Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  8. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  9. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  10. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  11. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  12. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  15. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“

Wenn mutige Frauen des Glaubens in Krisenzeiten hervortreten

16. Oktober 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Von den Märtyrerinnen der frühen Kirche bis hin zu modernen Führungspersönlichkeiten wie Amy Coney Barrett und Erika Kirk: Frauen des Glaubens stärken unsere Nationen.


New York (kath.net / pk) Die Geschichte Amerikas zeige, „dass Religion nie nur eine private Angelegenheit war, sondern eine öffentliche Kraft, die die Freiheit leitet und verhindert, dass sie in Zügellosigkeit umschlägt“. Das schreibt Andrea M. Picciotti-Bayer in einem Kommentar im „National Catholic Register“.

„Der Frieden und die Sicherheit unseres Landes beruhen auf Tugend, und Tugend gedeiht, wenn der Glaube gepflegt wird. Umgekehrt kommt es oft zu Gewalt, wenn das Gewissen angegriffen wird.“ Gläubige Frauen seien oft die ersten, die sich für den Frieden einsetzen.

„Wenn Frauen ihren Glauben frei leben können, werden Familien gestärkt, Gemeinschaften gedeihen und Nationen blühen auf. Für gläubige Frauen ist das Leben ihres Glaubens keine politische Theorie, sondern eine zutiefst persönliche Realität.“

Das Leben von Heiligen und Märtyrerinnen bezeuge diese Wahrheit. „Die heilige Agnes und die heilige Cäcilia legten mit Mut und Würde Zeugnis für ihren Glauben ab, sogar bis zum Tod. Die heilige Jeanne d'Arc führte ihr Volk mit einer Überzeugung, die in Gottes Ruf verwurzelt war. Die beharrlichen Gebete der heiligen Monika für ihren Sohn, den heiligen Augustinus, sind ein Vorbild für alle Mütter. Die heilige Rita ertrug großes Leid in ihrer Ehe, während sie gleichzeitig Vergebung gewährte und Barmherzigkeit zeigte.“ Nicht zuletzt habe Maria, die Mutter Gottes, mit ihrem Ja zu Gottes Plan dazu beigetragen, den Lauf der Menschheitsgeschichte zu gestalten.


Die Autorin nannte beispielhaft das Zeugnis zweier außergewöhnlicher gläubiger Frauen unserer Zeit. Zum einen sei dies Erika Kirk mit ihrer „Anmut und Standhaftigkeit inmitten der Trauer um den Mord an ihrem Ehemann Charlie“, zum anderen die Richterin am Obersten Gerichtshof Amy Coney Barrett.

 Keine von beiden sei ein „Girl Boss”; sie seien vielmehr „Frauen, die zeigen, dass der Glaube nicht nur für das Wohl ihrer eigenen Familien, sondern auch für das Wohl unserer Nation unerlässlich ist“.

Erika Kirk übernehme nun die Verantwortung als CEO und Vorstandsvorsitzende von Turning Point USA. „Dass sie diese Verantwortung übernimmt, während sie um ihren ermordeten Ehemann trauert und sich um ihre sehr kleinen Kinder kümmert, hängt nicht nur von ihrer Stärke ab, sondern auch von einem übernatürlichen Vertrauen in Gottes Barmherzigkeit und Macht.“

Trotz ihres unvorstellbaren Verlustes rufe Erika Kirk Frauen weiterhin dazu auf, „Lebensspenderinnen” zu sein und „in einer gespaltenen Welt zu nähren, aufzubauen und zu heilen. Ihr Zeugnis erinnert uns daran, dass gläubige Frauen sich nicht vor Schwierigkeiten zurückziehen, sondern ihnen mit Verletzlichkeit, Entschlossenheit und vor allem mit Liebe begegnen.“

Richterin Amy Coney Barrett sei ein weiteres Beispiel dafür. In „Listening to the Law“ reflektiert sie über ihren tiefen Respekt vor dem Gesetz. Sie schreibt offen, dass für einen Richter „das Leitprinzip in jedem Fall das ist, was das Gesetz verlangt“. Eine solche Entschlossenheit sei möglich „aufgrund der Demut, die ihr Glaube ihr vermittelt“. Hinter ihrem öffentlichen Dienst stehe eine große und liebevolle Familie.

Das Zeugnis von Heiligen, Märtyrerinnen und zeitgenössischen gläubigen Frauen zeige, „dass übernatürlicher Glaube nicht passiv ist“, schließt die Autorin. „Er inspiriert zu Mut, die Wahrheit zu sagen, zu Geduld, Schwierigkeiten zu ertragen, und zu Weisheit, die Gemeinschaft zu pflegen. Gläubige Frauen sind durch Gebet, Rat und Nächstenliebe Vorbilder für Tugenden, die Familien erhalten und das Gemeinwohl stärken.“ Das Beispiel von Kirk und Barrett weise „allen gläubigen Frauen den Weg, Instrumente des Friedens Gottes für eine Nation in Not zu sein“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Charlie Kirk

  1. Israel wird Charlie Kirk für dessen Einsatz gegen Antisemitismus ehren
  2. Früheres Playboy-Model Jenny McCarthy: Habe mich ganz Jesus überlassen
  3. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  4. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  5. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  6. THESE: Wir haben Gott vergessen...
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Donald Trump auf Platz 4, Papst Leo auf Platz 5, doch einer schlägt sie alle: Charlie Kirk!
  9. Beweise mir das Gegenteil!
  10. US-Moderator Jesse Waters: Beziehung zu Jesus hat sich seit Charlie Kirks Tod vertieft







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  7. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  11. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz