
‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘vor 10 Stunden in Deutschland, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Harald Martenstein kritisiert in seiner Kolumne die unterschiedlichen Standards, die in den Medien und der Zivilgesellschaft für das Christentum und den Islam angewendet werden.
Berlin (kath.net/jg)
„Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn“, schreibt der Journalist Harald Martenstein in seiner Kolumne in der BILD-Zeitung. Er nimmt in seinem Beitrag die Doppelmoral des ZDF und der „sogenannten Zivilgesellschaft“ gegenüber dem Christentum einerseits und dem Islam andererseits aufs Korn.
Das ZDF hatte vor kurzem auf seiner Internetseite den katholischen Feiertag Fronleichnam erklären wollen und den Text mit dem Titel „Happy Kadaver“ überschrieben. Nach heftiger Kritik wurde die Überschrift geändert und der Hinweis gegeben, man habe keine religiösen Gefühle verletzen wollen. 
Martenstein zitiert seinen Kollegen Ulf Poschardt, Herausgeber der WELT, der das ZDF aufgefordert hatte, einen ähnlichen Scherz auf Kosten des Islam zu versuchen. „Das wäre womöglich lebensgefährlich“, schreibt Martenstein wörtlich. Außerdem würde die „sogenannte Zivilgesellschaft Kopf“ stehen und dem Sender Islamophobie, Rassismus – als sei der Islam eine Rasse – vorwerfen.
Der zweite Vorfall den Martenstein aufgreift, betrifft ein christliches Café in Leipzig, welches nach jahrelangem Terror, mutmaßlich von Linksextremen ausgeübt, schließen musste. Die Räumlichkeiten wurden wiederholt mit Buttersäure und Exkrementen verschmutzt, die Scheiben wurden eingeschlagen oder mit Hammer und Sichel beschmiert.
Einer der Hauptvorwürfe der Angreifer betraf den Umstand, dass die Pfingstkirche, die das Café betrieben hat, nur heterosexuelle Paare traut. „Ich glaube, der Islam hält es ähnlich“, kommentiert Martenstein. Wenn eine Moschee auf die gleiche Weise angegriffen würde wie das Café, „wäre in Deutschland ganz schön was los“, schreibt er wörtlich und wünscht dem ZDF abschließend „Gottes Segen“.
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Lesermeinungen| | Versusdeum vor 5 Stunden | | | | Widerstand leisten fast nur die, die aus Erfahrung wissen, was uns droht, also ehemalige Islamisten, ehemalige radikal Linke oder die Ostdeutschen, denen so manche aktuelle Tendenz aus der Zeit der beiden Erichs (Honecker und Stasi-Mielke) bekannt vorkommt. Nur, dass die (damals West-) CDU nicht mehr Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist - insbesondere durch ihre Nibelungentreue zum zutiefst antidemokratischen "Antifaschistischen Schutzwall II", der praktisch jegliche Oppositionsarbeit sabotiert (teils sogar ganz gezielt durch Gesetzesänderungen NACH Wahlen, die je nach Wahlergebnis so angepasst werden, dass der Opposition parlamentarische Rechte genommen werden). |  0
| | | | | JP2B16 vor 7 Stunden | | | | "Bekehrte" Alt-Linke Martenstein ist wie Broder, Nuhr und viele andere ein Alt-Linker. Die FAZ brachte dazu im Mai einen erhellenden Artikel, warum sie der Linken abgeschworen haben.
Auch Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie, zählt zu ihnen. Sie gab zuletzt ein beachtenswertes Interview Roland Tichy zum Thema Islamismus, das hier verlinkt ist. www.tichyseinblick.de/video/interview/susanne-schroeter-islamismus |  2
| | | | | anjali vor 9 Stunden | | | | Beleidigungen Ja, das Christentum kann man problemlos beleidigen und angreifen, aber bei dem Islam wagt man das nicht da die sich rächen. |  1
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