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Nahost-Doku – „Bild zeigt, was ZDF und ARTE ablehnen“

3. Juni 2026 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Tenor der Doku: die UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hat Verbindungen zur Hamas, UNWRA-Mitarbeiter beteiligten sich am Massaker vom 7.10.2023 und die UN-Organisation gehört aufgelöst


Berlin (kath.net/gro/red) Die „Bild-Zeitung“ stellt die Dokumentation „Unraveling UNRWA“ (deutsch: „Entwirrung der UNRWA“) der Brüder Reinhardt und Christian Beetz (Produktion: beetz brothers / Zygote Films, Regie u. a. Duki Dror) exklusiv 14 Tage lang online zur Verfügung. Dazu erklärt die BILD, dass diese Doku ursprünglich für ZDF/ARTE und den israelischen Sender KAN entwickelt worden sei, aber trotz Vorbesprechungen abgelehnt worden (Begründung der Produzenten: „Überbuchung“ und „thematische Verknubbelung“). BILD bezeichnet diesen Kontext als Zensur und als Vermeidung unangenehmer Wahrheiten. 
 Das Fazit der 75-minütigen Doku ist, dass die UNRWA aufgelöst und durch eine echte Lösungs-orientierte Organisation ersetzt werden müsse. Milliardenhilfen aus Europa/Deutschland schürten Hass statt Frieden. Experten im Film (u. a. ehemaliger UNRWA-Berater James Lindsay) fordern das Ende der Organisation.


Dem geht eine differenzierte Kritik an der UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge (gegründet 1949 als temporäre Einrichtung) voraus. Diese habe ihren ursprünglichen Auftrag (kurzfristige Hilfe und Integration) verfehlt. Stattdessen perpetuiere sie den Konflikt durch Vererbung des Flüchtlingsstatus über Generationen (von ca. 700.000 1949  auf heute ca. 6 Millionen „Flüchtlinge“). 

Die Doku benennt außerdem die Problemfelder:
- Palästinensischer Schulunterricht mit Hassparolen und dem „Recht auf Rückkehr“ nach Israel (z. B. Fahneneide auf Haifa, Jaffa, Jerusalem).
- Abhängigkeit der palästinensischen Behörden von UNRWA-Diensten, ohne eigene Strukturen aufzubauen.
- Verbindungen zu Extremisten/Hamas: Mitarbeiter seien am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen (z. B. wurden Morde und Verschleppung mindestens einer Leiche sogar mit Kameras festgehalten).

Außerdem schreibt die BILD eigens: „ZDF und ARTE haben nach Erscheinen des Artikels noch einmal nachgelegt und klargestellt: ‚Die Dokumentation wurde zu keinem Zeitpunkt von ZDF/ARTE in Auftrag gegeben.‘ Wir haben den Beitrag an entsprechender Stelle konkretisiert.“


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