SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
- Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
- Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
- Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
- Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
- Ein Gott, der nichts mehr verlangt
- Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
- Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
- "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
- Beschließen ohne zu entscheiden?
- „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
- Die Nazi-Projektion
- Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
- "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
- Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
| 
Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösenvor 35 Stunden in Chronik, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Römischer Priester: Verantwortung Einzelner in Machtpositionen spielt ebenso eine Rolle.
Rom (kath.net/ KAP)
Der Exorzismus-Experte Luis Ramírez Almanza hat davor gewarnt, dem Bösen die Verantwortung für die aktuelle Weltlage zuzuschreiben. "Wir sollten nicht überall 'Das Böse' sehen", sagte der Priester am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Rom. "Es ist zwar wahr, dass es das außergewöhnliche Wirken des Bösen gibt, aber es gibt auch die Verantwortung jedes Einzelnen." Hinter vielen Entscheidungen stehe die Verantwortung vieler Menschen, die sich in Machtpositionen etwa in der Politik oder dem Militär befinden.
Ramírez Almanza leitet das Sacerdos-Institut der Päpstlichen Universität Regina Apostolorum. Es bietet seit 20 Jahren einen Kurs über Exorzismus an. Der Lehrgang befasst sich wissenschaftlich mit verschiedenen Dimensionen des Exorzismusdienstes und des Befreiungsgebets - beispielsweise theologisch, sozial, medizinisch und rechtlich. Die Teilnahme ist offen für Geistliche - insbesondere Exorzisten - wie auch für Laien. Ausdrücklich verleiht der Kurs keine Befugnis zur Ausübung des Exorzismusamtes. Dies kann nur ein Bischof tun. 
Unter Exorzismus wird die rituelle Vertreibung böser Mächte und Geister aus Personen, anderen Lebewesen oder Gegenständen verstanden. Solche Praktiken gibt es in vielen Kulturen und sie sollen der ganzheitlichen Reinigung und Heilung dienen. Die katholische Kirche versteht darunter eine Bitte an Gott, den Menschen von der Macht des Bösen zu befreien.
Seit 1994 existiert auch eine internationale Vereinigung von Exorzisten, die 2014 vom Vatikan offiziell anerkannt wurde. Eigenen Angaben zufolge zählt der Verband rund 900 aktive Exorzisten und 130 Hilfsexorzisten. Gründer der Associazione Internazionale Esorcisti (AIE) war der 2016 verstorbene Priester Gabriele Amorth. Dessen Leben lieferte die Vorlage für den Horrorfilm "Der Exorzist des Papstes" (2023).
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Gesualdo vor 4 Stunden | | | | Man sollte den Teufel nicht "überstrapazieren"... -Zitat-
…"Zu einem verselbständigten Teufelsglauben oder
einer Dämonen-Furcht besteht kein Anlass. Der Teufel ist auch nie ein Grund zur Entschuldigung für eine sich verfehlende menschliche Freiheit, weil er nicht in die
personale und ethische Selbständigkeit des Menschen eindringen kann. Der Mensch muss sich vielmehr vor sich selbst hüten, dass er die ihm durch Christus geschenkte
Freiheit und damit die Herrschaft über sich selbst im Heiligen Geist nicht verliert
(vgl. Gal 5,13–26).!
…"
-Zitatende_
Das sagt Gerhard Ludwig Müller in seiner aus meiner Sicht unübertroffenen "Katholischen Dogmatik" (10. Auflage 2016 S. 122.)
Dem Thema "Teufel, Dämonen und ihre Verstrickung
in die Unheilsgeschichte" sind dort übrigens ganze 23 (!) Textzeilen gewidmet (von 892 Seiten!). |  0
| | | | | Mariat vor 25 Stunden | |  | @Uwe Lay " Ist ein Exorzismus wirklich nur ein Gebet an Gott, eine Bitte an ihn, den Besessenen zu befreien?"
Nein! Ein zum Exorzismus beauftragter, stellt erst einmal fest, ob dieser Mensch u. U. psychisch erkrankt ist oder an einer körperlichen Krankheit leidet.
Der Exorzist, ein Priester, sollte fest im Glauben verankert sein. Denn jegliche Verunsicherung von anderer Seite, würde die Kraft schmälern, mit der er dem bösen Geist befiehlt : im Namen Jesus Christus diesen Menschen zu verlassen.
Das was wir Laien tun dürfen ist beten, beten, beten - für all jene denen es nicht gut geht. |  0
| | | | | gebsy vor 30 Stunden | |  | Das Vergeben dient dem Selbstschutz; diese Erkenntnis bleibt immer wieder auf der Strecke.
Für mich ist es immer wieder ein großes Geschenk, wenn ich empfundenes Unrecht mit MITLEID quittieren kann. Das erlebe ich als Geschenk der für uns am Kreuz vollbrachten Erlösung ... |  0
| | | | | SarahK vor 33 Stunden | | | | Aber ja sehe ich genauso. Es fängt doch schon da an wo jemand nicht versucht in Ruhe sich zu erklären oder die Erklärung anhört sondern rechtliche Schritte erwägt. Der Hass steckt derzeit in vielen Menschen, keine Ahnung warum. Ich musste letztens eine Selbstevaluierung für ein Manager Programm machen und eine Frage war ob ich einen Menschen hasse. Ich hasse in der Tat niemanden und habe stand gerade allen Menschen alles verziehen. Aber es gibt Menschen die können das nicht und das selbst in der katholischen Kirche, das war für mich lange befremdlich und das begreife ich erst jetzt langsam. Aber wenn es da so ist und die Menschen so extrem verlogen sind, weil sie ja kommunizieren gehen, wie sind dann wohl erst die, die richtige Macht haben? Und gerade im Blick auf Iran/Israel/die Staaten, möchte ich gar nicht wissen wer da sein persönliches Wohl/Geld/Macht vorne anstellt, (eben wie in der Kirche) sonst werde ich noch zum Conspiracy Theorists :-( |  0
| | | | | persona vor 34 Stunden | | | | In welchem Geist wir handeln ...ist entscheidend dafür, wie die Welt aussieht. Ich nenne den Geist mal unsere "Denke". Welche Denke habe ich? Meine eigene Art zu denken? Die Art wie Jesus zu denken? Rein wirtschaftliches Denken? Reines Umweltdenken? Reiner Feminismus? Oder...oder ..oder.
Uns fehlt die Art wie Jesus zu denken. Wer kann die Brücke vom Evangelium zum alltäglichen Leben? |  0
| | | | | Uwe Lay vor 34 Stunden | | | | Fragen dazu Zwei Anfragen dazu: Hat den je die Kirche behauptet, daß es eine Verführung durch den Teufel gäbe,ohne daß der so Verführte ihr zugestimmt habe? Der Satan ist dann aber die Erstursache der Sünde. Zweitens: Ist ein Exorzismus wirklich nur ein Gebet an Gott, eine Bitte an ihn, den Besessenen zu befreien? Der Segen und die Lossprechung im Beichtstuhl sind ja auch nicht nur Bitten an Gott!
Wenn es nur ein Gebet wäre,könnte das dann nicht jeder Christ beten, wären Exorzisten überflüssig.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
- "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
- Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
- "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
- Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
- Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
- Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
- Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
- Ein Gott, der nichts mehr verlangt
- "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
- Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
- Die Nazi-Projektion
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
|