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Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“vor 6 Stunden in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Woelki im „Domradio“-Interview: „Ich habe den Eindruck, dass es auf dem Synodalen Weg in Deutschland ab einem bestimmten Punkt vor allem darum ging, bestimmte kirchenpolitische Positionen umzusetzen.“
Köln-Bonn (kath.net/pl) „Ich glaube, es bestehen grundlegend unterschiedliche Auffassungen davon, was Synodalität bedeutet. Papst Franziskus – wie auch Papst Leo – betonen immer wieder, dass Synodalität ein geistliches Geschehen ist, ein Werkzeug zur Evangelisierung. Synodalität ohne Evangelisierung ist gar nicht denkbar, wenn man Papst Franziskus und Papst Leo folgt. Ich habe den Eindruck, dass es auf dem Synodalen Weg in Deutschland ab einem bestimmten Punkt vor allem darum ging, bestimmte kirchenpolitische Positionen umzusetzen.“ Das stellt Rainer Maria Kardinal Woelki im Interview mit dem Kölner „Domradio“-Chefredakteur Renardo Schlegelmilch fest (Link). Er wurde vom „Domradio“ dazu befragt, warum er nicht an der 6. Synodalversammlung des Synodalen Weges teilnehmen wird. Diese Sitzung ist anberaumt auf den 29. – 31. Januar 2026 und wird im Maritim Hotel Stuttgart stattfinden. Woelki stellt außerdem dezidiert fest: „Wir können dabei aber nicht über alles ergebnisoffen diskutieren. Um einmal ein bewusst abwegiges Beispiel zu nennen: Wir können nicht darüber abstimmen, ob Jesus von den Toten auferstanden ist.“ 
Zwar seien beim „Synodalen Weg“ einige wichtige Fragen angegangen worden, so Woelki. „Aber andere wichtige Fragen sind während des Synodalen Weges eben auch nicht angegangen worden, zum Beispiel die Frage der Evangelisierung, die uns Papst Franziskus in seinem Brief ‚an das Pilgernde Volk Gottes in Deutschland‘ 2019 ins Stammbuch geschrieben hat. Darin sehe ich einen großen Mangel dieser fünf Vollversammlungen.“
Gefragt nach der Polarisierung in der Bischofskonferenz erläutert Woelki: „Diese Situation ist belastend. Die Spannungen bedrücken mich, weil ich niemandem unterstellen möchte, nicht das Gute zu wollen.“
Der Kölner Kardinal erinnerte auch an sein Weiheversprechen, dem gegenüber er sich zu verantworten habe: „Ich habe versprochen, den Glauben der Kirche zu schützen und in Einheit mit dem Papst den Weg in meiner Diözese zu gehen. Das möchte ich auch in Zukunft für mich in Anspruch nehmen.“
Der Kardinal vertritt weiter, dass für ihn „der Synodale Weg abgeschlossen“ sei. Er erinnert daran, dass „ursprünglich …vereinbart worden“ war, „dass es fünf Sitzungen geben sollte und an diesen habe ich auch teilgenommen.“ Hier sei nun „eine theologische Klärung dringend notwendig. Ich bin wirklich davon überzeugt, dass alle Beteiligten – auch die des Synodalen Weges – letztlich das Gute für die Kirche wollen. Aber der Weg dorthin wird unterschiedlich gesehen.“
Zur politischen Weltlage führte der Kölner Kardinal aus: „Wir erleben das ja gerade in der Weltpolitik: Wo wieder das Recht des Stärkeren gilt, verrohen Gesellschaft und Sitten. Die Würde des Menschen wird verletzt, Persönlichkeitsrechte werden missachtet. Das führt zu einer entmenschlichten Gesellschaft – und das kann nicht unser Ziel sein.“
Archivfoto: Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln
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Lesermeinungen| | barbaletta vor 13 Minuten | | | | Also, alles wie gehabt! – es wird nichts und niemandem unterstellet, und es wird auch nichts konkret genannt, sondern nur das erwähnt, was das Gemeinte erörtert.
Buttrige Butter, mit buttriger Butter gebuttert. |  0
| | | | | Hope F. vor 29 Minuten | | | | Auf den Punkt gebracht hat es Kardinal Woelki. Auch beim "Synodalen Weg" ist der Weg das Ziel, wobei stets Gott im Mittelpunkt stehen sollte und n i c h t der m o d e r n e M e n s c h mit seiner Pippi-Langstrumpf-Kirche. |  0
| | | | | kleingläubiger vor 1 Stunden | | | |
Als Stuttgarter, der in letzter Zeit von der hiesigen katholischen Kirche sehr viel ertragen musste, bis hin zum „Schleim-Jesus“ in der Christmette, erwarte ich wenig und befürchte ich schlimmes.
Merkwürdig finde ich es jedoch, dass die Versammlung nicht in einem Kloster oder sonstigen Besitzungen der Kirche stattfindet, sondern in einem Hotel. Immerhin befindet sich direkt über der Straße die katholische Kirche „St. Fidelis“, in der einem allerdings gar nicht fidel um den Glauben zumute wird. Seit der letzten Renovierung vor ein paar Jahren kann man dort die ganze Trostlosigkeit der katholischen Kirche in Stuttgart bewundern. Ein weiß getünchter Mehrzweckraum, in dem der Altarraum zu einer verschließbaren Box, einem „Raum der Stille“ gemacht wurde. Hier findet man schlecht den Glauben, man verjagt ihn! www.station-s.de/ |  1
| | | | | Martinus Theophilus vor 3 Stunden | | | | Einheit in Jesus Christus. Ein wichtiger erster Schritt zur Überwindung der Polarisierung in der Dt. Bischofskonferenz ist die Wahl eines neuen Vorsitzenden und eines Stellvertreters, die die Nähe zu Papst Leo XIV. suchen und sich bemühen, Spaltungen zu überwinden, indem man Bedenken erst nimmt, anstatt immer neue Fakten zu schaffen. Maßstab für Christen sind nicht Mehrheiten, sondern allein die Wahrheit, die Jesus Christus selbst ist. |  1
| | | | | CusanusG vor 3 Stunden | | | | Das Recht des Stärkeren Das Recht des Stärkeren nimmt in diesem Interview eine prophetische Bedeutung an.
Denn, was Woelki hier zur Weltlage sagt, trifft insbesondere auch auf den Synodalen Weg zu. Da haben sich auch diejenigen des Rechts des Stärkeren bedient, die sich immer als Gutmenschen inszenieren.
Es wirkt so, als habe Woelki das nicht sagen wollen, und die Botschaft ist aber doch angekommen. |  2
| | | | | Johannes14,6 vor 4 Stunden | | | | Meine Sorge ist, daß eine neue Ekklesiologie und Anthropologie implementiert werden soll "Ich habe versprochen, den Glauben der Kirche zu schützen und in Einheit mit dem Papst den Weg in meiner Diözese zu gehen..
Wir leben als Katholiken in einer hierarchisch-sakramental verfassten Kirche. Das ist nicht einfach eine Frage der Organisation, sondern eine Frage des Wesens der Kirche..
..das, was beraten und vorgeschlagen wird, muss im Einklang mit dem apostolischen Erbe und dem Glauben der Kirche stehen. Das ist entscheidend. Darauf zu achten ist ja gerade die besondere Verantwortung des Bischofs..
Ich habe den Eindruck, dass es auf dem Synodalen Weg in Deutschland ab einem bestimmten Punkt vor allem darum ging, bestimmte kirchenpolitische Positionen umzusetzen..
Meine Sorge ist.. daß der Versuch unternommen wird, eine neue Ekklesiologie und eine neue Anthropologie zu implementieren, die nicht mehr mit dem Glauben und der Lehre der Weltkirche im Einklang stehen."
DANKE, Herr Kardinal, für diese klaren Aussagen! www.domradio.de/artikel/kardinal-woelki-erlaeutert-ausstieg-vom-synodalen-weg |  1
| | | | | Schillerlocke vor 5 Stunden | | | | Ganz wichtig ist, dass die Eminenz niemandem bösen Willen unterstellt. Das ist die Brücke, die von den kirchenpolitischen Abwegen mancher Laien ohne Gesichtsverlust wieder zurückführt auf den wahrhaft katholischen Pfad, der für nötige Reformen ohnehin beschritten werden muss. |  3
| | | | | girsberg74 vor 10 Stunden | | | | "Abwegig" ? So abwegig kommt mir im Gesamtzusammenhang das „abwegige Beispiel“ nicht vor.
Mindestens aber ist es ein Weckruf, wohin der „Synodale Weg“ schlussendlich führen könnte.
Danke Herr Kardinal Woelki ! |  4
| | | | | Jörgen vor 11 Stunden | | | | Danke an den am meisten Angefeindeten im deutschen Episkopat für seine Standhaftigkeit.
Dem Wohlwollen des Kardinals ist Respekt zu zollen, auch weil es seitens der Synodalen kaum erwidert werden wird. |  7
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