Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  9. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  10. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  11. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen

Plakat mit Zeichnungen nackter Menschen im ORF-Betriebskindergarten

8. Jänner 2025 in Familie, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Als Eltern Kritik an dem Plakat übten, verloren ihre beiden Kinder die Betreuungsplätze im Kindergarten.


Wien (kath.net/jg)
Im Betriebskindergarten des öffentlich-rechtlichen Senders ORF in Wien wurde ein Plakat mit Zeichnungen nackter Menschen, darunter auch Transgender-Personen, aufgehängt. Die Eltern eines Kindes beschwerten sich bei der Leitung. Als Folge verloren beide Kinder der Familie ihren Platz im Kindergarten. Der Betreiberverein KIWI („Kinder in Wien“) rechtfertigt sich mit dem Argument, er setze sich für eine frühe Aufklärung ein, berichtet die Kronenzeitung.

Das Plakat hing am Gang des Betriebskindergartens. Darauf ist unter anderem ein Mann mit Brüsten unter der Dusche, daneben ein nackter Mann mit Kind ebenfalls in der Dusche gezeichnet. Auf dem Plakat war zu lesen: „Körper, nackt und hüllenlos, Vulva, Penis, Brüste, Pos. Du bestimmst für Dich, jawoll! Körper sind toll!“


Ein Kind fragte seinen Vater, was das für „komische Bilder“ seien. Am nächsten Tag zeigte der Sohn dem Vater das Plakat. Dieser konfrontierte die Kindergartenpädagogin mit den Darstellungen. Das Plakat wurde daraufhin abgenommen.

Die Eltern mussten daraufhin zu einem Gespräch mit der Regionalleitung und anschließend mit der Geschäftsleitung des Kindergartens. Die Geschäftsführung rechtfertigte das Plakat damit, dass sie sexuelle Aufklärung für 1- bis 6-jährige Kinder befürworte. Den Eltern erschien das „höchst unpassend“, wie die Mutter der Kronenzeitung erzählte.

Den Eltern wurde eine Kündigung für die Betreuungsplätze ihrer Kinder zunächst angedroht und dann ausgesprochen. Die beiden Kinder sind ein und vier Jahre alt. „Wir waren stets auf eine gute Lösung im Sinne der Kinder bedacht, aber weil wir es wagten, Kritik an den Praktiken der Frühsexualisierung zu äußern, wurden wir für alle Kiwi-Einrichtungen gesperrt, inklusive Hort“, sagten die Eltern gegenüber der Kronenzeitung.

Der Trägerverein KIWI gab dazu folgendes bekannt: „Ziel war, die Vielfalt der unterschiedlichen Körper zu thematisieren, um Offenheit, Selbstakzeptanz sowie ein positives Körpergefühl zu stärken. Es gab mehrere persönliche Gespräche mit der Familie, leider konnte die Vertrauensbasis nicht mehr hergestellt werden.“

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Realitätsverlust im Bistum Chur
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz