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Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

vor 9 Stunden in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Amnesty International zieht Bericht mit antichristlicher Breitseite zurück – Als „bedenklich“ waren z.B. auch die renommierte Zeitung „Catholic Herald“, christliche Lebensschutzgruppen und eine Organisation von J.K. Rowling eingestuft worden


London (kath.net/pl) Die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International” ist in schwere Kritik geraten, nachdem sie am 8. Juli einen Bericht veröffentlicht hatte mit dem Titel: „Eine wachsende Bedrohung: Das Anti-Rights-Movement in der UK“ [A growing threat: the anti-rights movement in the UK]. Zu den 117 Organisationen, die in dem inzwischen zurückgezogenen Bericht aufgeführt waren, gehörten der „Catholic Herald“, die „Catholic Medical Association“ sowie „Beira’s Place“ – eine von J. K. Rowling gegründete Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt in Edinburgh, schildert der „Catholic Herald“. Der Bericht definiere Akteure dieser Bewegung als „formelle und informelle Gruppen, Einzelpersonen sowie private und staatliche Akteure, deren Ziel es ist, Menschenrechte einzuschränken, indem sie den menschenrechtlichen Schutz in Gesetz und Praxis untergraben.“ Als weitere „Bedrohungen“ nannte „Amnesty International“ auch christliche Wohltätigkeitseinrichtungen, christliche bioethische Vereinigungen sowie christliche Vereinigungen von Menschen im Gesundheitswesen, ebenso auch das große britische überkonfessionelle Nachrichtenportal „Premier Christian News“. „Amnesty International“ forderte in diesem Bericht auch eine Überprüfung des Gemeinnützigkeitsstatus der genannten Organisationen.


Eine Darstellung des überkonfessionellen großen britischen Nachrichtenportals „Premier Christian News“ bestätigt die Einschätzung des „Catholic Herald“. Danach sei in dem Bericht behauptet worden, dass „Dutzende christlicher Wohltätigkeitsorganisationen, Abtreibungsgegner-Gruppen und genderkritischer Organisationen ‚die Rechte von Frauen und LGBT+-Personen‘ ins Visier“ genommen hätten. zu denen, so zählen die „Premier Christian News“ auf, unter anderem „The Christian Institute“, die „Evangelische Allienz UK“, die Bischofskonferenz von England und Wales, 

„Amnesty International“ zog den Bericht zwei Tage später zurück und erklärte, man bedauere, dass vor der Veröffentlichung keine „ordnungsgemäßen internen Prüfungen“ stattgefunden hätten, schildert „Premier Christian News“ weiter. 

Einige Parlamentsabgeordnete haben bereits mit einer sogenannten „Early Day Motion“ (siehe Link zum UK Parliament) auf den unglaublichen Vorgang aufmerksam gemacht. Darin steht u.a. zu lesen, man stelle „fest, dass die genderkritische Überzeugung eine nach dem Equality Act 2010 geschützte Weltanschauung darstellt und die Ansichten der Mehrheit der Bevölkerung widerspiegelt“.

Das katholische Online-Portal „Catholic Arena” retweetete einen Screenshot mit Teilen dieser Auflistung und kommentierte dazu: „Das ist tatsächlich ein unfassbarer Schritt von @amnesty, und die Tatsache, dass sie nicht nur NGOs, sondern auch die katholischen Bischöfe von England und Wales auflisten, ist eine wirklich gefährliche und unheilvolle Entwicklung.“

Kevin Bennett, Geschäftsführer der „Premier Christian News“, sagte über den Bericht: „Amnesty muss sich ernsthaften Fragen dazu stellen, wie dieser Bericht überhaupt entstanden und veröffentlicht worden ist und was er über die tatsächliche Haltung der Organisation zu diesen Themen offenbart. Die Rücknahme des Berichts ist ein erster Schritt; es sollte jedoch eine klare Erklärung folgen, dass die Organisation die aufgeführten Gruppen nicht als ‚gegnerisch gegenüber Menschenrechten‘ betrachtet. Amnesty wurde mit dem Ziel gegründet, die Gewissens- und Glaubensfreiheit zu schützen; es ist eine traurige Ironie, dass die Organisation mit Berichten wie diesem genau das Gegenteil bewirkt, indem sie Anschuldigungen gegen Organisationen und Einzelpersonen erhebt, die einen durchdachten Beitrag zur nationalen Debatte über komplexe und umstrittene Themen leisten wollen.“


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Lesermeinungen

 serafina vor 4 Stunden 
 

@Mensch#17

Dieses Mißtrauen ist berechtigt und gilt eigentlich für fast alle Wohltätigkeits-/Hilfsorganisationen, da hochgradig unterwandert.
Wer helfen möchte, findet sicherlich in seiner näheren Umgebung Möglichkeiten dazu - ganz ohne Bürokratie und mächtigem Verwaltungsapparat.


1
 
 Mensch#17 vor 5 Stunden 
 

Ich mißtraue dieser Organisation schon seit vielen Jahren!

Auch wenn es für etliche überraschend sein mag, dieser Organisation traue ich schon lange nicht mehr über den Weg. Schon lange ist mir dieses Haltung bekannt, dass man Abtreibung als "Menschenrecht" etablieren möchte. Ich habe mich nie bemüht, wann und wie genau diese Ansicht dort etabliert wurde und wer die Agitatoren waren. Ich empfehle allerdings seit damals allen Bekannten, diese Organisation zu verlassen und sie auch nicht mehr zu irgendwelchen "Info-Ständen" etc. zuzulassen.
Wenn man etwas organisiert, als Aktion oder als Organisation, ist es immer wichtig, sich sehr klar gegen solche Agitationen von Anfang an abzugrenzen, denn wenn das Gift erst einmal eingedrungen ist, dann entfaltete es seine Wirkung und ist kaum noch zu begrenzen.
Wehret den Anfängen!


3
 
 Fink vor 7 Stunden 
 

Die haben schon vor vielen Jahren die Abtreibung zum "Menschenrecht" erklärt !

Das kommt also nicht überraschend.
AI ist kein "Wolf im Schafspelz". Die spielen da eigentlich mit offenen Karten.


5
 
 serafina vor 7 Stunden 
 

Dem Fürst der Welt

fallen doch immer wieder neue Bosheiten ein.


3
 
 Veritasvincit vor 7 Stunden 
 

Teufelslogik

hat Amnesty. Da wird die Sünde als Menschenrecht erklärt.


3
 
 SpatzInDerHand vor 7 Stunden 

Ich fasse es nicht!!!


2
 
 girsberg74 vor 8 Stunden 
 

Amnesty International - Ein Wolf im Schafspelz ?


2
 

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