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Turiner Grabtuch lässt sich jetzt online erkundenvor 2 Tagen in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Unter www.sindone.org lässt sich ab sofort per Smartphone, Tablet und PC aus der ganzen Welt ein Bild des Grabtuchs inspizieren.
Turin/Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Egal ob Fachleute oder Laien - alle Interessierten können sich das Turiner Grabtuch aus allernächster Nähe ansehen. Diesen digitalen Service stellte der Vatikan dieser Tage vor. Papst Leo XIV. hatte die vom kirchlichen Projekt "Avvolti" geschaffene digitale Leseerfahrung als Erster kennengelernt.
Der päpstliche Kustos des Grabtuchs, Kardinal Roberto Repole, Erzbischof von Turin, stellte dem Papst während einer Audienz im Apostolischen Palast die digitale Erkundungsmöglichkeit des Tuchs vor. Unter www.avvolti.org sowie unter www.sindone.org lässt sich ab sofort mit Smartphone, Tablet und PC aus der ganzen Welt ein Bild des Grabtuchs inspizieren. 
Die wichtigsten Details des Grabtuchs, wie Spuren von Gesicht und Dornenkrone, können vergrößert werden. Spuren der Auspeitschung, der Kreuzigung und des Tragens eines schweren Gegenstandes werden als solche erläutert. Jede Vergrößerung wird von Erklärungen und Verweisen auf die Passagen der Evangelien begleitet, die die Passion Jesu beschreiben. Das Angebot gibt es in italienischer, englischer, französischer und spanischer Sprache.
Wie das vatikanische Presseamt mitteilte, soll die digitale Lektüre der breiten Öffentlichkeit auf der ganzen Welt das Bild des Turiner Grabtuchs und seine Bedeutung näherbringen. Dabei sei es den Verantwortlichen wichtig gewesen, trotz wissenschaftlicher Genauigkeit der Texte und Bilder ein für alle zugängliches Produkt zu schaffen, das mehr sei als eine Initiative für Fachleute.
Das neue digitale Angebot ist Teil von "Avvolti", einer Initiative, die die Diözese Turin für das Jubiläum 2025 ins Leben gerufen hatte. In deren Rahmen hatte ein "Avvolti"-Zelt auf der Piazza Castello im Maßstab 1:1 ein digitales Abbild des Turiner Grabtuchs auf einem speziell angefertigten, 5 Meter langen Tisch gezeigt. Es wurde während der Öffnungstage (vom 28. April bis zum 5. Mai) von über 30.000 Menschen aus 79 Ländern besucht. Nun ist das auf dem "Tisch" vorgestellte Programm in angepasster Form für alle im Internet verfügbar.
www.sindone.org
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Lesermeinungen| | goll vor 11 Stunden | | | | Reliquie oder Ikone? In der katholischen Kirche gilt das Turiner Grabtuch ja als Ikone, nicht als Reliquie. Was vielleicht auch einen Grund hat. Wäre es nämlich eine Reliquie, so wäre die Auferstehung als zentraler Punkt der Religion keine Glaubenssache mehr, sondern man hätte einen physikalischen Beweis für die Auferstehung vorliegen. Damit wäre das Christentum wahrscheinlich die einzige Religionsgemeinschaft, deren Glaubengrundsätze auch physikalisch beweisbar wären. Und es wäre nicht mehr Glauben, sondern Wissen. |  1
| | | | | Versusdeum vor 24 Stunden | | | | @girsberg74 Das habe ich mich gerade auch gefragt, als ich auf die Seite ging. Geht offenbar "nur" um eine Tagung mit Ausstllung. Und mein italienisch ist schlich "nicht vorhanden". Vor 40 Jahren hatte ich ein Heftchen gekauft, das graphisch großartig aufbereitet die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Grabtuch dargestellt hatte. Kennt jemand etwas ähnliches "im Netz"? Sonst suche ich bei Gelegenheit mal.
Noch eine präzisierung: Ich hatte natürlich gemeint, "vorher sah man das Gesicht nur schemenhaft" |  0
| | | | | girsberg74 vor 26 Stunden | | | | Wem hilft das ? |  0
| | | | | Versusdeum vor 31 Stunden | | | | Gottesbeweis? Das Grabtuch ist ein perfektes Photonegativ der Vorder- und Rückseite eines kompletten Menschen, das etwa 1898 bei der ersten Aufnahme fassungslos als solches erkannt wurde (vorher sah man nur braune Schemen eines Gesichtes). Bis heute kann niemand sagen, wie es entstanden ist, denn es gibt weder Farbreste noch Malspuren. Das Bild ist offenbar kontaktlos (keine Verzerrungen) durch extrem starke Strahlung nur auf den obersten Faserschichten entstanden. Zumindest der Stoff stammt nachweislich mindestens aus dem Hochmittelalter (die umstrittene Radiokarbondatierung, die evtl. eine perfekt restaurierte Stelle, sicherlich aber auch Jhdte. des Knohlenstoffeintrags durch Weihrauch gemessen hat).
Wissenschaftler haben viele Belege für die Echtheit gefunden: Von den mit der Bibel übereinstimmenden Verletzungen über die typische Webart und Pollen aus der Gegend um Jerusalem bis hin zu charakteristischen Brandlöchern, die bereits auf einer Darstellung aus etwa dem 5. Jhdt. zu sehen sind. |  0
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