Der US-Neutestamentler und Buchautor Jeremiah Johnston ist bei einer Veranstaltung am Rande des Wirtschaftsforums in Davos von der Echtheit des Turiner Grabtuchs überzeugt
Davos (kath.net)
"Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“ Der US-Neutestamentler und Buchautor Jeremiah Johnston hat am Rande des Weltwirtschaftsforums im Schweizer Davos ein Zeugnis für das Turiner Grabtuch abgegeben und betont, dass er von der Echtheit überzeugt ist. Johnston bekannte, dass er das Grabtuch lange für unecht gehalten habe; dies habe sich jedoch geändert, nachdem er sich mit zahlreichen neuen wissenschaftlichen Untersuchungen und Indizien beschäftigt hatte.
Im Zentrum seiner Erkenntnis stehe für ihn die Entstehung des Bildes. Laut Physikern wurde das Bild durch einen extrem kurzen und intensiven Energieimpuls verursacht, den man mit einer „nuklearen“ Lichtentladung vergleichen könnte. Laut Forschungen sollen 34 Billionen Watt (34.000 Milliarden Watt) in einem Vierzigstel einer milliardstel Sekunde freigesetzt worden sein. Auch eine dreijährige, vom Vatikan eingesetzte Forschungsgruppe habe ihn überzeugt. Die Gruppe hat festgestellt, dass weder Farbe noch Pigmente oder Farbstoffe das Bild verursacht haben. Das Bild sei zudem nur 0,02 Mikrometer dünn. Laut Forschung könne man dies technisch nicht nachahmen.
Weitere Indizien sind für ihn, dass die Blutgruppe AB besonders häufig bei Menschen semitischer Abstammung vorkomme und dass am Tuch Pollen von fast 60 Pflanzenarten nachgewiesen wurden. Zwei Drittel davon kommen ausschließlich im Raum Jerusalem vor. Das Grabtuch sei für ihn ein „sichtbares Zeichen“ dafür, wie weit Liebe und Opferbereitschaft gehen können. Echten Frieden finde man laut Johnston nur in Jesus.
VIDEO - “Beyond ALL Doubt Jesus” Experts Debate Shroud of Turin With Piers Morgan
Gott hat ein Selfie von seinem Tod und von seiner Auferstehung gemacht. Das eine kann ohne das andere für uns Christen gar nicht gedacht werden. Vielleicht gibt es deshalb ein Selfie von beiden Ereignissen.
Seltsam mutet mir der Gedanke an, warum das Volto Santo so im Hintergrund steht. Aber der Glaube an die Auferstehung fällt offenbar selbst Katholiken schwer...
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je suis vor 24 Stunden
DEAR MR. JOHNSTON,
I am in complete agreement with your presentation.
Thank you very much!
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Mariat vor 26 Stunden
Ein heiliges Tuch; " die Ikone des Karsamstags".
Dieses Tuch ist ein großes Geschenk des Himmels! Ebenso wie das Hl. Altarsakrament, das wir in der Hl. Messe empfangen dürfen.
Eines dieser Verwandlungs - Wunder ( von denen Carlo Acutis) geschrieben hat, geschah in Lanciano!
"Wissenschaftliche Untersuchungen:
Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Reliquien des Wunders wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen. Diese Untersuchungen ergaben, dass das Fleisch menschliches Herzgewebe ist und das Blut die Blutgruppe AB aufweist, was sehr selten ist. Die Ergebnisse bestätigten, dass sowohl das Fleisch als auch das Blut von einem lebenden Menschen stammen und die Struktur des Herzgewebes aufweisen."
Hr. Johnston, in Anbetracht, dass es ein Hl. Tuch von unserem Herrn ist, passt diese "weltliche" Überschrift nicht, bitte ändern. DANKE.
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heikostir vor 27 Stunden
Da halte ich es lieber mit Papst Benedikt XVI., der das Grabtuch von Turin als eine "Ikone des Karsamstags" bezeichnet hat.
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Versusdeum vor 28 Stunden
@Redaktion
Beim Grabtuch ist es immer sehr erhellend, wenn man das photographische Negativ (das Grabtuch selbst!) und ein Negativ davon (das Positiv oben links, in dem das Gesicht klar hervortritt) nebeneinanderstellt. Und das ist nur eines der unerklärlichen Mysterien dieses Geschenks, das vielleicht sogar ein Gottesbeweis für unsere Zeit ist (die leider wieder von der Wissenschaft abrückt und sich extrem widersprüchlichen Ideologien und "mittelalterlichen" Religionen unterwirft).
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