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  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

vor 7 Tagen in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Die einzige Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung rund um die Uhr steht in öffentlicher Kritik. Anrainer fühlen sich durch das Kommen und Gehen der Gläubigen vor allem in der Nacht gestört.


Mainz (kath.net/jg)
Die ständige eucharistische Anbetung in der Pfarrkirche St. Achatius in Mainz ist unter den Druck der Öffentlichkeit geraten, nachdem die auflagenstarke Mainzer Allgemeine Zeitung Beschwerden von Anrainern aufgegriffen hat. Mittlerweile scheint sich aber eine Einigung abzuzeichnen.

Die ständige Anbetung hat vor sieben Jahren begonnen und konnte bis jetzt ununterbrochen fortgeführt werden. Sie wird von der Initiative „Eucharistische Anbetung 24/7“ mit ungefähr 180 Personen getragen. Hinzu kommen regelmäßig Gläubige, die sich kurzfristig für ein Gebet vor dem Allerheiligsten entscheiden.


Die Anbetung war zunächst in der Kapelle der Zentrale der Caritas des Bistums in Mainz-Bretzenheim untergebracht. Vor etwa zwei Jahren musste die Anbetung übersiedeln, da die Caritas die Kapelle selbst benötigte. Seither findet die Anbetung in einem Nebenraum der Sakristei der Pfarrkirche St. Achatius statt. Es handelt sich dabei um die einzige Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung rund um die Uhr in Mainz.

Die Kritik der Anrainer richtet sich vor allem gegen das Kommen und Gehen der Beter in der Nacht. Sie fühlen sich durch den Lärm beim Schließen von Autotüren, bei der An- und Abfahrt von Autos und das Licht der Scheinwerfer gestört. Probleme gab es auch durch das Parken auf dem zur Kirche gehörenden Gelände.

Nach Gesprächen mit den beteiligten Gruppen gibt es ein neues Reglement, das die Zufahrt auf das Kirchengelände in der Nacht untersagt. Die Kirche soll nur mehr über den Haupteingang betreten werden. Die Beleuchtung in der Umgebung soll ebenfalls begutachtet und angepasst werden. Die neuen Regeln sollen zunächst sechs Monate lang beobachtet werden. Dann soll eine abschließende Bewertung erfolgen.

 

Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 chorbisch vor 5 Tagen 
 

@ Jothekieker

Ich erinnere mich an etliche Fälle in Rheinland-Pfalz, wo muslimischen Gemeinden strenge Auflagen gemacht worden sind, wenn es Beschwerden wegen Verkehrslärm, sonstigem Lärm oder wildem Parken in der Umgebung zu Gebetszeiten gab. Ebenso mussten Pläne für neue Moscheen, die öffentlich ausgelegt waren, nach Einwänden der Anlieger modifiziert wurden, oder wurden gar nicht genehmigt.

Im Mainzer Fall geht es neben dem Lärm an- und abfahrender Autos wohl vor allem darum, dass es auf dem Grundstück der Kirche einige sehr helle Lampen gibt, die durch Bewegungsmelder aktiviert werden und auch in die Fenster umliegender Häuser strahlen.

Und das scheint einige Anwohner sehr gestört zu haben, was nicht per se verwerflich ist und deren Beschwerden auch nichts mit "Gratismut" zu tun haben.


0
 
 Jothekieker vor 6 Tagen 
 

Gratismut

Es wäre mal interessant zu wissen, ob die Beschwerdeführer auch gegen nächtliche Moscheebesuche in ihrer Nachbarschaft protestiert hätten.


3
 
 Paddel vor 6 Tagen 

Gut, wenn es eine Regelung gibt

Unsere Tochter ist von einer stark muslimisch geprägten Stadt in ein gut katholisches Dorf umgezogen. Am jetzigen Arbeitsplatz stören sich ihre Kollegen am Glockengeläut der Kirche (Nachtschichten ..., verständlich). Unsere Tochter meint, wenn die wüssten, wenn das so weitergeht mit den muslimischen Einwanderern, dann kommt eine Zeit, in der sie sich nach dem Glockengeläut zurücksehnen. Seit sie in diesem Dorf wohnt, könne sie wieder leben, ohne Kriminalität, die ihr ständiger Begleiter, auch tatsüber war. Sie lebt regelrecht wieder auf und ist fassunglos, wie freundlich fremde Menschen sein können. Sie meint, die leben dort in einer Blase und wissen gar nicht, was da auf sie zurollt...Die Polizeipräsenz in der o.erwähnten Stadt wurde kurz vor ihrem Umzug aus gegebenen Anlässen dauerhaft erhöht.
Trotzdem habe ich Verständnis für die Anwohner und wünsche, dass sich hier eine Lösung abzeichnet, mit der beide Seiten leben können.


0
 
 SalvatoreMio vor 7 Tagen 
 

Ständige Eucharistische Anbetung

Wie wunderbar, dass es das überhaupt gibt! Man kann nur staunen und hoffen, dass die Initiative weitergeht. Großartig, dass auch des nachts immer genügend Anbeter den Mut haben, sich auf den Weg zu machen.


4
 

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