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| ![]() 'Ihr größter Wunsch war es, zu erkennen und zu tun, was Gott gefällt'14. August 2025 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen Káteri Tekakwitha, die 'Lilie der Mohawks' - eine ganz große Heilige der Indianer aus den USA und Kanada - Verstorben mit 24 Jahren - heiliggesprochen von Benedikt XVI. - kath.net-Serie "Unbekannte Heilige" - Von Roland Noé Rom-Linz (kath.net/rn) Sie gehört in unseren Breitengraden zu den eher unbekannteren Heiligen: Katharina oder Káteri Tekakwitha, die "Lilie der Mohawks". Die große Heilige wurde 1980 von Papst Johannes Paul II. selig und einige Jahrzehnte später von Benedikt XVI. im Jahre 2012 heiliggesprochen. Káteri Tekakwitha wurde 1656 in Ossernenon im Bundesstaat New York geboren und wuchs nach dem Tod der Eltern durch eine Pockenepidemie bei ihrem Onkel, einem Indianerhäuptling, auf. Sie selber erkrankte als damals Vierjährige ebenfalls an Pocken und musste jahrelang mit den Narben leben. Duch die Kolonialtruppen aus Frankreich lernte sie Jesuitenmissionare kennen, die sie für das Christentum begeisterten. Sie ließ sich mit 19 Jahre taufen und nannten sich seit dem Káteri (Katharina). Außerdem wollte sie ein Leben in Jungfräulichkeit leben, was zum Zorn ihrer Angehörigen führte. Diese hatten bereits einen Mann für sie für die Hochzeit ausgesucht, doch sie lehnte ab. Sie wollte nur Jesus "heiraten". Doch ihre Verwandten waren weiter gegen ihren Glaubensweg. Sie flüchtete nach Montreal in Kanada und wollte dort eine eigene, indianische Gemeinschaft gründen. Die Hl. Káteri Tekakwitha lebte in den wenigen Jahren auf Erden ihren Glauben so radikal. Ähnlich wie der Pfarrer von Ars waren Kasteiungen und intensives Fasten auf der Tagesordnung. Doch sie wurde sehr schnell sehr schwach und starb am 17. April 1680. in Sault-St-Louis in Québec. Johannes Paul II. sprach sie 1980 selig, Benedikt XVI. 2012 heilig. Bei der Heiligsprechung sprach Benedikt folgende Worte: Kateri Tekakwitha wurde 1656 als Kind eines Vaters aus dem Stamm der Mohawk und einer christlichen Mutter aus dem Stamm der Algonquin im heutigen Staat New York geboren. Ihre Mutter vermittelte ihr ein Gespür für den lebendigen Gott. Im Alter von zwanzig Jahren wurde sie getauft; um der Verfolgung zu entkommen, nahm sie Zuflucht in der Mission des heiligen Franz Xaver bei Montreal. Dort arbeitete sie in Treue zu den Traditionen ihres Volkes, auch wenn sie dessen religiöse Überzeugungen verwarf, bis zu ihrem Tod im Alter von 24 Jahren. Sie führte ein einfaches Leben und blieb ihrer Liebe zu Jesus, zum Gebet und zur täglichen heiligen Messe treu. Ihr größter Wunsch war es, zu erkennen und zu tun, was Gott gefällt. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuHeilige
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