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| ![]() Bayrischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘vor 11 Stunden in Deutschland, 5 Lesermeinungen ‚Modest Fashion‘ habe sich in den letzten Jahren zu einem weltweiten Modetrend entwickelt. Der Markt werde auf mehrere Milliarden Euro geschätzt, heißt es in dem Beitrag. Nürnberg (kath.net/jg) Der Beitrag zeigt einen Kleiderladen in Nürnberg, deren Besitzerin selbst Kopftuch trägt. Einleitend heißt es: „Mit steigenden Temperaturen wird die Kleidung vieler Menschen wieder knapper. Sie zeigen Haut und ziehen damit Blicke auf sich. Ein Gegentrend: Modest Fashion. Mode, die weniger Haut zeigt, und den Körper größtenteils bedeckt. Selda Dastan hat dem Trend in Nürnberg einen Raum gegeben.“ „Modest Fashion“ sei „eine Richtlinie, dass man sich bedeckt hält“, erläutert der Sprecher. Die Gründe dafür seien „vielfältig“, fügt er hinzu. Selda Dastans Ehemann erklärt: „Im islamischen Glauben müssen Frauen sich bedeckt anziehen. Gesicht, Hände und Füße ab Knöchel sind eigentlich erlaubt. Was wichtig ist, sollte auch geschützt werden. Wie ein Handy, das mit einer Hülle geschützt wird. Eine Frau ist auch sehr wichtig, mit allen Körperteilen, und deswegen sollte eine Frau auch geschützt werden. Sie sollte kein Objekt für andere Männer sein.“ Der Beitrag betont, dass „Modest Fashion“ nicht nur für muslimische Frauen gedacht ist und lässt eine Kundin zu Wort kommen. „Ich war neugierig, was hier Neues entsteht. Jetzt bin ich erfreut, dass hier auch für mich etwas dabei ist“, sagt sie wörtlich. Sie begründet ihre Entscheidung so: „Ich will ja nicht kulturelle Aneignung machen.“ Abschließend verweist der Sprecher auf die internationale Entwicklung. „Seit den 2012er Jahren hat sich Modest Fashion zu einem weltweiten Mode-Trend entwickelt. Der Markt wächst kontinuierlich und wird inzwischen auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.“ Der Beitrag endet mit dem Satz: „Vielleicht ist genau das die Botschaft hinter Modest Fashion: Nicht, wie viel Haut man zeigt, sondern wie.“
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