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Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“vor 6 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst empfängt norwegische lutherische Bischöfe: „Gestützt auf unsere gemeinsame Taufe und unsere gemeinsame Sendung in der Welt bete ich darum, dass wir im Dienst für Frieden und Gerechtigkeit immer mehr zusammenwachsen mögen.“
Vatikan (kath.net/pl) kath.net dokumentiert die Begrüßungworte seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. an die norwegischen lutherischen Bischöfe am 26.8.2026 in voller Länge in eigener Übersetzung
Liebe Freunde,
ich freue mich, Sie heute Morgen hier in Rom und im Vatikan willkommen zu heißen. Ich hoffe, Sie finden – oder haben bereits gefunden – die Zeit, die verschiedenen heiligen Stätten zu besuchen, die mit den frühen Christen und Märtyrern verbunden sind. Ihr Glaubenszeugnis für unseren Herrn bleibt eine bleibende Quelle der Inspiration und ermutigt auch uns, unser Leben zur Ehre Gottes und zum Wohl unserer Brüder und Schwestern einzusetzen.
Zweifellos stehen wir in unserer Zeit vor schwierigen Herausforderungen, da die Welt eine besonders unruhige Phase durchlebt. Es scheint eine zunehmende Feindseligkeit zwischen den Völkern zu geben; dies zeigt sich nicht nur in internationalen Konflikten und Streitigkeiten – wie Sie bereits erwähnten –, sondern auch innerhalb einzelner Länder, etwa in der Bitterkeit, die oft den politischen und gesellschaftlichen Diskurs prägt. 
Angesichts unserer gefallenen menschlichen Natur ist es nur allzu leicht, eine feindselige Haltung gegenüber jenen einzunehmen, mit denen wir nicht übereinstimmen. Daher bedarf es gemeinsamer Anstrengungen, um konkrete Wege der Versöhnung und der Geschwisterlichkeit zu suchen. Jesus weist uns hierbei einen anderen Weg und offenbart, dass Güte und Nächstenliebe die Kraft haben, zu entwaffnen. Ich bin Ihnen daher aufrichtig dankbar für Ihre Anwesenheit und für Ihren gemeinsamen Wunsch, Wege zur Stärkung der Gemeinschaft zu finden. Tatsächlich können schon kleine Gesten uns auf dem Weg der Versöhnung inspirieren und leiten.
Wie wir wissen, hat unser Herr den himmlischen Vater um die Einheit seiner Jünger gebetet: „damit sie vollkommen eins seien, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast“ (Joh 17,23). Gestützt auf unsere gemeinsame Taufe und unsere gemeinsame Sendung in der Welt bete ich darum, dass wir im Dienst für Frieden und Gerechtigkeit immer mehr zusammenwachsen mögen.
Auf diesem Weg können wir uns am Beispiel der frühen Märtyrer und Heiligen orientieren – wie etwa des heiligen Olaf und der heiligen Sunniva –, deren Leben, das Gott und dem Nächsten gewidmet war, dazu beitrug, die Völker zu vereinen und ein bleibendes Zeugnis für die verwandelnde Kraft der Nächstenliebe abzulegen. Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern, ich danke euch noch einmal für euer Kommen an diesem Morgen und für eure Verbundenheit. Bitten wir um Gottes Segen, auf dass er uns in seiner unendlichen Güte und Weisheit helfe, immer wahrhaftiger als Brüder und Schwestern zu leben und so gemeinsam Zeugnis für unseren Erlöser, unseren Herrn Jesus Christus, abzulegen.
Danke.
Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican Media
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Lesermeinungen| | sdamon vor 1 Stunden | | | | @ christus_vincit! „Die Protestanten scheinen jedenfalls mit Rom eine gemeinsame Sendung in der Welt zu haben, im Gegensatz zu treuen Katholiken, die den überlieferten Glauben bewahren wollen.“
Die Protestanten liegen praktisch auf dem Boden – ihnen den Kontakt mit Rom zu verbieten wäre, wie einen auf dem Boden Liegenden liegen lassen, ohne ihm helfen zu wollen.
Vielleicht sollte die FSSPX das gleiche machen wie die Protestanten (sich von Rom zu trennen) und eigenen Papst wählen – wenn dann der Exodus beginnt, egal in welche Richtung, wissen wir, woran es lag. |  0
| | | | | Rolando vor 2 Stunden | | | | christus_vincit! Es könnte auch so sein, den Protestanten fehlt es an Erkenntnis, sie legen die Hl. Schrift entgegen 2Petr 1,20 und 2Petr 3,16 eigenmächtig, nicht im Sinne der kath. Kirche, des kath Katechismus aus, sonst wären sie schon in der Einheit, sie haben immer noch nur die Sakramente die nicht vom Priester gespendet werden müssen, es fehlt ihnen auch das Priesteramt. Die FSSPX hat die Erkenntnis, stellt sich aber im Ungehorsam gegen Rom, umschifft geschickt die Frage nach dem päpstlichen Mandat bei der Bischofsweihe, da hätte ein Ja oder Nein gereicht. Wie gesagt, es könnte so sein. |  0
| | | | | SalvatoreMio vor 2 Stunden | | | | Dieses Messen mit zweierlei Maß .. christus_vincit! Man muss blind sein wollen, um dieses Phänomen nicht zu bemerken. Und das kann mich nicht beruhigen. |  0
| | | | | Versusdeum vor 3 Stunden | | | | @christus_vincit! Danke. Dem ist nichts hinzuzufügen. |  0
| | | | | christus_vincit! vor 4 Stunden | | | | Ich habe dieses Messen mit zweierlei Maß gründlich satt! Während Rom also mit lutherischen Bischöfe die Geschwisterlichkeit und den Weg der Versöhnung sucht, werden katholische Gläubige exkommuniziert.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die FSSPX eine Audienz beim Papst bekommen hat oder bei ihnen von Geschwisterlichkeit und Milde gesprochen wurde. Ist es also besser, den Papst und seine Kirche als solche abzulehnen (=Schisma), als aus Gewissensgründen ihm in einer Sache nicht zu gehorchen?
Die Protestanten scheinen jedenfalls mit Rom eine gemeinsame Sendung in der Welt zu haben, im Gegensatz zu treuen Katholiken, die den überlieferten Glauben bewahren wollen. |  2
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