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| ![]() Nuntius in Großbritannien: Ein Besuch von Leo XIV. ist wahrscheinlichvor 11 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung Nuntius Maury Buendía: Ein Besuch von englischsprachigen Leo XIV. in Großbritannien könnte einen einzigartigen Empfang auslösen, und seine Botschaft könnte die gesamte englischsprachige Welt erreichen. London (kath.net/Katolicka Agencja Informacyjna Polen/red) Ein Besuch von Papst Leo XIV. in Großbritannien sei „wahrscheinlich“, „wünschenswert“, sogar „unvermeidlich“. Das erläuterte Erzbischof Miguel Maury Buendía, der Apostolische Nuntius im Vereinigten Königreich, in einem Interview mit der spanischsprachigen Nachrichtenagentur ACI Prensa, wie die Polnische katholische Nachrichtenagentur KAI erläuterte. Der päpstliche Diplomat merkte an, dass eine solche Reise einen natürlichen Gegenbesuch zum Staatsbesuch von König Charles III. im Vatikan im vergangenen Jahr darstellen würde. Der letzte Papst, der Großbritannien einen offiziellen Besuch abstattete, war Benedikt XVI. im Jahr 2010. Dem Nuntius zufolge würde Leo XIV. – der erste englischsprachige Papst seit mehr als acht Jahrhunderten – in Großbritannien einen einzigartigen Empfang erfahren, und seine Botschaft könnte die gesamte englischsprachige Welt erreichen. Er äußerte die Hoffnung, dass das Pontifikat des amtierenden Papstes „das Gewissen des Westens wachrütteln“ werde, so wie das Pontifikat des heiligen Johannes Paul II. die Umbrüche in Osteuropa beeinflusst habe. Erzbischof Maury Buendía betonte zudem, die Bischöfe von England und Schottland hofften, dass ein päpstlicher Besuch dazu beitragen würde, das religiöse Leben in einer der am stärksten säkularisierten Gesellschaften Europas neu zu beleben. Er erläuterte weiter, dass in Großbritannien Anzeichen für eine religiöse Wiederbelebung bei der jüngeren Generation erkennbar seien – ein Trend, der durch Einwanderer und deren Nachkommen gestärkt werde, welche das Gemeindeleben bereicherten. Im weiteren Verlauf des Interviews betonte der Nuntius mit Blick auf seine fast 40-jährige diplomatische Laufbahn – unter anderem in Ruanda und Zentralasien –, dass das Ziel der Diplomatie des Heiligen Stuhls nicht die Verfolgung wirtschaftlicher Interessen sei, sondern vielmehr die Wahrung der Unabhängigkeit des Papstes sowie die Förderung der Menschenwürde, der Achtung der Menschenrechte und der spirituellen Dimension des Lebens.
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