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Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“

27. August 2026 in Weltkirche, 19 Lesermeinungen
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Papst empfängt norwegische lutherische Bischöfe: „Gestützt auf unsere gemeinsame Taufe und unsere gemeinsame Sendung in der Welt bete ich darum, dass wir im Dienst für Frieden und Gerechtigkeit immer mehr zusammenwachsen mögen.“


Vatikan (kath.net/pl) kath.net dokumentiert die Begrüßungworte seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. an die norwegischen lutherischen Bischöfe am 26.8.2026 in voller Länge in eigener Übersetzung

Liebe Freunde,

ich freue mich, Sie heute Morgen hier in Rom und im Vatikan willkommen zu heißen. Ich hoffe, Sie finden – oder haben bereits gefunden – die Zeit, die verschiedenen heiligen Stätten zu besuchen, die mit den frühen Christen und Märtyrern verbunden sind. Ihr Glaubenszeugnis für unseren Herrn bleibt eine bleibende Quelle der Inspiration und ermutigt auch uns, unser Leben zur Ehre Gottes und zum Wohl unserer Brüder und Schwestern einzusetzen.

Zweifellos stehen wir in unserer Zeit vor schwierigen Herausforderungen, da die Welt eine besonders unruhige Phase durchlebt. Es scheint eine zunehmende Feindseligkeit zwischen den Völkern zu geben; dies zeigt sich nicht nur in internationalen Konflikten und Streitigkeiten – wie Sie bereits erwähnten –, sondern auch innerhalb einzelner Länder, etwa in der Bitterkeit, die oft den politischen und gesellschaftlichen Diskurs prägt.


Angesichts unserer gefallenen menschlichen Natur ist es nur allzu leicht, eine feindselige Haltung gegenüber jenen einzunehmen, mit denen wir nicht übereinstimmen. Daher bedarf es gemeinsamer Anstrengungen, um konkrete Wege der Versöhnung und der Geschwisterlichkeit zu suchen. Jesus weist uns hierbei einen anderen Weg und offenbart, dass Güte und Nächstenliebe die Kraft haben, zu entwaffnen. Ich bin Ihnen daher aufrichtig dankbar für Ihre Anwesenheit und für Ihren gemeinsamen Wunsch, Wege zur Stärkung der Gemeinschaft zu finden. Tatsächlich können schon kleine Gesten uns auf dem Weg der Versöhnung inspirieren und leiten.

Wie wir wissen, hat unser Herr den himmlischen Vater um die Einheit seiner Jünger gebetet: „damit sie vollkommen eins seien, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast“ (Joh 17,23). Gestützt auf unsere gemeinsame Taufe und unsere gemeinsame Sendung in der Welt bete ich darum, dass wir im Dienst für Frieden und Gerechtigkeit immer mehr zusammenwachsen mögen.

Auf diesem Weg können wir uns am Beispiel der frühen Märtyrer und Heiligen orientieren – wie etwa des heiligen Olaf und der heiligen Sunniva –, deren Leben, das Gott und dem Nächsten gewidmet war, dazu beitrug, die Völker zu vereinen und ein bleibendes Zeugnis für die verwandelnde Kraft der Nächstenliebe abzulegen. Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern, ich danke euch noch einmal für euer Kommen an diesem Morgen und für eure Verbundenheit. Bitten wir um Gottes Segen, auf dass er uns in seiner unendlichen Güte und Weisheit helfe, immer wahrhaftiger als Brüder und Schwestern zu leben und so gemeinsam Zeugnis für unseren Erlöser, unseren Herrn Jesus Christus, abzulegen.

Danke.

Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican Media


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Lesermeinungen

 Jirmijahu 31. August 2026 
 

unruhige Zeiten

und Papst Leo - in Fortführung von Franziskus - tut zu wenig, um die Orientierung zu stärken und den Auftrag der Kirche wieder aufzunehmen (leider eine immer deutlicher werdende Enttäuschung)


0
 
 Parcival 29. August 2026 
 

@christus-vincit! - Erschüttert angesichts dieser Früchte

Ihre Worte machen mich ungeheuer betroffen. Lehramt, Kirchenrecht, päpstl. Entsch. – alles wird unter Vorbehalt gestellt, sobald es dem eig. Deutungsschema widerspricht. Das reicht bis zu Zweifeln an der Gültigk. kirchl. gespendeter Sakramente. Bes. deutlich zeigt es der „Notstand“: Erkennt die Kirche ihn ≠ an, ist ihr Urteil kein Korrektiv; vielmehr wird gerade ihre Nichtanerkennung zum Beweis angeblicher Urteilsunfähigk. Damit immunisiert sich die eig. Position gegen jede kirchl. Korrektur.

Eine Bewegung, die antrat, die Kirche zu „retten“, führt dazu, dass Gläubige dem eig. Urteil über die Kirche mehr vertrauen als der Kirche selbst – und damit Christi Verheißung an seine Kirche unter Vorbehalt stellen. 56 J. Kampf für die Kirche – und das ist die Frucht? Kann man sein eigenes Ziel deutlicher verfehlen?


3
 
 Hardenberg 28. August 2026 
 

@Christusvincit

Die Anhänger der Piussekte sind eben nicht katholisch. Wären sie katholisch, wären sie nicht in der Piussekte.


10
 
 SalvatoreMio 28. August 2026 
 

Ich möchte kein Öl ins Feuer gießen, sondern Erfahrung zusammenfassen:

1963 ließ ich mich in die kath. Kirche aufnehmen und wunderte mich, warum das II. Vatikanum blinde Entscheidungen traf: der Wirtschaftsboom begann; die Leute waren versessen aufs Reisen ins Ausland, doch die Kirche lässt gerade jetzt (weitgehend) die Einheit durch die lateinische Sprache fallen! Dann: die Kommunionbänke wurden abgeschafft mit der Begründung, wir sollten zur Hl. Kommunion schreiten, wie einst die Israeliten durch die Wüste ins Gelobte Land wanderten. Ich bemerkte eher zunehmende Disziplinlosigkeit. - Der Gesamteindruck: die Liturgieerneuerung wurde uns übereilt aufgepropft und Priester selbst waren nicht gut vorbereitet.- Unsere heutige Misere resultiert meines Erachtens aus diesen ungesunden Anfängen Mitte der 60er-Jahre. Seitdem hoffte darauf, dass die Kirche sich durch die Liturgie dafür einsetzt, dass wir zur schuldigen EHRFURCHT vor Gott zurückzufinden - doch man wartet vergeblich. (Die Piusbruderschaft kenne ich übrigens nicht).


2
 
 christus_vincit! 28. August 2026 
 

@Parcival Einen Notstand

wird Rom nicht feststellen, wenn es selbst davon betroffen ist - das ist doch recht eindeutig.
Das hat der Hl. Athanasius auch nicht abgewartet, als er sich gegen den Papst gestellt hat. Ob es einen Notstand gibt muss man daher objektiv festlegen können und spätere Päpste endgültig zustimmen/ablehnen. Betrachtet man jedoch die zumeist mangelhafte Ausbildung der Priester, die Aussagen so vieler Bischöfe, die Glaubensverwässerung vs. dem Aufblühen der ganzen traditionellen Gemeinschaften muss man fairerweise mindestens darüber nachdenken, ob nicht ein Notstand vorliegen könnte. Wie man auf ihn reagiert ist eine andere Sache.


3
 
 Parcival 28. August 2026 
 

@christus-vincit! - „Notstand“ ist kein kirchenrechtl. Freibrief

Auch der behauptete „Notstand“ ist ≠ einfach durch die FSSPX selbst definierbar. Can. 1323 Nr. 4 CIC kennt zwar Handeln aus „Notlage“ bzw. „erhebl. Beschwernis“ als mögl. Strafausschließungsgrund; can. 1324 regelt entspr. Fälle strafmildernd. Daraus folgt jedoch ≠ das Recht, einen dauerhaften gesamtkirchl. Notstand selbst festzustellen + daraus eigene Jurisdiktion oder hierarch. Strukturen abzuleiten. Wo der CIC außerordentl. Notlagen anerkennt, normiert er Voraussetzungen präzise: z. B. kann jeder Priester in Todesgefahr auch ohne Beichtfakultät gültig + erlaubt absolvieren (can. 976); andere Fälle schwerer Notwendigkeit sind ebenfalls rechtl. begrenzt bzw. an das Urteil zuständiger Autorität gebunden. Die FSSPX setzt dagegen ihre eigene Bewertung der kirchl. Lage voraus. Diese Selbstermächtigung ist kanonistisch der entscheid. Punkt.


4
 
 Parcival 28. August 2026 
 

@christus-vincit! - Sonntagspflicht im NO – die Quellenlage

Die verbreitete Offenheit ggü. der FSSPX erklärt sich nicht zuletzt aus mangelnder Kenntnis ihrer lehrmäß. Positionen; deshalb dokumentiere ich hier wiederholt überprüfbare Aussagen anhand von Primärquellen. Zur Sonntagspflicht vgl. P. Matthias Gaudron FSSPX, „Kath. Katechismus zur kirchl. Krise“, Fragen 66–67: Für den NO seien die Grundsätze zur Teilnahme an nichtkath. Gottesdiensten anzuwenden. Eine bloße Anwesenheit könne aus familiären/berufl. Gründen (z. B. Hochzeit, Beerdigung) zulässig sein, jedoch ohne aktive Teilnahme + ohne Empfang der hl. Kommunion. Ist keine trad. Messe erreichbar, bestehe keine Verpflichtung zum Besuch des NO, da die Sonntagspflicht nur zur Teilnahme an einer „wahrhaft kath. Messe“ verpflichte. Diese Position ist anhand der Primärquellen sowie durch Nachfrage bei FSSPX-Priestern oder -Gläubigen unschwer verifizierbar.


5
 
 Parcival 28. August 2026 
 

@christus-vincit! - Nein! Schisma ist keine Auslegungssache

Can. 751 CIC definiert Schisma als „Verweigerung der Unterordnung unter den Papst“. Diese Unterordnung besteht ≠ bloß darin, ihn verbal anzuerkennen + im Kanon zu nennen, sondern in der Anerkennung seiner obersten Hirten- u. Leitungsgewalt (Vat. I, Pastor aeternus; Vat. II, LG 22). Wer trotz ausdr. päpstl. Verbots Bischöfe weiht + eine eigene, vom Papst nicht legitimierte hierarch. Struktur errichtet bzw. fortführt, verweigert diese Unterordnung objektiv. Auch der Vorwurf, Leo XIV. verweigere den Dialog, greift nicht: Die Verhandlungen führte schon früher ≠ der Papst persönl., sondern die Glaubenskongregation: zunächst Kard. Šeper, später Kard. Ratzinger; heute DDF-Präfekt Kard. Fernández. Was soll eine zusätzl. Papstaudienz leisten, wenn P. Pagliarani ausdr. die Korrektur der Kirche verlangt? Das Problem ist ≠ fehlender Dialog, sondern dass die FSSPX ausdrücklich die lehrmäß. Korrektur des kirchl. Lehramts zur Voraussetzung voller Gemeinschaft macht.


5
 
 Richelius 27. August 2026 
 

@ christus_vincit!

Es ist Ihnen aber schon klar, dass diese prot. Bischöfe kirchenrechtlich gesehen ebenfalls exkommuniziert sind? Nur sind klare Grenzen zur kath. Kirche vorhanden, was einen Dialog erleichtert.


Interessant ist, abseits davon die Aussage des Papstes, wir würden in einer besonders unruhigen Phase leben. Das mag aus amerikanischer Sicht stimmen. Für die Alte Welt stimmt es aber nicht. In Europa gab es solche Phasen mehrfach.


0
 
 christus_vincit! 27. August 2026 
 

@Parcival Fortsetzung

Zu den Sakramenten würde ich auch gerne noch etwas sagen. Denn durch diese verkürzte Darstellung Ihrerseits, wird man der Komplexität des Themas nicht gerecht. Ich habe schon genügend Beichten erlebt, wo der Priester das Wort "Sünde" nicht aussprechen wollte und darum die Absolutionsformel abgeändert hat. Dass man diese Art von Sakramentenspendung (genau das gleiche bei Wandlungsworten etc.) in Zweifel zieht, ist gerechtfertigt. Aber Sie stellen es so dar, als ob die FSSPX generelle Zweifel an der Gültigkeit der NO Sakramente hat, das ist nicht wahr. Wenn sie so gespendet werden, wie vorgeschrieben sind sie natürlich gültig, siehe Link. Nur nutzen genügend Priester eigene Formeln, dass es für das Seelenheil der Gläubigen angemessen ist, davor zu warnen, dass eine eigenwillige Sakramentenspendung ungültig sein kann.


1
 
 christus_vincit! 27. August 2026 
 

@Parcival

Danke für Ihre Antwort!
Ich bezog mich wegen der Audienzgesuche auf das Pontifikat Leos, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Dieser wurde oft gebeten, eine Audienz zu gewähren, was nie beantwortet wurde.
Ich bin auch klar gegen Polemik, allerdings auch gegen Polemik der FSSPX gegenüber. Wo die Gemeinschaft offiziell die Erfüllung der Sonntagspflicht im NO leugnet, müssten Sie bitte erst einmal beweisen.

Schisma bedeutet die Ablehnung der Unterordnung gegen Rom. Das Problem ist, dass es Auslegungssache ist, was genau damit gemeint ist. In einer Sache nicht zu gehorchen (und das auch noch aus Gewissensgründen in einer Lage des (subjektiven) Notstands heraus) reicht nicht, um zu behaupten, die generelle Unterordnung würde verweigert werden. Das Kirchenrecht hat das Seelenheil zum Ziel und entscheidet immer im Zweifel für den Angeklagten.
Kann man der Bruderschaft keine generelle Ablehnung Roms nachweisen, befindet sie sich nicht im Schisma.


1
 
 Parcival 27. August 2026 
 

@cristus-vincit! - „Katholisch bleiben“ trotz schismatischer Parallelstrukturen?

Die Behauptung, die FSSPX trenne sich nicht von Rom, verfehlt den entscheid. Punkt: Schisma bemisst sich nicht an erklärter Gesinnung, sondern an objektiven Akten gegen die kirchl. Gemeinschaft. Wer ohne kanon. Sendung eine eigene Hierarchie errichtet, mit der Komm. St. Karl Borromäus eigene Ehenichtigkeitsverfahren führt & Entscheidungen legitimer Autorität durch eigene ersetzt, schafft faktisch eine Parallelordnung. Hinzu kommt: Die FSSPX zieht Sakramente des NO in Zweifel, spendet sie teils sub conditione erneut & bestreitet die Erfüllung der Sonntagspflicht im NO. Damit sind de facto längst Strukturen einer eigenen Konfession entstanden. Die gegenw. Krise hat ein Gutes: Immer mehr Fakten & Quellen treten hervor und machen sichtbar, wie weit diese Verselbständigung reicht, auf welchen Halbwahrheiten ihre Selbstdarstellung beruht & welchen Samen der Spaltung sie seit Jahren in die Kirche trägt. Mögen dadurch viele in die volle kirchl. Gemeinschaft zurückfinden.


4
 
 Parcival 27. August 2026 
 

@christus-vincit!; @Versusdeum; @SalvatoreMio - Die Quellenlage widerlegt dieses Narrativ.

Die Behauptung, Rom habe EB Lefebvre bzw. der FSSPX den Dialog verweigert, ist histor. nicht haltbar. Seit 1975 lässt sich die Kommunikation anhand öffentl. Quellen nahezu lückenlos rekonstruieren: Briefe, päpstl. Schreiben, Audienzen, Protokolle, Visitationen, Verhandlungen, lehrmäß. Gespräche + kanon. Regelungsvorschläge. Selbst die FSSPX dokumentiert wesentl. Stationen - freilich unter eigener Deutung. Lefebvre war 1976–1988, mithin 12 J., a divinis suspendiert; dennoch gingen auch in dieser Zeit wiederholt Gesprächsinitiativen vom Hl. Stuhl aus. Dies ist anhand der zugänglichen Quellen ohne Weiteres überprüfbar. Wer sie konsultiert, erkennt, dass die Behauptung einer römischen Gesprächsverweigerung nachweislich unwahr ist. Sie dennoch als Tatsache zu verbreiten, ist moralisch unredlich: Es ist Polemik gegen die Kirche und leistet Misstrauen gegenüber ihrer Autorität sowie mangelndem Gehorsam Vorschub.


4
 
 christus_vincit! 27. August 2026 
 

@sdamon

Allerdings ist es genau das, was die FSSPX seit 50 Jahren eben nicht macht: sich von Rom trennen.
Alle richtigen Schismatiker (siehe Lutheraner) waren nach 50 Jahren Existenz mehr als eindeutig im Schisma - inklusive der dazugehörigen Gesinnung.

Diese Ungerechtigkeit in der Behandlung führt mich immer weiter zu der Überzeugung, dass die Zeit nicht reif ist, um den Fall der FSSPX zu klären. Eine Erklärung eines Schismas ohne schismatische Gesinnung, die Stellungnahme treuer und standhafter Hirten wie Bischof Schneider für die Bruderschaft vs. ein Aufruf zu Geschwisterlichkeit gegenüber wahren Schismatikern beweist mMn diese verwirrenden Zeiten und einen Notstand in der Kirche.

Ich bete dafür, dass wieder Klarheit, Wahrheit und Gerechtigkeit in die heilige Kirche einkehrt und keine Seelen durch die Hirten der Kirche selbst weiter verwirrt werden.


2
 
 sdamon 27. August 2026 
 

@ christus_vincit!

„Die Protestanten scheinen jedenfalls mit Rom eine gemeinsame Sendung in der Welt zu haben, im Gegensatz zu treuen Katholiken, die den überlieferten Glauben bewahren wollen.“

Die Protestanten liegen praktisch auf dem Boden – ihnen den Kontakt mit Rom zu verbieten wäre, wie einen auf dem Boden Liegenden liegen lassen, ohne ihm helfen zu wollen.
Vielleicht sollte die FSSPX das gleiche machen wie die Protestanten (sich von Rom zu trennen) und eigenen Papst wählen – wenn dann der Exodus beginnt, egal in welche Richtung, wissen wir, woran es lag.


0
 
 Rolando 27. August 2026 
 

christus_vincit!

Es könnte auch so sein, den Protestanten fehlt es an Erkenntnis, sie legen die Hl. Schrift entgegen 2Petr 1,20 und 2Petr 3,16 eigenmächtig, nicht im Sinne der kath. Kirche, des kath Katechismus aus, sonst wären sie schon in der Einheit, sie haben immer noch nur die Sakramente die nicht vom Priester gespendet werden müssen, es fehlt ihnen auch das Priesteramt. Die FSSPX hat die Erkenntnis, stellt sich aber im Ungehorsam gegen Rom, umschifft geschickt die Frage nach dem päpstlichen Mandat bei der Bischofsweihe, da hätte ein Ja oder Nein gereicht. Wie gesagt, es könnte so sein.


1
 
 SalvatoreMio 27. August 2026 
 

Dieses Messen mit zweierlei Maß ..

christus_vincit! Man muss blind sein wollen, um dieses Phänomen nicht zu bemerken. Und das kann mich nicht beruhigen.


3
 
 Versusdeum 27. August 2026 
 

@christus_vincit!

Danke. Dem ist nichts hinzuzufügen.


3
 
 christus_vincit! 27. August 2026 
 

Ich habe dieses Messen mit zweierlei Maß gründlich satt!

Während Rom also mit lutherischen Bischöfe die Geschwisterlichkeit und den Weg der Versöhnung sucht, werden katholische Gläubige exkommuniziert.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die FSSPX eine Audienz beim Papst bekommen hat oder bei ihnen von Geschwisterlichkeit und Milde gesprochen wurde. Ist es also besser, den Papst und seine Kirche als solche abzulehnen (=Schisma), als aus Gewissensgründen ihm in einer Sache nicht zu gehorchen?
Die Protestanten scheinen jedenfalls mit Rom eine gemeinsame Sendung in der Welt zu haben, im Gegensatz zu treuen Katholiken, die den überlieferten Glauben bewahren wollen.


4
 

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