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350.000 Anmeldungen: Assisi erwartet Ansturm auf Franziskus-Reliquien

vor 15 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Genaue Zugangsregelungen für historisch erstmalige Ausstellung der Gebeine des populären Heiligen.


Assisi (kath.net/ KAP) 
Auf großen Zulauf von Pilgern bereitet sich derzeit Assisi vor. Anlässlich des 800. Todesjahres des heiligen Franziskus (1181/82-1226), der die umbrische Kleinstadt weltbekannt machte, hat der von ihm gegründete Orden die öffentliche Ausstellung seiner Reliquien in der Unteren Basilika von Asissi angekündigt. Für die vom 22. Februar bis 22. März bestehende Möglichkeit dazu haben sich auf der Website https://sanfrancescovive.org bislang über 350.000 Personen angemeldet, teilten die Franziskaner mit.
Die Zugangsregelung war von den Behörden und dem Orden deshalb eingerichtet worden, da an Spitzentagen bis zu 20.000 Pilger rund um die Franziskus-Basilika erwartet werden. Nur durch die Vorab-Anmeldung in bestimmten Zeitfenstern könnten die Sicherheit und Abstimmung der Organisation gewährleistet werden, hieß es.


Es ist zum ersten Mal überhaupt, dass die Gebeine des Heiligen aus ihrer unterirdischen Ruhestätte zum Papstaltar der Unteren Basilika übertragen werden. Sie waren 1226 unter dem Hauptaltar der Kirche bestattet worden, um sie vor Diebstahl zu schützen. 1818 wurde sein Körper wiederentdeckt und seine Echtheit offiziell anerkannt. Auch bei den Öffnungen 1978 und 2015 bestätigten die Untersuchungen die Spuren von Krankheit und die Wundmale Christi, die er in den letzten Lebensjahren trug.
Am Vorabend der Ausstellung, dem 21. Februar, finden vor Ort zunächst Vespergebete ausschließlich für Franziskaner statt, ehe der Körper des Heiligen in feierlicher Prozession von der Krypta in die Untere Basilika getragen wird. Begleitend dazu hat der Orden eine 160-seitige Sonderausgabe des Magazins "San Francesco Patrono d'Italia" mit Beiträgen führender zeitgenössischer Franziskaner-Experten angekündigt sowie eine Pressekonferenz mit Bischof Camillo Cibotti, dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz für die Region Abruzzen und Molise.

Abgesehen von den Ereignissen in Assisi hat die Apostolische Pönitentiarie des Heiligen Stuhls am 10. Jänner die Gewährung eines vollkommenen Ablasses bekanntgegeben, der anlässlich des Franziskus-Jahres einmal täglich gewonnen werden kann - und zwar weltweit durch eine Pilgerreise zu Franziskanerkirchen oder an Orte, die mit dem Heiligen verbunden sind. Dabei müssen die üblichen Bedingungen erfüllt sein: Beichte, Teilnahme an einer Eucharistiefeier und Kommunion, Gebet des Glaubensbekenntnisses und Vaterunsers sowie Gebet nach Meinung des Papstes.
Das Leben des Franz von Assisi endete nicht vor 800 Jahren, "sondern lebt auf neue Weise weiter durch die Zeugnisse, Erfahrungen und das Wirken all jener, die seine Spiritualität und sein Charisma teilen", betont die Franziskanergemeinschaft vor Ort in einer aktuellen Stellungnahme.

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