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| ![]() Papst Leo auf Versöhnungskurs13. März 2026 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen Privataudienzen für den emeritierten argentinischen Bischof Pedro Daniel Martínez Perea, der von Papst Franziskus frühzeitig in den Ruhestand geschickt wurde, und mit zwei Professoren, die eine Studie über Besucher der Alten Messe verfasst haben. Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Hintergrund war vor allem Martínez’ klare Ablehnung heterodoxer Interpretationen des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia (2016). In einem Hirtenbrief von 2017 hatte der Bischof die Unauflöslichkeit der Ehe verteidigt und betont, Franziskus habe die kirchliche Lehre zur Ehe nicht ändern wollen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass bestimmte Ansätze im Dokument – insbesondere die Öffnung für die Kommunion bei wiederverheirateten Geschiedenen – große Verwirrung gestiftet hätten. Zusätzlich hatte Martínez traditionelle Praktiken in seiner Diözese wiederhergestellt, etwa die Beschränkung der Altarhelfer auf Jungen. Seit 2020 erhielt Martínez keinerlei öffentliche Anerkennung mehr vom Vatikan und bekleidete keine pastoralen Ämter. Das jetzige Treffen mit Papst Leo wird daher als bemerkenswerte Geste der Rehabilitation und als Zeichen der Wertschätzung für seine treue zur Lehre der Kirche interpretiert. Der Heilige Stuhl veröffentlichte keine Details zum Inhalt der Audienz.
Ihre zentrale Erkenntnis: Entgegen der Darstellung in Franziskus’ Motu proprio Traditionis Custodes (2021), welches die alte Messe massiv einschränkte und Traditionalisten als schismatisch und ablehnend gegenüber dem Zweiten Vatikanischen Konzil charakterisierte, sind die Besucher der Lateinischen Messe überdurchschnittlich orthodox und keineswegs schismatisch. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind folgende: 49 Prozent der Befragten akzeptieren die Lehren des Zweiten Vatikanums, nur 11 Prozent lehnen sie ab oder lehnen sie stark ab. Nur 2 Prozent glauben nicht an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie – im Gegensatz zu mehr als der Hälfte der US-Katholiken insgesamt. Das Treffen wird vor dem Hintergrund gesehen, dass Papst Leo seit August 2025 monatlich Audienzen mit prominenten Befürwortern der Alten Messe gewährt (u. a. Kardinal Burke, Kardinal Sarah, Bischof Athanasius Schneider). Er hat bereits Messen im Alten Ritus im Petersdom durch Kardinal Burke erlaubt und Ausnahmeregelungen in einigen Diözesen verlängert, hält jedoch restriktive Kräfte wie Kardinal Roche bis jetzt im Amt.
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