SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
- Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
- Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
- Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
- Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
- Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
- "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
- THESE: Warum die UNO weg muss!
- Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
| 
"Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitationvor 4 Stunden in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Alexander Kissler kritisiert auf "NIUS" die "politische Moral" der deutschen Kirchen. Anstatt die Menschen zur Umkehr zu Gott und zur Pflege des Gebetslebens aufzurufen, werde „äußere Betriebsamkeit für linke Zwecke“ eingefordert
Berlin (kath.net/rn) Zum Beginn der Fastenzeit sorgt ein pointierter Kommentar des katholischen Journalisten Dr. Alexander Kissler (NIUS) für Diskussionen. Der bekannte Journalist wirft den großen Kirchen vor, die vorösterliche Bußzeit für politische Zwecke zu missbrauchen, anstatt den Gläubigen Raum für die eigentliche geistliche Einkehr zu bieten. In seinem Beitrag „Kissler Kompakt“ plädiert der Publizist für ein radikales „politisches Fasten“. Die 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Karsamstag seien eigentlich dafür gedacht, dass Christen sich in jenen Dingen einschränken, die ihnen im Alltag unverzichtbar erscheinen.
Da die „Kirchensteuerkirchen“ jedoch nichts so sehr liebten wie das Politisieren, wäre laut Kissler eine „politische Enthaltsamkeit“ das einzig wahre Bußwerk. Kisslers Kritik zielt vor allem auf die Inhalte aktueller Hirtenbriefe und kirchlicher Veranstaltungen ab. Er beobachtet eine zunehmende Tendenz, das Evangelium auf die „kleine Münze der politischen Moral“ herunterzubrechen. Anstatt die Menschen zur Umkehr zu Gott und zur Pflege des Gebetslebens aufzurufen, werde „äußere Betriebsamkeit für linke Zwecke“ eingefordert. 
So bereiten sich laut Kissler die Kirchensteuerkirchen auf Ostern vor: Im Bistum Aachen lädt man zur Ausstellung „Gut. Katholisch. Queer. – Für eine Kirche ohne Angst“ und erklärt: „Wir müssen weg von der binären Logik.“ Im Erzbistum Bamberg klärt man über „rechte Gefühle“ auf und „Affekte und Strategien des digitalen Faschismus". Der Kommentator findet dabei deutliche Worte: Die Kirchen hätten den eigentlichen „Glauben verlernt“ und würden die spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation ersetzen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | marlin vor 2 Stunden | | | | @ Versusdeum All das können und dürfen sich die „Hirten“ der deutschen Kirche nur deshalb erlauben, weil die Katholiken (offiziell) nichts dagegen haben – solange diese (noch) Kirchgänger die konsekrierte Hostie bekommen, ist es denen völlig egal, was die Hirten „predigen“ und solange alle Katholiken Kirchensteuer zahlen, heißt es für die „Hirten“, dass alle mit dem Quatsch, den sie selber verzapfen, einverstanden sind.
Und die Kommentatoren wie wir auf Internet-Portalen werden weder von den „Hirten“ noch von den öffentlich-rechtlichen Medien wahrgenommen. Gläubige Katholiken sind für die deutsche Kirche nicht mal das, was die AfD für die deutsche Politik ist, da sie keinen rechtlich anerkannten Status haben. Für die „Hirten“ der deutschen Kirche zählt nicht das, was im NT steht, oder was die Lehre der Kirche will und sagt, für sie zählt nur das, was sie selber verzapfen.
Woran erinnert mich das bloß ...? |  0
| | | | | SalvatoreMio vor 2 Stunden | | | | "Kirchensteuerkirche" @UlmerSpatz: wir alle wurden getauft im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes in die einzigartige göttliche Gemeinschaft, die uns dank der Kirche ermöglicht ist! Darum verstört mich Ihr Begriff, wenngleich er zu verstehen ist. Wir müssen alle daran arbeiten, dass Christi Werk nicht noch mehr verachtet wird, sondern seinen Glanz wiedererlangt. - |  0
| | | | | Versusdeum vor 3 Stunden | | | | Was will man erwarten von den "Hirten" einer absterbenden und glaubensmäßig auf dem Zahnfleisch gehenden Teilkirche, die Gott unter anderem ultimativ auffordern, gefälligst endlich auch Frauen zu Priestern zu weihen und die sich als Nachfolger der Apostel selbst abzuschaffen beschlossen haben? DANKE AN Herrn Kissler für die stets treffenden Kommentare zu Kirche und Welt. Wie man diese "Hirten" einzuordnen hat, steht in den Gleichnissen über Hirten und Herden. |  2
| | | | | Versusdeum vor 3 Stunden | | | | Tja, wer kein ewiges Heil mehr anzubieten hat, weil er entweder glaubt / verkündet, dass wir sowieso schon zwangserlöst sind* oder schlicht kaum noch etwas biblisch-jenseitiges mehr anzubieten hat, der muss eben Ersatzreligionen anbieten und sich bei den Mächtigen dieser Welt anbiedern. Auch Bischöfe. Auch aus finanziellen Gründen. Und auch auf dem Rücken der Missbrauchsopfer, deren (mindestens) Wange man mit der Homosexualisierung der Kirche nochmals hinhält.
* Aber warum hat Jesus dann das Hl. Beichtsakrament eingesetzt und immer wieder vor Teufel und Hölle gewarnt? |  1
| | | | | UlmerSpatz vor 3 Stunden | | | | Frage Wer ist noch Mitglied in dieser Kirchensteuerkirche und unterstützt diese Agenda? |  0
| | | | | Jothekieker vor 3 Stunden | | | | Wes Brot ich eß So ganz ohne Gegenleistung gibt es halt keinen Kirchensteuereinzug durch den Staat. |  2
| | | | | Raspunatz vor 3 Stunden | | | | politische Gastenpredigten Kloster Maria Laach:
Fastenperdigten 2026 von Angela Merkel, Christian Wulff, Generalmajor Ansgar Meyer.. das ist einfach nur zum weglaufen. Man möchte umbedingt die Gläubigen verjagen! www.maria-laach.de/aktuelles/nachrichten/die-fastenpredigten-als-podcast-zum-nachhoeren.html |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
- Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
- Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
- „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
- Kirche statt Catwalk: Hana Nitsches radikaler Weg zu Gott
- Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
- Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
- „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
|