Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  3. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen

Britische Polizisten nehmen Komiker wegen trans-kritischer Wortmeldungen auf X fest

6. September 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Scharfe Kritik an der Verhaftung äußerten unter anderem Joanne K. Rowling, Autorin der ‚Harry Potter‘-Romane und der konservative Abgeordnete Neil O’Brien.


London (kath.net/jg)
Der britische Komiker Graham Linehan (57) ist am 1. September bei seiner Rückkehr aus den USA auf dem Flughafen Heathrow festgenommen und verhört worden. Es wurde ihm verboten, sich auf dem Kurznachrichtendienst X online zu äußern, dann wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt, berichtet Fox News.

Nach der Landung in London sei er von fünf bewaffneten Beamten verhaftet worden, schreibt Linehan auf seinem Blog. Der Grund für die Festnahme seien drei trans-kritische Posts auf X gewesen.

Die Polizei wirft Linehan vor, auf X zur Gewalt angestachelt zu haben. Am 20. April schrieb er: „Wenn ein trans-identifizierender Mann in einem nur für Frauen bestimmten Raum ist, begeht er eine gewalttätige, missbräuchliche Handlung. Machen Sie eine Szene, rufen Sie die Polizei, und wenn alles andere fehlschlägt“, empfiehlt er einen Tiefschlag.


Im Verhör erklärte Linehan die Nachricht als ernsthafte Kritik, die er humorvoll ausgedrückt habe.

Eine weitere Nachricht auf X zeigt eine Demonstration von Trans-Aktivisten. „Ein Foto, das man riechen kann“, kommentierte Linehan. In einem folgenden Post schrieb er: „Ich hasse sie. Frauenfeinde und Homophobe. Sch… auf sie“, berichtet NiUS.

Die Londoner Polizei wollte die Identität des Verdächtigen nicht bekannt geben, räumte aber gegenüber Fox News Digital ein, dass „ein Mann in den Fünfzigern“ wegen des Verdachts der Aufstachelung zu Gewalt im Zusammenhang mit Posts auf X verhaftet worden sei. Nach dem Verhör sei der Mann ins Krankenhaus gebracht worden, da Bedenken hinsichtlich seines Gesundheitszustandes bestanden hätten. Linehan bestätigt das auf seinem Blog. Der Stress der Verhaftung und des Verhörs hätten seinen Blutdruck in gefährliche Höhen getrieben, weshalb er ins Krankenhaus gebracht worden sei.

Das Verbot, sich auf X zu äußern sei die einzige Bedingung für seine Freilassung auf Kaution gewesen, schreibt Linehan. Im Oktober muss er sich erneut von der Polizei verhören lassen.

Joanne K. Rowling, Autorin der bekannten „Harry Potter“-Romane und selbst Kritikerin des Transgender-Aktivismus, hat die Verhaftung Linehans verurteilt. „Was zum Teufel ist aus Großbritannien geworden? Das ist Totalitarismus. Absolut bedauerlich“, schrieb sie auf X.

Der konservative Abgeordnete Neil O’Brien kommentierte Linehans Verhaftung ebenfalls auf X mit den Worten: „Großbritannien ist jetzt ein totales Gespött – ein Land, in dem wir Autoren leichter Komödien festnehmen und sie wegen ihrer Tweets verhören. Es wäre lächerlich, wenn es nicht so ernst wäre.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  2. Meinungsfreiheit auf katholisch
  3. Meinungsfreiheit in Gefahr
  4. „Vermeintliche Förderung der Meinungsfreiheit durch Einschränkung der Meinungsfreiheit“
  5. Katholischer Philosoph ausgeladen – ‚Erschießen werden wir ihn nicht ‘
  6. Asyl in den USA - Eine AfD-Influencerin fühlt sich in Deutschland verfolgt
  7. Frankreich: Gericht von Marseille gibt katholischen Filmemachern recht

Großbritannien

  1. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Papst Leo XIV. empfängt am 23. Oktober den britischen König Charles III.
  4. Nach Verhaftung wegen transkritischer Beiträge - Debatte um Meinungsfreiheit in Großbritannien
  5. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  6. Britische Lebensschützerin wurde verurteilt, weil sie vor Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat
  7. Lebensschützerin in Großbritannien vor Gericht, weil sie Gespräche angeboten hat







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Der Tod der Theologie in Deutschland
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  13. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  14. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz