen bereit sind, sich einzubringen.


2
 
 marlin 2. März 2026 
 

"Man könnte fast wahnsinnig werden" - ja, wo soll das noch enden!

@ SalvatoreMio
Wen wundert es? – bei jeder Gelegenheit, versprechen die deutschen Bischöfe den Zuhörern, sich für die Rolle der Frau in der Kirche einzusetzen (ohne zu sagen, dass sie keine Priesterinnen werden können, weil die Entscheidung des Papstes JP2 im „Ordinatio sacerdotalis“ dogmatisch und endgültig ist). Die Frauen nehmen die Bischöfe beim Wort und fragen bei jeder Gelegenheit, wann sie Priesterinnen werden dürfen? Darauf antworten die deutschen Bischöfe den Frauen, dass sie sich für die Rolle der Frau in der Kirche einsetzen und der Eiertanz beginnt von vorne. So läuft das, nachdem das Buch „Eunuchen für das Himmelreich“ 1988 erschienen ist und wird sich erst ändern, wenn der neue DBK Vorsitzende ein Mann mit … Weisheitszähnen sein wird.


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 marlin 2. März 2026 
 

schon wieder?

@ SalvatoreMio: „2. Fastensonntag: Die Gemeindereferentin: eine lange Einleitung zur hl. Messe …“

Schon wieder eine Frau?
Gibt es denn keine Männer bei Ihnen? ;-)


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 SalvatoreMio 2. März 2026 
 

"Man könnte fast wahnsinnig werden" - ja, wo soll das noch enden!

@Versusdeum: Hier im Norden: in einer Wallfahrtskirche hatte ich eine Messintention erbeten. Der ausländische Priester begeistert durch seine Offenheit. 2. Fastensonntag: Die Gemeindereferentin: eine lange Einleitung zur hl. Messe. Nach dem Evangelium: ein Herr hält eine endlose Predigt. Nichts von allem hatte mit dem wichtigen Evangelium zu tun. Jesus kam nicht vor. Aber frenetischer Applaus von der Gemeinde. Die Fürbitten: Einleitung u. Schlussgebet durch die Lektorin. Abschluss des Hochgebetes: "Durch ihn und mit ihm und in ihm": die Gemeinde betet mit. Vater Unser: Der Embolismus "Erlöse uns Herr, bewahre uns vor Verwirrung .." fiel natürlich aus. Am Ende der Messe: Gemeindereferentin und "Prediger" wieder am Ambo. Sie bedankte sich überschwänglich und überreichte ihm einen Umschlag. Wieder schallender Applaus. - Die Gemeindeglieder wissen nicht, was nicht sein darf und warum. Sie sind begeistert, wenn es "nett und locker" zugeht. Kinder sieht man dennoch keine!


1
 
 marlin 2. März 2026 
 

der Schein und die Wirklichkeit der Kirche

@ SarahK: „Und wenn wir in die Welt gerade gucken wissen wir nichts ist mehr so wie es scheint.“

Woher wollen Sie wissen, dass das, was Sie mit Ihren Augen sehen, nicht die Wirklichkeit ist, wenn Sie die Wirklichkeit nicht kennen?
Und wenn Sie die Wirklichkeit kennen, dann erweisen Sie uns die Ehre und sagen uns, wie es wirklich ist!


0
 
 Versusdeum 1. März 2026 
 

Frage an die Nuntiatur und an den Vatikan:

Welche Alternativen zur Kirchensteuer plant man mindestens denjenen Gläubigen anbieten, deren Diözesen die Beschlüsse des "Synodalen Weges" im wahrsten Sinne des Wortes "gnadenlos" umsetzen, endgültig zu Sekten werden und die ihnen anvertrauten Gläubigen verraten?


1
 
 SarahK 1. März 2026 
 

Beten und fasten

Heute Morgen in der Heiligen Messe ich stand schon zur Kommunion an wurde mir plötzlich eine andere Perspektive auf etwas bewusst und ich fühlte ich sollte erst Beichten und dann kommunizieren gehen. Also ging ich nicht kommunizieren und ich denke das ist es was wir tun können und sollten, vor unserer eigenen Tür kehren. Wenn wir alle so überzeugend glauben, dann wird alles andere obsolete. Lasst uns nicht verzweifeln sondern Vertrauen. Und wenn wir in die Welt gerade gucken wissen wir nichts ist mehr so wie es scheint und nur Gott kennt die Wahrheit und das “Was” ist nicht so wichtig wie das “Warum” im Kleinen, wie im Großen. Fangen wir bei uns an. Gott segne euch! ?♥️


2
 
 Versusdeum 1. März 2026 
 

@marlin

Heute in einer "brav katholischen" Pfarrei: Alle Fürbitten bis auf eine waren mehr oder weniger politisch und sogar mit einer "Nichtsternchen-Gendersprechform" wurde man beglückt. Ich habe die "Negativlotterie" im Novus Ordo so etwas von satt! Kenne nur noch eine einzige Sonntagsmesse im NOM, bei der man sich völlig ohne Befürchtungen voll und ganz dem allerheiligsten Geschehen am Altar widmen kann (Hochamt St. Peter München)! Aber was bleibt sonst? Petrus darf nur dort zelebrieren, wo man es ihnen gnädigerweise erlaubt (TC, dem "Gefängniswärter der Tradition" sei Dank) und in viel zu kleinen Kirchen. Und Pius hat Bischofsweihen angekündigt, was früher zu einem Schisma (?) führen könnte, als der häretisch-schismatische Abrund, auf den die deutschen Bischöfe gerade mit zig Millionen Gläubigen im Schlepptau mit Vollgas zurasen. Man könnte fast wahnsinnig werden!
Herr erbarme Dich! Christus erbarme Dich! Herr erbarme Dich!


3
 
 Versusdeum 1. März 2026 
 

@modernchrist

Ihr "12-Semester"-Text bringt es auf den Punkt: Die deutschen Bischöfe setzen unter ihrem neuen Sprecher als allererstes das Signal, dass sie das Priestertum de facto abschaffen wollen (OK, vorerst braucht man ihn noch "für's Wandeln").
Dass die Bischöfe als direkte Nachfolger der Apostel sich gerade erst zu einer Minderheit in einem pseudokatholischen und zu 2/3 vom Zd"K" dominierten Sektenparlament gemacht haben (das nicht einmal demokratisch legitimiert ist), passt dazu ins katastrophale Bild. Die Frage ist nur: Welche Diözesanbischöfe sind "nur" Getriebene und welche sind die Wölfe im Schafspelz, vor denen uns der Herr gewarnt hat? Wann handelt Rom endlich? Und falls Rom etwas oder jemanden sanktionieren wird, wird das in der de facto längst zu einer neuen protestantischen Konfession gewordenen Teilkirche in Germanistan überhaupt noch zur Kenntnis genommen?


1
 
 marlin 1. März 2026 
 

In Deutschland

feiern die Piester die hl. Messe (NOM) nicht so, wie sie gefeiert werden soll und Katholiken, die die hl. Messe so (mit)feiern möchten, wie sie gefeiert werden soll (ohne Laienpredigt, mit großem Credo, mit den Wandlungsworten „für viele“, ohne Kommunionhelfer/innen und ohne das ganze Kasperletheater), wird das nicht möglich gemacht.

Woran erinnert mich das? An die Aussage Jesu: Mt 23,13

www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt23.html#13


3
 
 marlin 1. März 2026 
 

Wenn wir so weitermachen...

@ SalvatoreMio: „Aber Christus lässt uns nicht im Stich, auch wenn wir ein finsteres Tal durchleben müssen.“

Das kann schneller kommen, als sie glauben.
Mt 7,21-23: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!“

Es reicht nicht Gott anzubeten, man muss auch Ihm und Seinem Gesetz folgen! Wenn der Papst die Vollmachten für die Leitung der Kirche von Christus erhalten hat, dann haben wir keine andere Wahl, als dem zu folgen, was der Vatikan beschlossen und der Papst promulgiert hat (außer es ist Häresie)!


1
 
 marlin 1. März 2026 
 

Notfälle/Ausnahmen ?

@ modernchrist: „Natürlich kann es einzelne Ausnahmen bei Krankheit usw. geben.“

Die „Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien“ sieht solche Notfälle nicht vor!
Wenn der Priester krank ist, dann kann er auch keine hl. Messe feiern und wenn er nur heiser ist, kann er s.g. Stille Messe (Missa lecta) feiern – auch dann erfüllen die Katholiken ihre Sonntagspflicht!
Wieso wird in D alles zu einem Notfall/Ausnahme erklärt? - Um es dann doch durchzusetzen/zelebrieren/veranstalten/machen und im Nachhinein zu behaupten, dass es ein Notfall/Ausnahme war. Billiger geht’s wohl nicht.


2
 
 SalvatoreMio 1. März 2026 
 

Begehrlichkeiten ..

@modernchrist: Ihre Andeutungen verwirklichen sich bereits, z. B. Taufen durch Laien, wenngleich keine Notsituationen vorliegen. Jetzt greift man auch zur Assistenz bei Trauungen, und sogar Krankensalbungen werden schon mehr oder weniger heimlich simuliert! - Wozu braucht es also noch Priester? Um "Wandlungsworte zu murmeln"? Allmählich fragt man sich schon, ob und warum Priesterberufungen ausbleiben. Ist es von manchen gewollt oder erscheint es sinnlos hierzulande in die Nachfolge der Apostel einzutreten? - Eins ist klar: wir driften ab, wie eine Eisscholle, die sich im Polarmeer auflöst. Das Resultat: "Katholische Kirche? Was für ein Verein war das denn?" Wenn wir so weitermachen, wird diese Frage Wirklichkeit! - Aber Christus lässt uns nicht im Stich, auch wenn wir ein finsteres Tal durchleben müssen.


2
 
 Versusdeum 28. Februar 2026 
 

@Couperin

"Ungültig predigen" kann man nicht, nur z.B. ungültig / unwirksam weihen. Natürlich kann ein Priester auch Vorlagen zur Anregung oder als Grundgerüst verwenden, die er aber hoffentlich möglichst nicht einfach 1:1 abliest (außer, bei ihm selbst käme kaum etwas vernünftiges / katholisches dabei heraus, dann bitte gute Quellen ablesen). Wenn die Leute sich nach jeder Predigt fragen, wo der Priester das heute wohl wieder gefunden hat und ob er das vorher überlhaupt gelesen hatte, läuft definitiv etwas falsch.


1
 
 Versusdeum 28. Februar 2026 
 

Gehört die Predigt zu den dem Priester vorbehaltenen

Teilen der Liturgie oder gehört sie zu den Teilen, bei denen auch Laien bei der Hl. Messe Dienste übernehmen können (wie etwa Lektoren oder Ministranten)? Da ersteres der Fall ist, spielt es keine Rolle, ob jemand eine besondere Redebegabung hat hat oder nicht (ist diese ein echtes Charisma und nicht nur Rhetorik oder gar Demagogie, kann man sie ja gerne an anderer Stelle anbringen). Falls Rom nachgibt, schafft man hier salamitaktisch einen Präzedenzfall und schon bei der nächsten oder spätestens übernächsten Anfrage wird das "Frauenpriestertum" eingefordert werden, bei dem es aber schlicht und einfach keinen Kompromiss geben kann. Denn entweder findet eine Weihe statt oder sie ist nur eine Simulation. Und als Konsequenz daraus findet später entweder eine Hl. Messe mit Wandlung in der Hl. Messe statt oder beides wird nur vorgetäuscht, was ein schwerer Betrug an und eine schwere Täuschung der Gläubigen wäre. Und wer das duldet oder gar fördert, stellt sich klar gegen Gott!


3
 
 modernchrist 28. Februar 2026 
 

2023 kam aus Rom die Antwort mit Verweis auf die Instruktion

von 2004, dass die Homilie der Geweihte halten muss. Natürlich kann es einzelne Ausnahmen bei Krankheit usw. geben. Dennoch ist die Tätigkeit in der Eucharistiefeier als in persona Christi capitis nicht in mehrere Funktionen auseinander-zureissen.
Es ist schon manchmal strange, wenn genügend erwachsene Leute in liturgischem Gewand oben stehen und dennoch jemand aus den Laienreihen wieder zum Altar eilt, um Christus aus dem Tabernakel zu holen und auszuteilen! Oft denkt man, wie kann jemand andächtig mitfeiern, wenn er dauernd aufpassen muss, wann er wieder raus aus der Bank muss: Lesung, Fürbitten, Kommunionausteilen! Eine Aktion nach der anderen.
Hoffentlich bleibt Rom bei der bisherigen Praxis und schiebt auch den noch weitergehenden Begehrlichkeiten (Trauassistenz, Taufe durch Laien usw.)
endlich einen klaren Riegel vor. Manche Wortgottesfeiern sind jetzt schon so, dass Unerfahrene danach erzählen, "die Pfarrerin hat das aber ganz gut gemacht". Sie erkennen keinen Unterschied mehr.


3
 
 SalvatoreMio 28. Februar 2026 
 

Christus lieben - in guten wie in schlechten Zeiten!

@Freude an der Kirche: Ihre Worte erinnern mich an Treue! Es ist rührend zu sehen, bei meinen Besuchen im Seniorenheim, wie manchmal Ehepaare aufgrund von mangelnder Gesundheit im Alter getrennt werden: einer bleibt zuhause, der andere ist im Heim. Dabei sehe ich vor mir einen Senior, der tagtäglich seine demente Ehefrau aufsucht und sich für sie Zeit nimmt. So sind wir alle aufgerufen, die Treue zu leben: Treue zu Christus und Treue zum Nächsten. - Ihnen weiterhin viel Kraft auf ihrem Weg!


3
 
 Herbstlicht 28. Februar 2026 
 

die Zukunft der katholischen Kirche ........?

Ich habe die Vermutung, dass es Bischof Heiner Wilmer und bestimmten Teilen der katholischen Hierarchie einzig um Anderes geht, nämlich die Umgestaltung der bisherigen kathoischen Kirche.

Erst Kommunionausteilung, jetzt das Halten der Predigt.

Die -ahre Kirche Jesu - in fünfzig oder hundert Jahren?
-ird sie noch einigermaßen zu erkennen sein?

Der dreifaltige Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist sind es, die das Bild und den Geist der katholischen Kirche bestimmen und nicht die Neuerungssucht einiger progressiv gestimmter Entscheider.


3
 
 MarinaH 28. Februar 2026 
 

@goll

Ja, Diakone dürfen ebenfalls predigen.


1
 
 goll 28. Februar 2026 
 

Grenzfälle

Vor vielen Jahren gab es im Bonner Münster im Sommer eine Predigtreihe 'Professoren predigen'. Das waren dann Professoren der katholisch-theologischen Fakultät, die damals noch die Priesterausbildung im Erzbistum Köln innehatte. Sollen also Professoren, die zukünftige Priester in Theologie ausbilden dürfen, nicht predigen dürfen? (In der Realität war das Problem natürlich kleiner, weil viele der Professoren auch die Priesterweihe hatten.)

In unserer Kirche predigt ab und an auch mal der Diakon, und das nicht schlecht. Dürfen Diakone dies? Die Homiletik gehört dort ja auch mit zur Ausbildung.


3
 
 Versusdeum 28. Februar 2026 
 

@Freude an der Kirche

Und wenn (fast) alle guten Priester eine Diözese verlassen haben, was sollen dann die Gläubigen tun? "Einfach mal" hinterherziehen und dazu vielleicht z.B. ihr Elternhaus verkaufen oder die Kinder kurz vor einem Abschluss aus der Schule reißen? Ich kann verstehen, dass man irgendwann nicht mehr kann (all die Ärgernisse und Missbräuche im Novus Ordo halte ich kaum noch aus), aber wohin sollen sich die Schafe wenden, wenn die guten Hirten sie mit Mietlingen und Wölfen alleinlassen?


