Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete

15. April 2026 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Studien von Brad Wilcox zeigen, dass eine stabile Ehe einer der stärksten Einflussfaktoren für persönliches Wohlbefinden, mentale Gesundheit und Lebenszufriedenheit ist.


Charlottesville (kath.net/jg)
In der aktuellen Debatte über den Rückgang des Glücksempfindens bei jungen Menschen wird häufig auf Smartphones und soziale Medien als Hauptursache verwiesen. Der Ökonom Noah Smith brachte es kürzlich auf den Punkt: „It’s the phones“ („Es sind die Handys“). Der Soziologe und Familienforscher Brad Wilcox von der University of Virginia in Charlottesville und dem Institute for Family Studies (IFS) widerspricht jedoch: Es geht nicht nur um Technologie. In einem Post auf X (ehemals Twitter) vom 11. April 2026 verweist er auf eine klare, wachsende Kluft im Glücksempfinden junger Erwachsener – je nachdem, ob sie verheiratet sind oder nicht.

Wilcox postet eine Grafik, die auf Daten der General Social Survey (GSS) von 1980 bis 2024 basiert. Sie zeigt den Anteil der 22- bis 35-Jährigen in den USA, die sich als „ziemlich glücklich“ oder „sehr glücklich“ bezeichnen, aufgeschlüsselt nach Familienstand. Die Ergebnisse sind bemerkenswert:


  • Verheiratete junge Erwachsene: Ihr Glücksniveau lag 1980 bei 91 Prozent und blieb bis etwa 2010 stabil hoch (rund 94–95 Prozent). Bis 2024 sinkt es leicht auf 90 Prozent. 
  • Unverheiratete junge Erwachsene: 1980 waren es 83 Prozent glücklich. Der Wert stieg zunächst leicht an, stagnierte dann und brach in den letzten Jahren dramatisch ein – auf nur noch 68 % im Jahr 2024.

Die „Ehe-Glücks-Lücke“ hat sich damit von ursprünglich +8 Prozentpunkten auf +22 Prozentpunkte mehr als verdoppelt. Während verheiratete junge Menschen auch heute noch zu über 90 % glücklich sind, ist der Anteil bei Unverheirateten stark zurückgegangen. Insgesamt sinkt das Glücksniveau der jungen Generation – doch dieser Rückgang wird fast vollständig von der unverheirateten Gruppe getragen. 

Der Befund passt zu langjährigen Forschungsergebnissen von Brad Wilcox, der in seinem Buch „Get Married“ (dt. „Heirate“) argumentiert, dass eine stabile Ehe einer der stärksten Einflussfaktoren für persönliches Wohlbefinden, mentale Gesundheit und Lebenszufriedenheit ist. Die Daten legen nahe, dass der Rückgang von Eheschließungen und der Anstieg von Singles in der Altersgruppe 22–35 nicht nur kulturell, sondern auch hinsichtlich des subjektiven Glücks spürbare Folgen hat.

Ob Smartphones, wirtschaftliche Unsicherheit, veränderte Geschlechterrollen oder kulturelle Verschiebungen die Hauptursache für den allgemeinen Glücksrückgang sind, bleibt Gegenstand der Diskussion. Wilcox’ Analyse macht jedoch deutlich: Wer die „Glückskrise“ junger Erwachsener verstehen will, darf den Faktor Ehe und Partnerschaft nicht ausblenden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  4. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  5. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  6. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  7. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  8. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  9. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  10. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz