Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf

31. März 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aufruf an Merz: Er soll von der syrischen Führung klare und verbindliche Zusagen zur Religionsfreiheit und zum Schutz von Christen und anderen Minderheiten einzufordern - In der Bevölkerung ist die Angst vor einer Islamisierung groß


München (kath.net/KIN) Anlässlich des Besuchs des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin ruft das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auf, von der syrischen Führung klare und verbindliche Zusagen zur Religionsfreiheit und zum Schutz von Christen und anderen Minderheiten einzufordern. Projektpartner von „Kirche in Not“ berichten, dass die Angst vor einer Islamisierung in der Bevölkerung groß sei. 

Nach Informationen von „Kirche in Not“ ist die Lage für Christen in Syrien weiterhin von Unsicherheit geprägt. Jüngst seien in mehreren Regionen, darunter Damaskus und Aleppo, Palmsonntagsprozessionen aus „Sicherheitsgründen und aus Solidarität“ abgesagt worden, sagte der maronitische Erzbischof von Aleppo, Joseph Tobji, am Sonntag in einer Predigt. Hintergrund ist unter anderem ein Angriff auf ein christliches Dorf wenige Tage zuvor. „Solche Vorfälle zeigen, dass viele Gläubige ihren Glauben nicht frei und öffentlich leben können“, betont der Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland, Florian Ripka.


„Kirche in Not“ fordert die Bundesregierung daher auf, den Schutz von Christen, Jesiden und anderen bedrohten Gruppen zu einer zentralen Bedingung der Gespräche mit dem syrischen Präsidenten zu machen. Dazu gehören die uneingeschränkte Gewährleistung der Religionsfreiheit, wirksamer Schutz vor Gewalt sowie die gleichberechtigte Teilhabe aller religiösen Gemeinschaften.

„Religionsfreiheit darf nicht eingeschränkt oder aus Sicherheitsgründen dauerhaft verdrängt werden. Bundeskanzler Merz muss diese Fragen klar und unmissverständlich gegenüber dem syrischen Übergangspräsidenten ansprechen“, erklärt Ripka weiter.

-------

Über „Kirche in Not“:

„Kirche in Not“, 1947 gegründet, unterstützt verfolgte und bedrängte Christen in über 130 Ländern mit jährlich etwa 5000 Projekten. Syrien ist ein wichtiges Förderland für das Hilfswerk. Im Jahr 2024 hat „Kirche in Not“ in Syrien Projekte mit rund 4,9 Millionen Euro gefördert. Das Hilfswerk erhält keine öffentlichen Gelder oder Kirchensteuermittel, sondern finanziert sich allein durch Spenden.

Foto: Im Juni 2025 gab es einen Anschlag auf die griechisch-orthodoxe Mar-Elias-Kirche in Damaskus. © Griechisch-orthodoxes Patriarchat von Antiochia.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  4. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  7. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich

Syrien

  1. Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab
  2. „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
  3. Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
  4. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  5. Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
  6. Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
  7. Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  10. Grösse
  11. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  12. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz