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Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerinvor 6 Stunden in Deutschland, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die deutsche Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sorgte am gestrigen Mittwoch mit einer radikalen Leugnung der aktuellen Migrationslage für massive Empörung. Sie behauptete dreist: "Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein"
Berlin (kath.net) Die deutsche Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sorgte am gestrigen Mittwoch laut einem BILD-Bericht mit einer radikalen Leugnung der aktuellen Migrationslage für massive Empörung. Während die Zahlen eine deutliche Sprache sprechen, behauptet die Ministerin öffentlich: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Die umstrittene Aussage fiel am Mittwoch während der Regierungsbefragung im Bundestag. Auf eine kritische Rückfrage zur angespannten Haushaltslage und möglichen Einsparungen im Bereich der Migration entgegnete Bas kurzweg, dass eine Einwanderung in die Sozialsysteme schlicht nicht existiere. Stattdessen verwies sie auf den Fachkräftemangel und betonte, dass der Sozialstaat nur entlastet werde, wenn Menschen in Arbeit kommen. 
Die Realität in den deutschen Amtsstuben zeichnet laut BILD jedoch ein völlig anderes Bild als das der Ministerin. So lag im Jahr 2025 der Ausländeranteil unter den Beziehern von Sozialleistungen bei 48 Prozent. Die größten Gruppen der Leistungsempfänger stammen dabei aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und der Türkei. Während deutsche Bezieher im Jahr 2025 Leistungen in Höhe von 24,9 Milliarden Euro erhielten, entfielen auf ausländische Bezieher bereits 21,7 Milliarden Euro. Sogar im eigenen Koalitionsvertrag räumt die aktuelle Regierung ein, dass Anreize zur Einwanderung in die Sozialsysteme „deutlich reduziert“ werden müssen – ein Umstand, den die Ministerin nun offenbar ignoriert.
Die Reaktionen auf den Auftritt der Ministerin ließen nicht lange auf sich warten. Aus den Reihen der CDU hagelt es scharfe Kritik. Innenexpertin Caroline Bosbach wirft Bas vor, das Problem durch Leugnung zu verschärfen: „Natürlich gibt es Einwanderung in unsere Sozialsysteme, zumal auch die Zahlen hier eine klare Sprache sprechen.“ Besonders drastische Worte fand Kolumnist Hans-Ulrich Jörges bei WELT, der Bärbel Bas aufgrund ihrer Haltung als „Sozialstaats-Stalinistin“ bezeichnete.
Foto: (c) erstellt mit GROK, KI
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Lesermeinungen| | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | "Nazi!" schreien zu können als Qualifikation Früher musste man als Politiker "liefern" oder zumindest intelligent / rhetorisch begabt sein, spätestens seit 2015 reicht es, möglichst laut "Nazi!" schreien oder gar entsprechend gegen Andersdenkende hetzen zu können. Die Folgen dieser Nichtpolitik sind an allen Ecken und Enden dieses bröckelnden Landes zu sehen. Und dann wundert man sich, dass die AfD gerade wieder in einem Bundesland in einer Umfrage 41% erreichen würde. Der Wähler sendet Hilfeschreie und die etablierten Parteien werfen ihm (zumindest, sofern er noch etwas erwirtschaftet) statt eines Rettungsrings einen Bleianker nach dem anderen zu (zuletzt u.a. die Nichtmehrmitversicherung von Ehepartnern in der Krankenversicherung). |  1
| | | | | Jothekieker vor 3 Stunden | | | | Frau Bas bestimmt die Richtlinien der Politik Formal trägt natürlich der Kanzler die Richtlinienkompetenz, in der berliner Realität sind es aber Herr Klingbeil und Frau Bas, die hier wieder einen überzeugenden Beweis ihrer "Kompetenz" geliefert hat.
Und genau deshalb kommt dieses Land nicht mehr auf die Beine. |  2
| | | | | borromeo vor 5 Stunden | |  | Das ist tatsächlich Realitätsverweigerung der SPD-Vorsitzenden im letzten Stadium. Da ich als an mir arbeitender Christ immer auch Entlastendes zu suchen bemüht bin und niemanden in die Pfanne hauen möchte, so groß die Versuchung auch sein mag, möchte ich lediglich anmerken, daß Frau Bas ein herausragendes Beispiel für die seit Jahren zu beobachtende Negativauswahl bei Spitzenpolitikern ist.
Es ist wie eine Negativspirale: Schlechte Politiker suchen sich noch schlechtere Mitarbeiter aus, diese noch schlechtere usw. Das sind zum Teil Leute, die eine reine Parteikarriere aufzuweisen haben nach dem Motto "Kreißsaal–Hörsaal–Plenarsaal", wobei viele von denen noch nicht einmal eine abgeschlossene Ausbildung besitzen. Geschweige denn wirklich produktive Berufserfahrung außerhalb der Politik. Ebenfalls viele hätten auf dem Arbeitsmarkt gar keine Chance, geschweige denn, solch hohe Gehälter zu vedienen wie als Abgeordneter oder Regierungsmitglied.
Frau Bas hat immerhin als Büro-Sachbearbeiterin gearbeitet. Aber als Ministerin und SPD-Chefin ist sie sichtbar ungeeignet. |  2
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