Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...

'Ihr größter Wunsch war es, zu erkennen und zu tun, was Gott gefällt'

14. August 2025 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Káteri Tekakwitha, die 'Lilie der Mohawks' - eine ganz große Heilige der Indianer aus den USA und Kanada - Verstorben mit 24 Jahren - heiliggesprochen von Benedikt XVI. - kath.net-Serie "Unbekannte Heilige" - Von Roland Noé


Rom-Linz (kath.net/rn)

Sie gehört in unseren Breitengraden zu den eher unbekannteren Heiligen: Katharina oder Káteri Tekakwitha, die "Lilie der Mohawks". Die große Heilige wurde 1980 von Papst Johannes Paul II. selig und einige Jahrzehnte später von Benedikt XVI. im Jahre 2012 heiliggesprochen.  Káteri  Tekakwitha wurde 1656 in Ossernenon im Bundesstaat New York geboren und wuchs nach dem Tod der Eltern durch eine Pockenepidemie bei ihrem Onkel, einem Indianerhäuptling, auf. Sie selber erkrankte als damals Vierjährige ebenfalls an Pocken und musste jahrelang mit den Narben leben.

Duch die Kolonialtruppen aus Frankreich lernte sie Jesuitenmissionare kennen, die sie für das Christentum begeisterten. Sie ließ sich mit 19 Jahre taufen und nannten sich seit dem Káteri (Katharina). Außerdem wollte sie  ein Leben in Jungfräulichkeit leben, was zum Zorn ihrer Angehörigen führte. Diese hatten bereits einen Mann für sie für die Hochzeit ausgesucht, doch sie lehnte ab. Sie wollte nur Jesus "heiraten". Doch ihre Verwandten waren weiter gegen ihren Glaubensweg. Sie flüchtete nach Montreal in Kanada und wollte dort eine eigene, indianische Gemeinschaft gründen. Die Hl. Káteri  Tekakwitha lebte in den wenigen Jahren auf Erden ihren Glauben so radikal. Ähnlich wie der Pfarrer von Ars waren Kasteiungen und intensives Fasten auf der Tagesordnung. Doch sie wurde sehr schnell sehr schwach und starb am 17. April 1680. in Sault-St-Louis in Québec. Johannes Paul II. sprach sie 1980 selig, Benedikt XVI. 2012 heilig.


Bei der Heiligsprechung sprach Benedikt folgende Worte:

Kateri Tekakwitha wurde 1656 als Kind eines Vaters aus dem Stamm der Mohawk und einer christlichen Mutter aus dem Stamm der Algonquin im heutigen Staat New York geboren. Ihre Mutter vermittelte ihr ein Gespür für den lebendigen Gott. Im Alter von zwanzig Jahren wurde sie getauft; um der Verfolgung zu entkommen, nahm sie Zuflucht in der Mission des heiligen Franz Xaver bei Montreal. Dort arbeitete sie in Treue zu den Traditionen ihres Volkes, auch wenn sie dessen religiöse Überzeugungen verwarf, bis zu ihrem Tod im Alter von 24 Jahren. Sie führte ein einfaches Leben und blieb ihrer Liebe zu Jesus, zum Gebet und zur täglichen heiligen Messe treu. Ihr größter Wunsch war es, zu erkennen und zu tun, was Gott gefällt.

Kateri beeindruckt uns durch das Wirken der Gnade in ihrem Leben ohne jede äußere Unterstützung und durch ihren Mut zu der in ihrer Kultur so einzigartigen Berufung. In ihr bereichern sich Glaube und Kultur gegenseitig! Möge ihr Beispiel uns helfen, dort, wo wir sind, in der Liebe zu Jesus zu leben, ohne zu verleugnen, was wir sind! Heilige Kateri, Patronin von Kanada und erste indianische Heilige, wir vertrauen dir die Erneuerung des Glaubens in den Ersten Nationen und in ganz Nordamerika an! Gott segne die indigenen Völker!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heilige

  1. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  2. Wird die PlayStation von Carlo Acutis die erste Gaming-Reliquie in der Kirchengeschichte?
  3. Vatikan: Carlo Acutis ist glaubwürdiges Vorbild für Jugendliche
  4. "Wenn ich keine Hoffnung im Herrn hätte, was würden wir in dieser Welt tun?"
  5. Großes Interesse an Heiligsprechung von Carlo Acutis unter jungen US-Katholiken
  6. Papst macht Weg für weitere Selig- und Heiligsprechungen frei
  7. Mutter Teresa erhält weltweiten Gedenktag
  8. Die heilige Maria Magdalena - Prophetin der eucharistischen Liebe
  9. Hl. Rita von Cascia - Helferin in größter Not
  10. Josef von Nazareth - Der Mann in der zweiten Reihe - Leseprobe 2






Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz