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Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

29. Dezember 2025 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Bei vielen seiner Klienten seien die Ursachen für homosexuelle Neigungen in unbewältigten Erinnerungen und ungelösten Konflikten in der Vergangenheit zu finden, sagt Dr. Joseph Nicolosi Jr.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Ein approbierter klinischer Psychologe, der häufig mit Männern arbeitet, die wegen unerwünschten gleichgeschlechtlichen Neigungen Hilfe suchen, sagt in einem Interview, dass Klienten die Freiheit haben sollten, ihre eigenen therapeutischen Ziele zu verfolgen.

„Unsere Klienten sind Menschen, deren Ziel es ist, ein Leben in Übereinstimmung mit ihren Werten zu leben, einschließlich ihrer Sexualität“, sagt Dr. Joseph Nicolosi Jr. im Gespräch mit der Nachrichtenseite The Christian Post. Er sehe seine Aufgabe darin, seine Klienten dabei zu unterstützen.

Nicolosi erregte zu Beginn des Monats viel Aufmerksamkeit, als der konservative Kommentator Milo Yiannopoulos seinen therapeutischen Ansatz in einem Gespräch mit Tucker Carlson genannt hat. Yiannopoulos hat 2021 bekannt gegeben, dass er sich vom homosexuellen Leben abgewandt hat und enthaltsam lebt. (Siehe Link) Im Gespräch mit Carlson bedauerte er seine Rolle in der Etablierung der Homosexualität in der Republikanischen Partei und beschrieb gleichgeschlechtliche Neigungen bei Männern wie ihm als Symptome eines frühen Traumas.


Homosexuelle Neigungen beträfen nicht in erster Linie die Sexualität, sie seien nicht Teil dessen, was oder wer man sei oder Teil der Persönlichkeit. Es handle sich nach seiner Ansicht vielmehr um eine Gruppe von Verhaltensweisen, die bei Menschen auftauche, die einige leicht identifizierbare Ursachen aufweisen, betonte Yiannopoulos.

In seinem Fall seien die Ursachen sexueller Missbrauch durch einen Priester, als er im Teenager-Alter war, bei gleichzeitiger Entfremdung von seinem Vater gewesen. In homosexuellen Beziehungen habe er nur für kurze Momente die Erfüllung gefunden, die er gesucht habe, sagte Yiannopoulos, der in einer katholischen Familie aufgewachsen ist. Es habe sich dabei um den vergeblichen Versuch gehandelt, die Männlichkeit eines anderen Mannes zu übernehmen. 

Er habe Nicolosis Ansatz einer reintegrativen Therapie kennengelernt. Diese sei ein gesunder Weg, um das Gehirn und den Geist zu heilen, die versucht hätten, ihren Schmerz durcheine unstillbare sexuelle Abhängigkeit zu erleichtern.

Im Interview mit The Christian Post erläuterte Nicolosi, dass sein Ansatz anderen traumabasierten strukturierten Therapien ähnelt. „Wir verwenden Traumabehandlung, um den Klienten mit unbewältigten Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit, ungelösten Konflikten aus ihrer Vergangenheit zu helfen“, sagte er wörtlich.

Einsamkeit in der Kindheit und das Gefühl, sich nicht mit anderen Jungen identifizieren zu können, seien häufige Probleme seiner männlichen Klienten. Mit dem Erreichen der Pubertät erotisiere sich dieser aus Neid stammende Schmerz, erklärte der Psychologe. „Viele meiner Klienten beschreiben ihre Kindheit als eine Zeit, in der sie sich von anderen Jungen entfremdet gefühlt hätten. Sie beschreiben sich als sensibler als ihre Altersgenossen und hatten das Gefühl, zu wenig männliche Aufmerksamkeit, Zuneigung und Bestätigung erhalten zu haben. Diese Geschichte höre ich beinahe jeden Tag in meiner Praxis“, sagte er wörtlich.

In einem Video, das auf seiner Internetseite abrufbar ist, sieht man, wie Nicolosi mit einem jungen Mann mit homosexuellen Neigungen spricht. Er zeigt ihm, wie seine Gefühle für einen idealisierten Mann ihre Wurzeln in einem Gefühl der Unzulänglichkeit, Scham und Trauer über sich selbst haben. Es gebe drei Perspektiven, mit sexuellen Gefühlen umzugehen, fährt er fort. Man könne die Gefühle entweder annehmen oder unterdrücken. Die dritte Möglichkeit sei, sie aufmerksam zu beobachten, ohne dabei zu urteilen. Der Klient solle sich überlegen, welche Attribute der Mann, für den er sich interessiere, aufweise und die er selbst nicht habe. In einem nächsten Schritt spricht Nicolosi die zugrundeliegenden Themen der Selbstwahrnehmung des Klienten im Vergleich zu anderen Männern an. 

 


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Lesermeinungen

 barbaletta 30. Dezember 2025 
 

@ Mariat

Das muss man nicht erkennen, das ist Wissenschaft.

Auch wenn durch Mutationen genetische Sequenzen entstehen könnten, die Homosexualität verursachen würden, könnten sie nur dann überleben, wenn sie sich reproduzieren/vererben könnten. Das können sie aber nicht, denn Homosexuelle können sich nicht vermehren und Gene, die sich selber nicht reproduzieren/vererben können, sterben aus – sagt die Evolutionstheorie und die Wissenschaft. Es sei denn, sie entstehen immer wieder neu. Aber wie denn? Wodurch?


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