2
 
 SalvatoreMio 28. Februar 2026 
 

Welche Predigtquellen sind erlaubt?

@Psalm1: immer schon hatte der Priester die Möglichkeit, zum Predigen Hilfsmittel z. B. Hefte wie "Gottes Wort im Kirchenjahr" oder "Prediger und Katechet". (Mir schien mal, dass das Niveau enormnachgelassen hat). Es spielt keine Rolle, wer die Predigten verfasst hat, sie müssen nur mit der Kirchenlehre übereinstimmen und sie sollten vom Priester glaubhaft übermittelt werden, authentisch klingen.


4
 
 Freude an der Kirche 28. Februar 2026 
 

Krankmelden - Diözese verlassen

Liebe der Kirche treue Priester!
Wenn Ihnen/Euch im Zelebrationsplan ein Laie zum Predigen während der hl. Messe eingetragen wird, bitte nicht zelebrieren. Was bleibt? Die Bitte beim leitenden Pfarrer, solche Messen nicht zelebrieren zu müssen! Krankmeldung für solche Fälle, verfrühte Pension, letztlich das Verlassen unserer Heimat (wenn Sie/Ihr noch zu jung sind/seid, um in Pension zu gehen)! Was bleibt für Pensionäre? Das Zelebrieren bei guten Katholiken zuhause, … Die „Amtskirche“ in Deutschland plant letztlich ohne geweihte Priester!


3
 
 MarinaH 28. Februar 2026 
 

Predigt von Priestern

Ich stimme hier allen zu, die gegen Predigen von Laien, Mann oder Frau sind. Auch wenn sie sicherlich sehr gut und geistlich wertvoll predigen könnten. Die Gefahr des Missbrauchs, seinen eigenen Senf und Ideologie loswerden zu wollen, ist groß.

Was aber nicht heißt, dass alle Priester geisterfüllt predigen. Auch hier nehme ich meistens leider nicht viel mit. Ich kenne einen Priester der rhethorisch völlig unempatisch ist, die meisten lesen nur ab. Auch nutzen manche Priester die Gelegenheit ihre politische Privatmeinung zu "lehren" , gegen diese oder jene Partei oder jenen speziellen Politiker, diese oder jene "Gesundheitsvorsorge". Das geht mir echt auf die Nerven.

Da sind mir Vorträge oder Katechesen von Dr. Johannes Hartl, oder von Prof. Nina Heereman (beides Laien) spirituell erheblich wertvoller.


3
 
 SalvatoreMio 28. Februar 2026 
 

"Nur Frauen"?

@Marlin: Das Problem war, dass der Zelebrant, der in persona Christi dem hl. Geschehen vorsteht, auf jeden Fall den Leib des Herrn austeilen muss (außer dass die Gesundheit es nicht zulässt). Das eben tat er nicht. - Die Frage "Mann oder Frau" war hier nicht relevant.


4
 
 marlin 28. Februar 2026 
 

@ Psalm 1

was war dann die Predigt von Margot Käßmann im katholischen Liebfrauendom, in der sie Gott für die Antibabypille dankte?
Vom Erzbischof Reinhard Marx erlaubt und gültig? Unerlaubt und ungültig? Oder einfach nur von den beiden inszenierter Laientheater?


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 marlin 28. Februar 2026 
 

@ SalvatoreMio

„In meiner Gemeinde ist es schon vor 2-3 Jahren vorgekommen, dass der Priester (er war vital und putzmunter!) die Wandlung noch vollzog, dann aber nahm er Platz, und Frauen teilten die hl. Kommunion aus.“

Wieso nur Frauen?
Hat der Gemeindepfarrer das so angeordnet, um nicht der Frauenfeindlichkeit und Diskriminierung bezichtigt zu werden?
Gibt es in Ihrer Gemeinde keine Männer, die das übernehmen könnten/möchten?
Oder dürfen die Männer nicht mal mitreden?


2
 
 Stefan Fleischer 28. Februar 2026 

Was man immer bedenken müsste:

Tolerierter Ungehoram wird schnell zum Gewohnheisrecht.


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