Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  8. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  9. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  10. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  11. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  12. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  13. Realitätsverlust im Bistum Chur
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

Leben wir, als bräuchten wir einen Retter?

24. Dezember 2024 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weihnachten ist die perfekte Zeit, um darüber zu reflektieren, wer unsere erste Anlaufstelle ist, wenn wir ein Problem haben...


New York (kath.net / pk) „In der heutigen Zeit kann es wirklich schwierig sein zu spüren, dass man einen Retter braucht“, heißt es in einem aktuellen Artikel auf „Aleteia“.  „Heute zum Beispiel müssen wir nur in unser Smartphone zu sprechen, um das gesamte Wissen der Menschheit abzurufen. Nahezu jede Frage, die wir uns stellen könnten, kann von unseren tollen Geräten beantwortet werden.“

Auch die Medizin erscheint uns oft als „Rettung“, denn es sieht so auf, „als ob jede Krankheit durch unsere eigenen Hände geheilt werden kann“. Und so ist in unserem alltäglichen Erleben der Wunsch nach einem Retter kaum präsent. „Wartet die Menschheit überhaupt noch auf einen Retter?“, fragte Papst Benedikt XVI. bei einer Generalaudienz.


„Man hat das Gefühl, als meinten viele Menschen, Gott sei ihren eigenen Belangen fremd. Offenbar brauchen sie ihn nicht. Sie leben so, als gäbe es ihn nicht, und, schlimmer noch, als wäre er ein „Hindernis“, das es zu beseitigen gilt, um sich selbst zu verwirklichen. Selbst unter den Gläubigen - da sind wir uns sicher - lassen sich manche von verlockenden Träumen anlocken und von irreführenden Lehren ablenken, die trügerische Abkürzungen zum Glück suggerieren.“

Die Geschichte der letzten 50 Jahre zeige, dass die Menschheit die Erlösung „zu einem billigen Preis“ suchen wolle und mit den daraus resultierenden Enttäuschungen fertig werden müsse, sagte Benedikt XVI. „Natürlich bieten falsche Propheten weiterhin eine Rettung ,zu einem billigen Preis‘ an, was immer mit herben Enttäuschungen endet.“

Interessant ist, dass selbst in diesen irdischen Bestrebungen eine Sehnsucht nach Erlösung verborgen liege, betonte Papst Benedikt XVI.  „Trotz ihrer Widersprüche, Sorgen und Tragödien, und vielleicht gerade deshalb, sucht die Menschheit heute einen Weg der Erneuerung, des Heils, sie sucht einen Erlöser und erwartet, manchmal unbewusst, das Kommen des Erlösers, der die Welt und unser Leben erneuert, das Kommen Christi, des einzigen wahren Erlösers des Menschen und der ganzen Menschheit.“

Ein paar Fragen könnten wir uns in diesen Weihnachtstagen stellen: An wen wendest du dich, wenn du Hilfe brauchst? Wer ist deine erste Anlaufstelle? An wen denkst du zunächst gar nicht? Vertrauen wir im Letzten auf unsere eigene Kraft, unsere Tugend, unsere Leistung… Oder wenden wir uns an den Retter, der uns zu Weihnachten aus der Krippe entgegenlächelt und uns sagt: „Ich bin gekommen, um dir persönlich dein Heil und deine Befreiung zu bringen…“?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Der entschärfte Gott
  15. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz