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| ![]() Kardinalstaatssekretär Parolin: „Zweifellos ein schismatischer Akt“vor 4 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung Kurienkardinal: Die Bischofsweihen der Piusbruderschaft werden „spezifische kirchenrechtliche Sanktionen nach sich ziehen, deren wichtigste Folge die Exkommunikation ist. Ich weiß jedoch nicht, wann oder wie diese formell ausgesprochen wird.“ Vatikan (kath.net/pl) „Dies ist zweifellos ein Akt schismatischer Natur, da Bischofsweihen, die ohne päpstliche Vollmacht gespendet werden, einen Verstoß gegen die Einheit der Kirche darstellen und spezifische kirchenrechtliche Sanktionen nach sich ziehen, deren wichtigste Folge die Exkommunikation ist. Ich weiß jedoch nicht, wann oder wie diese formell ausgesprochen wird. Ich hoffe, dass es trotz der heutigen Ereignisse möglich sein wird, den Dialog wieder aufzunehmen und auch für dieses Problem eine Lösung zu finden.“ So deutlich äußert sich der Kardinalstaatssekretär des Vatikans, Pietro Parolin, gestern Abend vor Journalisten. Zuvor hatte die Priesterbruderschaft Pius X. ohne Erlaubnis des Papstes in Écône/Schweiz vier Bischofsweihen vollzogen hat. Darüber berichtete das katholische polnische Nachrichtenportal „Opoka“ anhand von „Vatican News“-Berichten. Parolin erläuterte weiter, dass der entscheidende Punkt weiterhin die Haltung der Anhänger Lefebvres zum Zweiten Vatikanischen Konzil sei – die Frage, ob es akzeptiert und in rechter Weise angenommen werde. Er betonte, man könne nicht davon ausgehen, dass die Kirchengeschichte an einem bestimmten Punkt stehen geblieben sei. Die Geschichte der Kirche gehe weiter, und das Zweite Vatikanische Konzil stelle einen wichtigen Meilenstein in dieser Geschichte dar – einen Meilenstein, der akzeptiert und auf angemessene Weise umgesetzt werden müsse. „Ich hoffe, dass – wie schon in der Vergangenheit – weitere Bemühungen um einen Dialog unternommen werden, auch mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. Trotz dieser schweren Verletzung der Einheit der Kirche glaube ich, dass es möglich sein wird, die Gespräche wieder aufzunehmen und Wege zur Lösung dieses Problems zu finden“, erklärte der Staatssekretär des Heiligen Stuhls. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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