Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“

Spanische Erzdiözesen überarbeiten Angebot an Beichtgelegenheiten während des Papstbesuchs

2. Juni 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach heftiger Kritik an geplanten „Zuhörräumen“ statt Beichtstühlen haben die Erzdiözesen Madrid und Barcelona ihre Vorbereitungen für den Besuch von Papst Leo XIV. im Juni 2026 nachgebessert.


Madrid (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Papst Leo XIV. wird von 6. bis 9. Juni Madrid und anschließend von 9. bis 10. Juni Barcelona besuchen. Im Vorfeld hatte besonders die Ankündigung der Erzdiözese Madrid für Aufsehen gesorgt, bei der Jugendvigil und den Großveranstaltungen keine Beichtstühle aufzustellen. Stattdessen sollten sogenannte „Zuhörräume“ von Laienmitarbeitern betreut werden, um Gespräche und Begleitung anzubieten – ohne das Sakrament der Beichte zu ersetzen.

Nach der öffentlichen Kontroverse hat die Erzdiözese Madrid nun klargestellt, dass die Pfarreien während des gesamten Papstbesuchs für die Beichte geöffnet bleiben. Weihbischof Vicente Martín Muñoz forderte die Priester und Gemeindeleiter auf, Kirchen und Kapellen besonders in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni offen zu halten. Zudem wird die Almudena Kathedrale am 5. Juni eine Vorbereitungsvigil mit Beichtmöglichkeit anbieten.


Die „Zuhörräume“ sollen dennoch parallel zur Verfügung stehen. Die Erzdiözese begründete die ursprüngliche Entscheidung unter anderem mit logistischen Herausforderungen, da die Priester am folgenden Tag bereits die Fronleichnams-Messe mitfeiern müssen.

Deutlich anders fällt die Planung in Barcelona aus. Dort werden im Lluís Companys Olympiastadion während der Jugendvigil 50 Beichtstühle aufgestellt. Der Direktor des Diözesansekretariats für Pastoral, Carlos Bosch, erklärte, die Veranstaltung werde in zwei Teile gegliedert: einen Willkommens- und Katecheseteil mit Zeugnissen, Gesprächen und einer Zeit für das Sakrament der Versöhnung, gefolgt vom Gebet mit dem Papst.

Die ursprüngliche Planung für Madrid hatte in Spanien und international für Kritik gesorgt. Einige Organisatoren hatten sich für einen großen „Versöhnungstag“ mit Hunderten von Priestern ausgesprochen, andere sahen die Beichte besser in den Gemeinden vorab angesiedelt. Die Entscheidung gegen sichtbare Beichtgelegenheiten bei den Großveranstaltungen wurde von Kritikern als verpasste Chance für die Jugendlichen bewertet.

Das Konzept der „Zuhörräume“ erinnert an eine ähnliche Initiative im Petersdom in Rom aus dem Jahr 2025, die auch Nicht-Praktizierenden und Nicht-Katholiken offenstand.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christine 4. Juni 2026 

Sakrament der Versöhnung - Beichte

Einige Pönitenten sind vielleicht schon Jahre oder Jahrzehnte nicht mehr beim Beichten gewesen, manche Priester wollen vielleicht der Ursache der immer gleichen Sünden auf den Grund gehen oder es gibt geistige Probleme wie Belastungen durch sogenannte "Heiler". Nicht selten stehe ich bei guten Priestern schon mal 2-3 Stunden an, bis ich drankomme. Offenbar brauchen meine "Vorgänger" die Zeit, und kommen nicht selten ganz verwandelt aus dem Beichtstuhl heraus!


0
 
 Stefan Fleischer 2. Juni 2026 

Ich finde schon seit einiger Zeit,

dass zwischen der eigentlichen Beichte (Schwerpunkt Bekenntnis und Absolution) und den immer mehr in Mode kommenden «Beichtgesprächen» klar unterschieden werden müsste. Und dies schon aus einem praktischen Grund. Wenn ich eine Viertelstunde oder noch mehr (wie schon erlebt) vor einem Beichtstuhl warten muss, (und hinter mir weitere Personen warten), bis die Person vor mir all ihre Probleme und Problemchen mit dem Priester ausdiskutiert hat, so finde ich das nicht lustig. Solche Zuhörräume wären an sich schon sinnvoll als Orte, wo man Probleme diskutieren kann. Sie sollen aber die Beichtstühle nicht ersetzen für jene Gläubigen, welche nur das eigentliche Sakrament wünschen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz