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- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X, um eine Spaltung zu vermeiden
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Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X, um eine Spaltung zu vermeidenvor 4 Stunden in Weltkirche, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Priesterbruderschaft will ihren Fortbestand sichern und neue Bischöfe weihen - trotz der fehlenden Erlaubnis aus dem Vatikan. Dieser will auf Dialog setzen und warnt die Gemeinschaft vor einem Alleingang.
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan möchte einen Alleingang der Piusbrüder verhindern und stattdessen an einer gemeinsamen Lösung arbeiten. Nach der brisanten Ankündigung neuer Bischofsweihen durch die Priesterbruderschaft hielt Papstsprecher Matteo Bruni am Dienstag gegenüber Kathpress fest: "Die Kontakte zwischen der Bruderschaft St. Pius X. und dem Heiligen Stuhl werden fortgesetzt, mit dem Ziel, Brüche oder einseitige Lösungen in Bezug auf die aufgetretenen Probleme zu vermeiden."
Der Generalobere der Gemeinschaft, Davide Pagliarani, hatte am Montag die Weihe von neuen Bischöfen am 1. Juli angekündigt. Dieser Schritt könnte die Gräben zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan wieder vertiefen. Die Gemeinschaft lehnt die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) ab. Ihr Gründer, der 1988 exkommunizierte und somit aus der vollen kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossene französische Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991), hatte 1976 gegen ein päpstliches Verbot Priester geweiht und damit die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. innerkirchlich isoliert. 
Sorge um Fortbestand
Die dadurch ausgelöste Auseinandersetzung erreichte 1988 mit der Weihe von vier eigenen Bischöfen und der Exkommunikation der Beteiligten ihren Höhepunkt. Papst Benedikt XVI. (2005-2013) hob diese Exkommunikation zwar 2009 auf; zu einer theologischen Einigung kam es aber nicht. Von den 1988 geweihten vier Bischöfen leben nur noch zwei, weswegen sich die Piusbrüder offenbar um den Fortbestand ihrer Gemeinschaft sorgen.
Zweimal habe sich Pagliarani in den zurückliegenden Monaten deswegen nach Rom gewandt, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Piusbrüder. In den vergangenen Tagen habe der Generalobere ein Schreiben des Heiligen Stuhls erhalten, "der unseren Forderungen in keiner Weise entspricht". Aus Sorge um das Seelenheil der Anhänger und mit Blick auf eine "objektive Lage der schweren Not" hielten Pagliarini und die Verantwortlichen der Gemeinschaft neue Bischofsweihen für unumgänglich.
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Lesermeinungen| | MPDE vor 11 Minuten | | | | @Mensch#17 Es ist vor allem ein massives Problem der Transparenz. Niemand kontrolliert pastorale Konzepte, Seelsorge, Ausbildung und Prävention. Wie gesagt, es wäre angebracht, dass die Piusbruderschaft einmal einen Schritt auf den Vatikan zu unternimmt. Sich auf eine Notlage zu berufen, letztlich damit aber Liturgie und Lehre der Kirche zu meinen, ist nicht ausreichend. |  0
| | | | | Aegidius vor 13 Minuten | | | | Vogel friß ... Rom frißt doch seit F. alle chinesischen Parteibischöfe um des lieben Friedens willen. Warum dann nicht ohne Zögern und selbstverständlich solche, die katholisch sein wollen? |  0
| | | | | barbaletta vor 18 Minuten | | | | @ heikostir Akzeptiert der „Synodale Weg“ die Lehre der Kirche in ihrer Gesamtheit?
Nein und dennoch hat der Synodaler Weg seine Schutzherren (manche deutsche Bischöfe). Der Papst (ob Leo oder der Nächste), könnte zumindest von den Bischöfen Distanzierung vom Synodalen Weg verlangen (mit Betonung auf „Verlangen“!). |  0
| | | | | Tereso vor 50 Minuten | | | |
Was hindert die Piusbrüder es so zu machen wie die Petrusbruderschaft? Sieht man daran nicht, dass es auch ohne Schisma ginge und dass es an der Unnachgiebigkeit der Piusbrüder hängt? |  1
| | | | | Mensch#17 vor 1 Stunden | | | | Wer soll es denn werden? "Friss oder stirb!" - so heißt es in einem Spruch, an den ich mich gerade erinnert habe.
Der Papst soll das einfach "fressen", was die Bruderschaft fordert. - Präsentiert man einfach ein paar Kanditaten und Rom soll einfach zustimmen? Warum? Welche andere Gemeinschaft kann da so vorgehen? Vermutlich, weil man autonom bleiben will! Man will sich gar nicht auf die Kirche einlassen. So stellt es sich zumindest für mich da.
Aber es gibt Gegenbeispiele: die Petrusbruderschaft und auch das Institut Christus König und Hohepriester sie "brauchen" keine eigenen Bischöfe und doch finden bei ihnen Priesterweihen etc. nach den früheren lit. Büchern statt.
Die Distanziertheit der Piusbruderschaft hat wohl auch mit mangeldem Vertrauen zu tun: man möcht im Konkreten nicht von der Weltkirche (und deren Bischöfen) abhängig sein. - Das ist ein großes Problem!!! |  2
| | | | | heikostir vor 1 Stunden | | | | @barbaletta So einfach ist das nicht.
Die Piusbruderschaft muss zuerst die Lehre der Kirche in ihrer Gesamtheit, also inklusive II. Vatikanum und päpstliches Lehramt seitdem annehmen.
Nicht umsonst hat BXVI. darauf hingewiesen, dass die Probleme mit der Piusbruderschaft doktrineller Natur sind. |  2
| | | | | Fatima 1713 vor 3 Stunden | | | | Schon wieder "Forderungen" - - und diesmal sogar als Zitat unter Anführungszeichen! Das ist falsch zitiert, muss das sein? Das Wort "Forderungen" kommt in dieser Erklärung kein einziges Mal vor. Sie ist übrigens sehr kurz, jeder kann das leicht überprüfen. Es heißt "...vom Heiligen Stuhl ein Schreiben erhalten hat, das in keiner Weise auf unsere Anfragen antwortet". Forderungen klingt schon mal ganz anders und wenn man es unter Anführungszeichen setzt, dann sollte man schon richtig zitieren, das muss doch möglich sein! |  1
| | | | | MPDE vor 3 Stunden | | | | @barbaletta Weil die Auswahl von Männern zum Amt des Bischofs letztlich allein dem Papst obliegt, auch wenn Vorschläge gemacht werden können und das ja überall passiert. Bischöfe sind keine Ware, die ich bei Bedarf bestelle und absegnen lasse. |  2
| | | | | MPDE vor 3 Stunden | | | | Wer muss sich wem erklären? Mich würde interessieren, an welcher Stelle die Piusbruderschaft mal dem Vatikan entgegen gekommen ist. Seitens der letzten Päpste wurden zahlreiche Schritte auf diese Gemeinschaft hin unternommen. |  3
| | | | | Bonifaz2010 vor 3 Stunden | | | | @barbaletta Das Problem ist, daß Rom die Piusbrüder eigentlich nicht will. Nichts käme Rom gelegener, als eine biologische Lösung dieser Angelegenheit durch Ableben der beiden Bischöfe ohne Nachfolger.
Was die von der Piusbruderschaft angesprochene "objektive Notlage" der Kirche angeht, so läßt sich diese nicht gut bestreiten. Der Zusammenbruch des Glaubens, die radikale Umdeutung der Glaubenswahrheiten, die Verdunkelung des Opfercharakters der hl. Messe, die ersatzlose Streichung überlieferter Frömmigkeitsformen, der Rückgang der Beichte, die Protestantisierung des kirchlichen Lebens überhaupt und vieles mehr sprechen wohl eine deutliche Sprache. Rom wehrt all dem nicht, sondern beteiligt sich sogar an Fehlentwicklungen, vor allem unter Franziskus. Diese Probleme sind zu ernst, als daß man das Verhalten der Piusbruderschaft alleine mit den Schwarz-Weiß-Kategorien von Gehorsam und Ungehorsam bewerten kann. |  2
| | | | | barbaletta vor 4 Stunden | | | | Wo liegt eigentlich das Problem? Die FSSPX bietet um Erlaubnis für die Bischofsweihen und der Papst erteilt diese.
(auch wenn viele Bischöfe und auch Politiker ihre Kleider danach wie Kajaphas zerreißen)
Also noch mal: wo liegt das Problem ? |  0
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