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Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“vor 3 Stunden in Aktuelles, 12 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst antwortet auf Frage nach Piusbruderschaft: „Sie weigern sich, einige grundlegende Elemente der Kirche zu akzeptieren, angefangen bei verschiedenen Punkten des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Castel Gandolfo (kath.net/pl) „Wir erwägen noch einmal zu appellieren und zu sagen: ‚Tut das nicht, lasst uns versuchen, die Gemeinschaft der Kirche zu leben.‘ Aber die Entscheidung liegt bei ihnen.“ Das antwortete Papst Leo XIV. Journalisten auf deren Frage nach den bevorstehenden unerlaubten Bischofsweihen bei der Piusbruderschaft, wie Vatican News und weitere Medien berichteten. Er äußerte sich am Dienstag im Rahmen eines Spontaninterviews beim Verlassen von Castel Gandolfo, wohin er sich nach Abschluss seiner großen Spanienreise zurückgezogen hatte. 
Mit Blick auf die Entwicklung mit der Piusbruderschaft erläuterte der Heilige Vater weiter: „Wir müssen uns bewusst machen, was das für sie und für die Kirche bedeutet. Gewiss, die Spaltung unter den Christen ist ein schmerzlicher Punkt. Sie weigern sich jedoch, einige grundlegende Elemente der Kirche zu akzeptieren, angefangen bei verschiedenen Punkten des Zweiten Vatikanischen Konzils. Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber wir müssen voranschreiten.“
Foto aus diesem Journalistengespräch (c) Vatican Media
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Lesermeinungen| | lesa vor 13 Minuten | |  | Verweigerung "Sie WEIGERN sich, einige Punkte der Kirche zu akzeptieren", so der Papst und bedauert "den Schritt". Und der Hl. Vater WEIGERT sich, mit dem Generaloberen überhaupt erst einmal zu sprechen trotz mehrfacher Bitten? Warum? |  0
| | | | | Christine vor 22 Minuten | |  | Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller: Die Exkommunikation wegen dieser schweren Straftat gegen die Einheit der sichtbaren Kirche bedeutet
ALS TODSÜNDE auch den AUSSCHLUSS VOM GNADENLEBEN und der GEMEINSCHAFT MIT GOTT UND VON DER ANWARTSCHAFT AUF DAS EWIGE LEBEN.
Eine Bischofsweihe ohne ausdrückliche Erlaubnis des Papstes IST MIT NICHTS und von niemandem ZU RECHTFERTIGEN. Dass die Bruderschaft ohne illegal geweihte Bischöfe nicht fortbestehen könne, stelle keinen solchen Notstand dar (!).
Müller sagte, wer dem Zweiten Vatikanischen Konzil schwerwiegende Irrtümer im Glauben andichtet, irre. Den Versuch, verschiedene Texte des Konzils als unterschiedlich verbindlich darzustellen, um der Piusbruderschaft eine Brücke zu bauen, lehnt Müller ab. Ein ökumenisches Konzil sei die höchste Autorität in der kath. Kirche in Fragen des Glaubens und der Disziplin. Die Aussagen des Dokuments „Nostra aetate“ seien „verbindlich wie ein Dogma“. Das Konzil müsse „mit seiner ganzen Lehre von jedem Katholiken angenommen werden“. religion.orf.at/stories/3234719/ |  1
| | | | | Berni vor 55 Minuten | | | | @Stefan Fleischer Zum Thema Grabenkämpfe: „ Es ist nur verständlich, daß die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.“
G. K. Chesterton, „Pater Brown“ |  1
| | | | | Berni vor 1 Stunden | | | | Vorwärts immer, rückwärts nimmer ? „Es ist schade, ganz einfach schade um die verdorbene Überlieferung. Ja, sie verdirbt draußen vor den Toren wie eine Fracht kostbarer Nahrung, auf die die Bevölkerung wegen irgendwelcher Zollstreitigkeiten verzichten muß. Die Überlieferung verendet vor den Schranken einer hybriden Überschätzung von Zeitgenossenschaft, verendet vor der politisierten Unwissenheit jener für ein bis zwei Generationen zugestopfter Erziehungs- und Bildungsstätten, Horste der finstersten Aufklärung…“ Botho Strauß, Anschwellender Bocksgesang, 1993 |  0
| | | | | Wirt1929 vor 1 Stunden | | | | @Versusdeum Ja, alle aufgezählten Unsäglichkeiten bekannt. Weil das eine schleppend behandelt wird, soll das andere eben laufen gelassen werden? Klares Nein. Die Bischofsweihen stehen an. Es besteht Besinnungs- und Handlungsbedarf. Da nützen Fingerzeige auf andere Unsinnigkeiten im Moment wenig, die gleichwohl nicht unter den Tisch fallen gelassen werden dürfen. Bestürmung des Himmels im Gebet ist dringend nötig. |  2
| | | | | Versusdeum vor 1 Stunden | | | | @Stefan Fleischer Will man das überhaupt? Die Bruderschaft hatte abgeblich mindestens 2x direkt an den Papst geschrieben und soll nicht einmal von Irgendwem irgendeine Antwort erhalten haben, während eine komplette Bischofskonferenz die Errichtung einer Gegenkirche beschlossen hat und Rom nur anmahnt, das könne man doch nicht tun. Doch! Kann man! Droht Rom der DBK keine Konsequenzen an (und zieht das dann notfalls auch durch!), hat Pius Recht. Und ja, notfalls muss man eben den kompletten Episkopat einer zufällig nach nationalen Grenzen zusammengesetzten Bischofsversammlung absetzen und nur die wieder einsetzen, die keine (getriebenen) Mietlinge oder gar Wölfe sind. |  2
| | | | | dalex vor 1 Stunden | | | | @Jothekieker „…rück oder vorwärts, du musst dich entschließen, wir bringen die Zeit voran Stück um Stück. Du kannst nicht bei uns und bei Ihnen genießen, denn wenn du im Kreis gehst, dann bleibst du zurück.“ (Sozialistisches Liedgut der DDR). Der Text passt gut für alle Progessisten. Die Metapher des Voranschreites impliziert ja ein Verlassen des Althergebrachten. |  0
| | | | | nekonata vor 1 Stunden | | | | Leo XIV. und die FSSPX @ Jothekieker
und was ist die richtige Richtung?
Welche Richtung ist die richtige?
@ Stefan Fleischer
nach Meinung der FSSPX muss die Kirche umkehren und nich die FSSPX |  1
| | | | | Wirt1929 vor 1 Stunden | | | | Gehorsam und Demut Wenn, wie seitens der Pius-Bruderschaft immer wieder vorgetragen, grundsätzlich an der Seite des Papstes stehend, aber aus Existenzgründen die Bischofsweihen durchführen muss, da Rom die Zustimmung aus den bekannten Gründen versagt, sollte jetzt noch die verbleibende Zeit bis zum Weihetermin genutzt werden, über Gehorsam und Demut nachzudenken. In vielen Predigten der Piusbrüder geht es gerade um diese Themen, einschlägig nachzulesen in ihren eigenen Veröffentlichungen, deren Inhalten ich voll zustimme. Der Schritt muss Evangeliumstreu seitens der Pius-Brüder auf den Papst zu erfolgen. Bitte tut diesen Schritt, da ihr innerhalb der Kirche gebraucht werdet. Es geht hier nicht mehr um Gesichtswahrung, sondern um die Kirche Jesu Christi, in der ständig um Einheit gebetet wird, aber selbst an Spaltungen im inneren gearbeitet wird, siehe deutsch-Synodale Umtriebigkeit. Die immer stärker um sich greifende Gottlosigkeit erhält dadurch weiteren Zuspruch in Häme gegenüber Jesus Christus. |  2
| | | | | Stefan Fleischer vor 2 Stunden | |  | Eine dringende Bitte Eine Versöhnung wäre gerade heute besonders wichtig. Darum nochmals der Aufruf an die Bruderschaft: «Kehrt um!» und helft der Kirche gegen jene anzutreten, welche eine neue, ganz andere Kirche, eine ganz diesseitige statt gottzentrierte bauen wollen. Helft der Kirche, jene Einseitigkeit zu überwinden, welche uns die Erlösungstheologie «geschenkt» hat. Helft uns wieder Gott ins Zentrum von allem zu stellen, und Christus als den Gekreuzigten zu verkünden, die Realität der Erbschuld wieder bewusst zu machen. Dafür das braucht es eine geschlossene Kirche, welche den ganzen katholischen, allumfassenden Glauben glaubwürdig, weil überzeug und überzeugend, nicht widerssprüchlich verkündet, und sich nicht in Grabenkämpfen aufreibt. (Vgl. 1.Kor 1,10-17) |  3
| | | | | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | Dann muss der Papst aber selbstverständlich konsequent sein, und auch JEDEN Bischof exkommunizieren, der die "verbindlichen" (!) Beschlüsse des Sündodalen Weges konsequent umsetzt. Denn diese weigern sich, weitaus "grundlegende[re] Elemente der Kirche zu akzeptieren, angefangen bei" den Sakramenten (Priesterweihe, Eucharistie / Hl. Messe, Sündenvergebung, Ehe) und die Unterordnung unter glasklar katholische Forderungen aus Rom sowieso "traditionell" nicht (z.B. die Korrektur der falsch ünersetzen Wandlungsworte oder die Kritik am Sündodalen Rat). Also gilt für dieses angekündigte Schisma erst recht: "Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber wir müssen voranschreiten.“
Würde Rom Pius ausschließen, die sich zu praktisch 100% an das halten, was in der Kirche mindestens jahrhundertelang galt (und was allein schon deswegen gar nicht häretisch sein kann, den sonst wäre die Kirche häretisch gewesen!), und die offenen Häresien und schismatischen Akte der DBK zulassen, wäre das DER ultimative Beweis für einen Notstand und Pius hätte Recht! |  3
| | | | | Jothekieker vor 3 Stunden | | | | Was meint er mit "voranschreiten"? Voranschreiten klingt gut, aber nur dann, wenn es in die richtige Richtung geht. |  3
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