Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“

Wird mich das Tattoo heiliger machen?

19. November 2024 in Familie, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Denkanstöße für jene, die überlegen, sich ein Tattoo stechen zu lassen, gibt der US-amerikanische Priester David Michael Moses in einem neuen Video.


New York (kath.net / pk) Tattoo – ja oder nein? Der amerikanische Priester und You-Tuber Father David Michael Moses gibt in einem aktuellen Video interessante Gedankenanstöße für jene, die überlegen, sich (noch) ein Tattoo stechen zu lassen.

Eine allgemeine Frage, die man sich stellen könne, sei: „Wird mir ein Tattoo helfen, Gott mehr zu lieben, wird mich das Tattoo heiliger machen?“ Die Frage könne relativ nüchtern angeschaut werden: „Ich kann mir keine Situation vorstellen, wo mir das Tragen eines Tattoos dazu verhilft, das zu bekommen, was ich will“, erklärt Moses.

„Ich bezweifle es, dass der Vater deiner Freundin dich mehr mag, wenn du ein Tattoo hast. Ich bezweifle es, dass ein Arbeitgeber dir eher einen Job geben wird, weil du ein Tattoo hast. Und ich bezweifle es, dass Gott zufriedener mit dir ist, wenn du ein Tattoo hast. Aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Tattoo in all diesen Situationen in irgendeiner Form schmerzhaft sein könnte…“.  


Die Frage, um die es im Hintergrund jedes gläubigen Christen gehe, sei, „welches der perfekteste Ausdruck deiner Liebe zu Gott ist“, sagt Moses. „Wie kannst du Gott so lieben, wie er geliebt werden möchte? Es scheint nett, jemandem eine Tasse Kaffee zu bringen, aber was ist, wenn er dich um ein Glas Orangensaft gebeten hat?“

Unzählige Menschen haben Tattoos, beschreibt der junge Priester den Ist-Zustand. „Es wird buchstäblich zur Sucht für einige Leute in der heutigen Welt, sie werden tatsächlich abhängig vom Schmerz und den Endorphinen.“

Noch ein Gedanke: „Als Priester erlebe ich häufig, dass Menschen nach einer raschen Lösung suchen, in ihrem Glaubensleben, in ihrer Ehe…“, erzählt Moses. „Die Wahrheit ist, dass ein gelebter Glaube schwer ist, dass es Durchhaltevermögen braucht und Hingabe. Eine Ehe ist echt hart. Sünden loszuwerden, ist schwer. Gebet ist schwer.“

Als er dies einmal zu ein paar Freunden sagte, meinte einer von ihnen: „Denkst du, dass vielleicht deswegen Menschen Tattoos bekommen, weil es leichter ist, sich einfach einen Bibelvers tätowieren zu lassen als tatsächlich die Bibel zu lesen. Vielleicht ist es leichter, sich ein Bild von Jesus tätowieren zu lassen, als selber ein Bild Jesu für andere zu sein.“

Dies sei ein guter Gedanke, meint Father David Michael Moses. „Wir suchen immer eine schnelle Lösung, die uns es leichter macht, den Glauben zu leben. Manchmal könnte das heißen, sich ein Tattoo zuzulegen. Aber den Glauben zu leben, ist nicht leicht! Wenn du wirklich Menschen zeigen willst, wie sehr du Gott liebst, dann lass dir kein Tattoo stechen, sondern versuche, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Nimm dir Zeit, jeden Morgen zu beten. Geh zu Beichte, hör auf zu sündigen, kümmere dich um die Armen. Das ist echt schwer. Aber all das wird eine viel bessere Art und Weise sein, der Welt zu zeigen, wie sehr du Gott liebst.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz