Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  15. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix

CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern

27. März 2026 in Familie, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schlechterstellung der klassischen Familie – „Vor allem Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen würden die spüren. Frauen, die unbezahlt Familien- und Erziehungsarbeit zu Hause leisten, würden erheblich benachteiligt“


Berlin (kath.net/CDL) Am 23.3. berichtete das Handelsblatt über Pläne der Bundesregierung, die Mitversicherung von Ehepartnern in der Krankenversicherung abzuschaffen. Hierzu nimmt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), Susanne Wenzel, wie folgt Stellung:
 
„Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern würde zu einer deutlichen Mehrbelastung von Familien führen. Nach den vorliegenden Berichten sollen die Ehepartner einen eigenständigen Beitrag von 225 Euro im Monat (200 Euro GKV und 25 Euro PV) zahlen müssen, was zu einer Mehrbelastung des Haushaltseinkommens von 2.700 Euro im Jahr führen würde. Vor allem Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen würden die spüren. Frauen, die unbezahlt Familien- und Erziehungsarbeit zu Hause leisten, würden erheblich benachteiligt. Hinzu kommt, dass aufgrund einer dauerhaft unausgewogenen Ausgabenpolitik und des immer größer werdenden Defizits der Krankenkassen der Beitragssatz im nächsten Jahr um voraussichtlich 0,6 Prozentpunkte ansteigen würde, ebenso der Zusatzbeitrag.
 
Dass Reformen notwendig sind, ist unbestreitbar. Allerdings fehlt es ganz offensichtlich nicht an Einnahmen. Die Bundesregierung wäre aus Sicht der CDL gut beraten, sich einmal die Ausgabensituation anzusehen, insbesondere die strukturelle Fehlfinanzierung der Bürgergeldempfänger in Höhe von rund 10 Mrd. Euro muss angegangen werden. Dies würde bereits zu einer erheblichen Entlastung der GKV führen.
 
Stattdessen geraten gerade wieder einmal klassische Familienkonstellationen ins Visier der Sparüberlegungen. Frauen, die Familien- und Erziehungsarbeit leisten, sollen in die Erwerbstätigkeit gezwungen werden – zu Lasten ihrer Kinder und Familien. Dass diese Pläne ausgerechnet von einer christdemokratisch geführten Bundesregierung kommen, ist ungeheuerlich.
 
„Wir stellen Familien in den Mittelpunkt“, heißt es im Koalitionsvertrag. Gerade angesichts des andauernden Geburtenrückgangs sollten die Rahmenbedingungen für Familien und die Gründung von Familien erleichtert, Familien gefördert und unterstützt, aber nicht noch stärker belastet werden.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  2. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  3. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  4. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  5. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  6. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  7. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  8. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  9. Lebenslänglich für zwei Menschen
  10. Warum Linke weniger glücklich sind als Konservative







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz