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Die Krise des Bischofsamtes

vor 4 Stunden in Kommentar, 5 Lesermeinungen
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Der Rücktritt Wiesemanns zeigt die Krise des Bischofsamtes. Die Kirche braucht eine bessere Ausbildung für Führungskräfte und eine Option auch für geweihte Amtsträger eine Aufgabe auf Zeit zu übernehmen. Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net/pw)

Völlig überraschend nahm der Papst in der vergangenen Woche den vorzeitigen Rücktritt Karl-Heinz Wiesemanns als Bischof von Speyer an. Wiesemann ist mit 66 Jahren geradezu ein Episkopal-Teenie. Es gibt genug Beispiele für Hirten, die erst mit 60 das Amt angetreten haben. Selbst Schlagersänger Udo Jürgens fand einst, mit 66 Jahren fange das Leben erst richtig an. Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass ein Mann, der bereits 65 Jahre alt ist, statistisch ein Alter von 83,2 Jahren erreicht. Ein Bischof, der mit 66 zurücktritt, hat damit noch eine Lebenserwartung von durchschnittlich 17,2 Jahren. In Deutschland wird aus unterschiedlichen Gründen derzeit über eine längere Lebensarbeitszeit diskutiert.

In den vergangenen Jahren erlebten wir dagegen zahlreiche Rücktritte deutscher Bischöfe, die das kanonische Alter von 75 Jahren längst nicht erreicht hatten und ihre Lebensarbeitszeit damit stark verkürzten. Unter den Diözesanbischöfen waren dies Hans-Josef Becker aus Paderborn am 1. Oktober 2022 im Alter von 74 Jahren, Ludwig Schick aus Bamberg am 1. November 2022 mit 73 Jahren, Franz-Josef Bode aus Osnabrück am 25. März 2023 mit 72 Jahren und Pater Gregor Maria Hanke aus Eichstätt am 8. Juni 2025 mit 70 Jahren. Der vorerst Letzte in dieser Reihe ist Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer, dessen Rücktritt der Papst am 19. August 2026 im Alter von 66 Jahren annahm. Im selben Zeitraum traten die Weihbischöfe Johannes Kreidler aus Rottenburg-Stuttgart mit 70 Jahren, Dieter Geerlings aus Münster mit 70 Jahren, Bernd Uhl aus Freiburg mit 71 Jahren, Hubert Berenbrinker aus Paderborn mit 70 Jahren, Johannes Bündgens aus Aachen mit 66 Jahren und Heinz-Günter Bongartz aus Hildesheim mit 69 Jahren zurück. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch Reinhard Marx, Rainer Maria Woelki, Stefan Heße und Dominikus Schwaderlapp dem Papst ihren vorzeitigen Rücktritt angeboten hatten. Diese Gesuche wurden nicht angenommen.

Nicht nur die frühen Rücktritte, sondern auch andere Aspekte deuten auf eine Krise des Bischofsamtes hin. Nachdenklich macht dieser Satz: „Aus ‚Eure Exzellenz‘ ist mittlerweile weithin ‚Herr Bischof‘ geworden“. So schrieb es Christoph Arens von der Katholischen Nachrichten-Agentur in einem Artikel, der den Rücktritt Wiesemanns erklären sollte. Das Bischofsamt nannte er eine Last mit riesiger finanzieller und personeller Verantwortung, vergleichbar mit der Leitung eines größeren Unternehmens. Der Rücktritt des Speyerer Bischofs werfe ein Schlaglicht auf die veränderten Anforderungen und die speziellen Untiefen, denen katholische Bischöfe sich stellen müssten, so Arens. Diese Betrachtung lässt das geistliche Amt vollständig außen vor. Der Bischof erscheint nur als Spitzenmanager. Vielleicht ist es gut, dieser Spur zu folgen.

Vorstandsmitglieder im Deutschen Aktienindex sind gegenwärtig durchschnittlich 54,6 Jahre alt. Rund 31 Prozent der europäischen Vorstandsvorsitzenden sind älter als 60. Vorstandsvorsitzende der Unternehmen im Deutschen Aktienindex bleiben durchschnittlich nur noch 5,3 Jahre im Amt. Die fünf vorzeitig ausgeschiedenen Diözesanbischöfe waren dagegen durchschnittlich etwa 20,7 Jahre Leiter ihres Bistums. Aus reiner Managementperspektive wären die genannten Rücktritte daher kaum als „vorzeitig“ einzustufen. Wiesemann liegt mit 66 Jahren ungefähr im weltlichen Regelbereich. Hanke war mit 70 bereits einige Jahre über dem üblichen Übergabealter. Bode, Schick und Becker gingen mit 72 bis 74 Jahren für eine operative Spitzenleitung ausgesprochen spät in den Ruhestand. Ein reguläres bischöfliches Ausscheiden mit 75 entspricht eher dem Alter eines Aufsichtsratsvorsitzenden oder Senior Advisers als dem eines operativen Vorstandschefs. Dieser Gedanke ist weniger banal, als man meinen könnte, wenn man das Aufgabenspektrum eines deutschen Diözesanbischofs betrachtet.


Managementtheoretisch ist ein deutscher Diözesanbischof eine ungewöhnliche Mischfigur. Er ist operativer Vorstandsvorsitzender, oberster Personalentscheider, Normgeber, Repräsentant und geistliches Oberhaupt in einer Person. Gerade wegen dieser Machtbündelung wären aus weltlicher Governance-Perspektive kürzere Amtszeiten, eine stärkere unabhängige Aufsicht und verbindliche Evaluierungen noch wichtiger als bei einem normalen Vorstand.

Mit einem Chief Executive Officer vergleichbar ist die administrative Außenseite. Der Bischof trägt Verantwortung für Organisation, Personal, Finanzen, Immobilien, Compliance, Strategie und Krisenführung. Die Vergleichbarkeit scheitert jedoch am verfassungsrechtlichen und geistlichen Kern des Bischofsamtes. Es ist ein sakramentales Amt. Der Bischof verantwortet die Glaubenslehre und steht dem Gottesdienst in seiner Diözese vor. Er ist kirchlicher Gesetzgeber für das Partikularrecht seiner Diözese und übt in zahlreichen Bereichen die Gerichtsbarkeit aus. Weltlich gesprochen ist er eine Autorität ohne Eigentümer- oder Mitgliederkontrolle. Lassen wir hier außen vor, dass jeder Bischof dereinst vor dem Richterstuhl des Herrn Rechenschaft abzulegen hat, damit die Beschreibung funktioniert. Man hört schon die Proteste, doch lassen wir an dieser Stelle ein ämtertheologisches „Unter Vernachlässigung der Reibung und des Luftwiderstandes“ vorerst zu.

Wie wird man eigentlich Bischof? Und wie wird man Chief Executive Officer eines Unternehmens im Deutschen Aktienindex? In beiden Fällen bewirbt man sich normalerweise nicht wie auf eine gewöhnliche Stelle. Kandidaten werden von den jeweiligen Akteuren über Jahre beobachtet, angesprochen und aus einem kleinen Führungskräftepool ausgewählt. Der Zugang zum Bischofsamt ist rechtlich wesentlich enger. Er setzt das Priestertum, theologische Qualifikation, geistliche Eignung und die Ernennung durch den Papst voraus. Der Weg in den Vorstand eines Unternehmens im Deutschen Aktienindex ist formal offener, praktisch aber durch langjährige Führungserfahrung, Branchenkenntnis und nachgewiesene Ergebnisverantwortung ebenfalls stark begrenzt. Beide Auswahlverfahren beruhen auf vertraulicher Vorauswahl, Reputation und Kooptation. Beim Unternehmensvorstand entscheidet jedoch ein gesellschaftsrechtlich verantwortlicher Aufsichtsrat. Beim Bischof liegt die Entscheidungsbefugnis letztlich bei der kirchlichen Hierarchie.

Die auffälligste Spannung besteht darin, dass ein Bischof umfangreiche Managementaufgaben übernimmt, obwohl seine verpflichtende Ausbildung primär theologisch, geistlich und pastoral ausgerichtet ist. Das ist ein entscheidender Punkt. Wer sich jenseits der geistlichen Aspekte, also unter Vernachlässigung von Reibung und Luftwiderstand, mit dem Weg ins Bischofsamt beschäftigt, findet hier das deutlichste Manko. Während der Chief Executive Officer eines Konzerns gezielt Managementaufgaben übernimmt, ist der spätere Bischof Pfarrer, Professor oder Mönch. Natürlich gehört zum geistlichen Amt der Aspekt des Leitens. Mit der Priesterweihe überträgt die Kirche dem Neugeweihten auch das geistliche Charisma des Lehrens, Leitens und Heiligens. Spätestens seit Thomas von Aquin wissen wir, dass die Gnade mit der Natur wirkt. Das vom Geist geschenkte Charisma kommt nicht von selbst zur Fülle, wenn der Mensch, hier der Priester, der Amtsgnade nicht durch eigenes Engagement entgegenkommt. Gleiches gilt für kirchliche Obere. Es scheint deshalb unumgänglich, eine kirchliche Führungsakademie zu gründen. Auch wenn es in der Kirche denkbar unbeliebt ist, Elitebildung zu betreiben.

Auf den Münsteraner Bischof Felix Genn, der als Mitglied der Bischofskongregation im Vatikan lange an der Auswahl von Bischöfen beteiligt war, geht das Bonmot zurück, es sei ihm unverständlich, „dass es immer noch Menschen gibt, die nur zu gerne Bischof werden möchten“. Andererseits monierte er, dass viele vom Papst benannte Bischofskandidaten absagten. Auch Genn sprach von einer Krise des Bischofsamtes. Man muss ihm in einem Punkt widersprechen: Wir haben zu wenige, die nur zu gerne Bischof werden wollen. Wir haben zu viele, die von Stab und Mitra, Prunk, Macht und Bling-Bling träumen. Dem könnte man entgegenwirken, indem man geeignete junge Männer, wie in der Wirtschaft üblich, konsequent zunächst für kleinere und später in größere Leitungsaufgaben rekrutiert und sie immer wieder prüft. Wie für potenzielle Topmanager gilt auch für künftige Bischöfe, dass sie ihr Fach, also die Theologie, herausragend beherrschen müssen. Viele Topmanager in der Industrie sind exzellente Ingenieure, Physiker, Chemiker oder Verfahrenstechniker. Natürlich braucht es hier wie dort auch Ökonomen und Juristen. Doch der Chef muss in der Sache wissen, wovon er spricht.

Beim Bischof kommt die geistliche Komponente hinzu. Dazu gehören die Ausbildung bei geistlichen Vätern und regelmäßige Exerzitien, ohne Kneipe gegenüber. Es braucht wirkliche Ernsthaftigkeit in der Ausbildung zum geistlichen Leben. Vielleicht ist eine verpflichtende Zeit als Weihbischof keine schlechte Idee. Fortbildungen in Ökonomie und Immobilienwirtschaft könnten auf diesem Weg ebenfalls verpflichtend sein. So könnte ein Priester mit Anfang bis Mitte 50 episkopabel sein. Er könnte dann Erfahrungen in Verwaltung, Pastoral, Wissenschaft, Recht und vor allem in der Leitung gesammelt haben. Der Bischof sollte gelernt haben, zu erkennen, wo ihm qualifiziert zugearbeitet werden muss. Um es zusammenzufassen: Der Aufbau einer kirchlichen Elite, die sich ihres Auftrags bewusst ist, ist dann und nur dann kein Fehler, wenn am Ende reife, theologisch und geistlich klare Menschen stehen. Menschen, die wissen, dass sie bereit sind, einen Leitungsdienst auf Zeit zu übernehmen.

Zehn Jahre im Amt als Diözesanbischof sind in einer Kirche wie der unseren genug. Danach bleibt reichlich Raum für andere Aufgaben, sei es in der Seelsorge oder in einem anderen Bereich. Dass das geht, hat P. Gregor, der vormalige Bischof von Eichstätt, gerade eindrücklich gezeigt. Wie oben festgestellt, hat die Kirche keine Senior Advisers. Ein solches Advisory Board emeritierter Bischöfe auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz einzurichten und mit aufsichtsratsähnlichen Aufgaben auszustatten, wäre kein Fehler. Vor allem hätte man damit eine ganze Phalanx erfahrener Berater für die amtierenden Bischöfe. Natürlich hat ein Bischof Konsultorenkollegien. Diese sind jedoch bei Weitem nicht so unabhängig wie ein Aufsichtsrat.

Seine Exzellenz, um hier erneut einzuhaken, war der Fürstbischof, der geistliche Landesherr. Oft genug ein Mann, der durch Nepotismus und ohne Weihe ins Amt gelangte. Diesen gibt es seit 1803 nicht mehr. Deo gratias! Dennoch bleibt er die Hypothek eines heutigen Bischofs, der noch immer wie ein Landesherr dotiert und hofiert wird. Den brauchen wir nicht mehr. Der ist aus der Zeit gefallen. Wenn wir über die Krise des Bischofsamtes reden, dann reden wir darüber, dass das Amt derzeit viel zu oft von ungeeigneten, schlecht ausgebildeten und nach kurzer Zeit gesundheitlich angeschlagenen Männern ausgeübt wird. Der eine oder andere könnte das Amt gut ausfüllen, hätte man ihn besser ausgebildet. Weihbischöfe stolpern zuweilen geradezu ins Amt. Heute noch im Pfarrhaus, morgen schon unter der Mitra. Zum Firmen reicht es, doch plötzlich hat man eine Diözese am Hals. Und dann?

Wenn wir darüber reden, von der Welt zu lernen, dann bitte nicht in Fragen der Moral oder des Glaubens. Da hat uns die Welt nichts zu geben. Von ihr lernen können wir die Dinge der Welt: Management und Kommunikation gehören dazu. Ebenso eine moderne Führungskultur, die Führung und Kultur miteinander verbindet und nicht das eine auf Kosten des anderen vollzieht. Natürlich muss all das in kirchliches Leitungshandeln übersetzt werden. Das geht! Was die Welt uns nicht lehren kann, sind Theologie und geistliches Leben. Das ist kirchliche Kernkompetenz. Auch sie sollte über Exzellenzcluster verfügen, die künftige Bischöfe durchlaufen.

Ein letzter Punkt: Die allermeisten Ideen der sogenannten pastoralen Reformen in deutschen Bistümern sind redundanter Blödsinn. Doch auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn. Die neuen Seelsorgeräume in Paderborn sollen ein Trio an der Spitze haben. Da ist zunächst der Pfarrer, wie ihn das kanonische Recht kennt. Daneben stehen ein Verwaltungsleiter und ein pastoraler Koordinator. Das ist eine durch und durch intelligente Idee, wenn man sie konsequent umsetzt. Der Pfarrer bildet den Bischof in seinem Sprengel ab. Lehren, Leiten, Heiligen. Das dreifache Charisma. Beim Leiten arbeitet ihm der Verwaltungsleiter zu. Beim Lehren und Heiligen unterstützt ihn der pastorale Koordinator. Wir müssen moderne Modelle zur Umsetzung des priesterlichen und bischöflichen Charismas entwickeln, ohne das Geistliche des Amtes außer Acht zu lassen. Dass im Klerus wie im Episkopat der Glaube prekär ist, steht außer Frage. Dieser Aspekt wurde hier zurückgestellt, um den Punkt des Leitens und die Frage, was die Kirche von weltlichen Leitungsmodellen lernen kann, in den Mittelpunkt zu rücken.


 

Bild oben: Förderung von Young Leadership ist in der Wirtschaft inzwischen der Normalfall. Warum nicht im Klerus? Foto: Pixabay


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Lesermeinungen

 Hebi vor 1 Stunden 
 

Eine sehr glaubhafte und logische Analyse. Der am Ende beschriebene Ansatz liegt auf der Hand.


0
 
 patresbenediktrom vor 1 Stunden 
 

Angebliche Krise? Hausgemacht?

Ein Bischofsamt hat viel Verantwortung und man muss den Weisungen Rom´s folge leisten sich an die Vorgaben halten! Da dies mit oder besser gesagt von vielen mit (sinnbildlich) mit Füßen getreten wird, versuchen einen Nationalen Alleingang mit Segnungen, Laienpredigten uvm. da braucht man sich auch nicht mehr Wundern das die Zahl der Bischöfe in Deutschland so drastisch zurück gehen werden oder zurück gehen werden. Auch Kardinäle sehe ich derzeit keine geeigneten Bischöfe die Kardnialswürde erlangen könnten.

Aber zurück zum Eigentlichen, den Alleingängen, ich gölaube ehe das man NIEMAND AUSGRENZEN darf egal was er ist, wen er wählen würde, weil man muss es Differenzieren können und darf nur weil einer die AfD Smypthaisch ggfs. findet aus den Ämtern drängen und sei es eine Diakonie.

Ich denke Papst Leo XIV. wir Wiesemann nahe gelegt haben auszuscheiden bevor man rausgeworfen wird, wegen der Aussade AfD Personen zu verbieten...


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 sdamon vor 1 Stunden 
 

„In den vergangenen Jahren erlebten wir dagegen zahlreiche Rücktritte deutscher Bischöfe, die das kanonische Alter von 75 Jahren längst nicht erreicht hatten und ihre Lebensarbeitszeit damit stark verkürzten.“

Kann man verstehen:
- Laientheater
- Priester, die vor der Weihe verheimlicht haben, dass sie schwul sind
- Priester, die vor der Weihe verheimlicht haben, dass sie Päderasten sind
- Frauen die in der hl. Messe predigen, obwohl das nicht mal Männer (Laien) dürfen
- Narrenmessen
- Hundemessen
- Regenbogenmessen
- u.a.
Um das alles zu tolerieren muss man entweder trinken oder kiffen.

@ Rolando,
bei durchschnittlich 7% Kirchgänger, kann der Priester alle Aufgaben übernehmen und hat noch Zeit für Bundesliga-Fußballspiele im Fernsehen.


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 Jirmijahu vor 2 Stunden 
 

Krise des Bischofsamtes

Der Artikel geht am wirklich drängenden Problem vorbei: Die wahre Krise des Bischofsamtes vor allem in Deutschland besteht in der Missachtung des Auftrags Jedu, die Schafe zu weiden und für die wahre Lehre einzutreten, statt sich dem modernistischen Zeitgeist anzubiedern

(2 Ti 4, Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung! 3Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verrichte dein Werk als Verkünder des Evangeliums, erfülle treu deinen Dienst!


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 Rolando vor 2 Stunden 
 

Richtige Aufteilung der Aufgaben

Der Bischof ist für das Geistige da, Sakramente, Katechese, Weihen, Zeit für Priester und Volk. Die Bischöfe sind viel gebunden in weltliche, finanzielle, behördliche, nicht für sie gedachte Aufgaben. Anstatt "Priesterersatzleute", wie Pastoralreferenten und innen, sollten diese sich um die weltlichen Dinge kümmern und die Bischöfe, ja auch die Priester von weltlichen Aufgaben freihalten.
Der Priester muß sich um finanzielle und behördliche Dinge kümmern, der, die Pastoralreferent, in, hält den Wortgottesdienst, umgekehrt sollte es sein, dann kein WoGo, sondern das Hl. Meßopfer.


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