Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  13. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Eine erschütternde Oper nach einer Erzählung von Gertrude von Le Fort

27. November 2025 in Kultur, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Oper "Dialogues des Carmélites" erschüttert derzeit die Zuseher an der Wiener Staatsoper - Ein Kulturtipp von Roland Noé


Wien (kath.net/rn)
Erschütternd! Am Ende der Oper "Dialogues des Carmélites" von Francis Poulenc in der bekannten Wiener Staatsoper wollte zuerst nicht einmal so richtig Applaus aufkommen - nicht weil es den Menschen nicht gefallen hätte, sondern weil es ein erschütterndes Ende und selbst für eine Oper unglaubliche viele Opfer mit sich bringt. Eine Schwester nach der anderen wird am Schafott hingerichtet. Die Oper zeigt die Unmenschlichkeit und die Blutrünstigkeit der französischen Revolution und die Standhaftigkeit von heiligen Frauen, die für ihren Glauben in den Tod gehen. Und man fragt sich, warum die Franzosen so ein Ereignis überhaupt feiern können.

Das ganze Drama spielt in Compiègne bei Paris im April 1789.  Im dortigen Karmelitinnenkloster, das bald darauf von den Revolutions-Schergen aufgelöst wurde, kämpft die junge Adelige Blanche de la Force gegen ihre Todesangst. Sie möchte eine "heroisches Leben" frühren. Im Kloster selber geistern bereits die Todesengel und dunkle Gestalten am Rande herum, die das nahende Unheil ankündigen. Und die Klostergemeinschaft ist gespalten. Die Priorin und Blanche halten den Druck nicht aus und fliehen vor dem Tod. Doch Blanche, die von ukrainischen Sopranistin Olga Kulchynska auf wunderbare Weise gesungen wurde, kommt am Ende, als eine Nonne nach der anderen hingerichtet wurde, wieder zurück und singt das Salve Regina zu Ende als die anderen Schwestern, die das berühmte Marienlied gemeinsam begonnen haben, bereits verstorben sind. Die Oper ist nach einer Erzählung von Gertrude von Le Fort und Georges Bernanos und in Wien nach einem Drehbuch von Pfarrer Bruckberger und Philippe Agostini dargestellt. Am Beginn braucht man etwas Geduld, um in die Oper reinzufinden, doch vor der Pause erlebt man eines der schönsten Ave Maria, gesungen von den Wienern Opernstars. Besonders großartig agierte auch Dirigent Ro­bin Tic­cia­ti. Der 42-jährige in London geborene Musiker mit italienischen Wurzeln begeisterte mit einer unglaublichen Leidenschaft und Lebendigkeit das Publikum und man wird damit sogar fast von der dramatischen Handlung auf der Bühne abgelenkt. 


Klarer Opern-Tipp: "Dialogues des Carmélites" - Wien Staatsoper - Am Samstag gibt es für Wien noch Restkarten für die Vorstellung. https://www.wiener-staatsoper

Foto: (c) Wiener Staatsoper


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Frankreich

  1. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  2. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  6. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  7. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“

Kultur

  1. Norwegischer Bischof Varden: „Gekommen um zu erfüllen“
  2. Chef der Vatikan-Bibliothek: Papst Leo ist ein Mann der Kultur
  3. Beethoven war "religiös mit fast missionarischem Anliegen"
  4. COL1972 - US-Frauen starten mit Pro-Life-Label die Modewelt-Revolution
  5. Oh Dio – Gott in der Oper
  6. ‘Stille Nacht’-Jubiläum mit Landesausstellung an neun Orten
  7. Wien: Bühnenpremiere von ‘Der Engel mit der Posaune’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  3. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  8. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  9. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  10. „Warum bin ich Christ“
  11. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  12. Mit dem Rosenkranz im Gym
  13. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz