Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet

Bischof Paprocki verteidigt Gebet zum Erzengel Michael am Ende der Messe

10. November 2024 in Spirituelles, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es sei kein Schaden, gemeinsam um die Hilfe des hl. Erzengels Michael zu bitten, damit er uns in unseren spirituellen Kämpfen beistehe, schreibt Paprocki im Wall Street Journal.


Springfield (kath.net/jg)
Thomas Paprocki, der Bischof von Springfield (US-Bundesstaat Illinois), hat auf einen Brief im Wall Street Journal geantwortet, in welchem ein Priester das Gebet an den heiligen Erzengel Michael am Ende der Messe kritisiert hat.

In einem Leserbrief, der am 21. Oktober veröffentlicht worden ist, hat Gerald J. Bednar, ein pensionierter Priester der Diözese Cleveland, geschrieben, dass der Vatikan diese Praxis 1964 abgeschafft habe, weil das Gebet „die Integrität der Messe stört“.

Nach Bednars Ansicht sei das Gebet an den hl. Erzengel Michael nach der Messe eine „private Andacht“, eine Bitte an einen Heiligen, während alle Bitten bereits vorher in der Liturgie direkt an Gott den Vater gerichtet worden seien.


Die Gläubigen sollten den hl. Erzengel Michael um seinen Schutz bitten, sie sollten aber akzeptieren, dass die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie ihr primärer „Schutz gegen die Bosheiten und die Nachstellungen des Teufels“ sei. Die Messe entlasse die Gläubigen mit der positiven Mission, das Reich Gottes zu erweitern, wo der Teufel keinen Einfluss habe, schreibt Bednar.

In seiner Antwort, die das Wall Street Journal am 27. Oktober veröffentlicht hat, bestreitet Bischof Paprocki Bednars Behauptung, dass das Gebet zum Erzengel Michael „die Liturgie mit einer privaten Andacht beendet“.

Die Liturgie sei beendet, wenn der Zelebrant sagt: „Gehet hin in Frieden“ und die Gläubigen antworten: „Dank sei Gott dem Herrn“. Das Gebet werde nach der Messe gesprochen. Der Priester und die Gläubigen könnten frei entscheiden, ob sie daran teilnehmen oder nicht. Wenn das Gebet öffentlich gesprochen werde sei es keine private Andacht, schreibt Paprocki.

Es sei richtig, dass die Messe die Gläubigen aussende und dass der Teufel im Reich Gottes keinen Einfluss habe. Aber so weit seien wir noch nicht. Es sei kein Schaden, gemeinsam um die Hilfe des hl. Erzengels Michael zu bitten, damit er uns in unseren spirituellen Kämpfen beistehe, schreibt Paprocki.

Papst Leo XIII. hat 1884 nach einer Vision von Satan, der die Erde verwüstet, drei Gebete zum Erzengel Michael verfasst. Er legte fest, dass das kürzeste davon am Ende jeder Messe zu beten sei.

Das Gebet wurde bis in die Zeit des II. Vatikanischen Konzils nach jeder Messe gebetet. Papst Johannes Paul II. hat die Gläubigen aufgefordert, das Gebet regelmäßig zu beten. Die Kirche empfiehlt die Verehrung des Erzengels Michael bis heute, zuletzt auch Papst Franziskus.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Engel

  1. „Eine Begegnung mit einem Engel ist immer persönlich, nicht ersetzbar durch Download oder Chatbot“
  2. Schutzengelfest 2. Oktober - Engel - Die Boten Gottes
  3. Zählen Uriel und Raguel zu den Erzengeln?
  4. Zum Fest der Erzengel: Trump postet Gebet an den Erzengel Michael
  5. Ukrainisch-Katholischer Großerzbischof: Viele Menschen sehen ‚leuchtende Engel’ über der Ukraine
  6. US-Bischof: St. Michaels-Gebet zum Ende jeder Messe
  7. Nur drei Engel dürfen mit Namen angerufen werden
  8. Von Irland bis Israel: Sieben Klöster auf einer Linie
  9. Das war eine sehr schmerzhafte Phase in der Geschichte der Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz