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Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen

vor 16 Stunden in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Appell bei Begegnung mit jungen orthodoxen Priestern und Mönchen zur Überwindung eigener Vorurteile und "Entwaffnung der Herzen"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat Vertreter von Ostkirchen zu einer engeren Zusammenarbeit aufgerufen. Die historischen und kulturellen Unterschiede der Kirchen stellten ein wunderbares Mosaik des gemeinsamen christlichen Erbes dar, so Leo XIV. am Donnerstag im Vatikan. Seine Ansprache richtete er an junge Priester und Mönche der orthodoxen Ostkirchen. Trotz der Unterschiede "sollten wir uns weiterhin gegenseitig unterstützen, damit wir in unserem gemeinsamen Glauben an Christus wachsen können".


Das katholische Kirchenoberhaupt appellierte, eigene Vorurteile zu beseitigen und die Herzen zu entwaffnen. Dann "wachsen wir in der Nächstenliebe, arbeiten enger zusammen und stärken unsere Bande der Einheit in Christus", so Leo XIV. "Auf diese Weise wird die Einheit der Christen auch zu einem Sauerteig für den Frieden auf Erden und die Versöhnung aller."

Zu der Gruppe, die der Papst im Vatikan empfing, gehörten Angehörige der armenisch-apostolischen, koptischen, äthiopisch-orthodoxen, eritreisch-orthodoxen, malankarischen und syrisch-orthodoxen Kirche. Sie halten sich anlässlich einer Studienreise in Rom auf. Deren Ziel ist es, mehr über die katholische Kirche, insbesondere über die Weltkirchenverwaltung im Vatikan und römische Bildungseinrichtungen, zu erfahren.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican Media


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Lesermeinungen

 Richelius vor 4 Stunden 
 

@ Cosmas

Es ist trotzdem falsch. Zum einen weil die Piusbruderschaft zum Patriarchat des Abendlandes gehört, die Ostkirchen nicht. Das ist ein entscheidender (auch kirchenrechtlicher) Unterschied.
Zum „Filioque“: Dies wird von den kath. Ostkirchen nicht gebetet.
Ob der Papst in allen katholischen Ostkirchen kommemoriert wird, weiß ich nicht mehr auswendig; ich glaube aber nicht, weil in manchen Traditionen nur der nächsthöhere Bischof genannt wird.
P.S: Ich verliere bei den Orientalen gelegentlich den Überblick, aber ich glaube, daß bei der Delegation gar keine „Orthodoxen“ dabei waren. Das dürften alles orientalische Christen gewesen sein. Das heißt, es geht dogmatisch um andere Fragen.


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 Cosmas vor 7 Stunden 
 

@heikostir

Sobald Sie sich von Ihrem Schrecken erholt haben, darf ich Ihnen folgendes sagen:
1. Lesen Sie genau! Ich sagte nicht, dass es gleich ist, sondern vergleichbar!Und ich schrieb "kirchenrechtlich vergleichbar".
2. Mit der Orthodoxie besteht ein Schisma wegen des Filioque und des Papstprimates. Das Schisma besteht, die gegenseitige Exkommunikation wurde 1965 aufgehoben.
3. Mit der Piusbruderschaft besteht der Hauptgegensatz bzgl. des Verständnisses der "Religionsfreiheit" und des interrelig. Dialoges. der Liturgiekonstitution hat Lefevbre zugestimmt!
4. Seit 1988 besteht ein Schisma. Die Exkommunikationen wurden 2009 aufgehoben.
5. FSSPX kommemoriert den Papst, die Orthodoxen NICHT!
Natürlich ist es nicht gleich, aber in wichtigen Bezügen ähnlich, nämlich in Bezug auf das Schisma und auf die aufgehobenen Exkommunikationen. Bzgl. der strittigen Glaubensinhalte gibt es natürlich Differenzen.


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 heikostir vor 14 Stunden 
 

@Cosmas

Die Orthodoxen mit den Piusbrüdern gleichzusetzen, zeigt eine erschreckende Unkenntnis von theologischen Grundlagen. Ich empfehle die Lektüre der Dogmatischen Konstitution "Lumen gentium" oder von "Unitatis redintegratio" oder der Enzyklika "Ut unum sint" des hl. Johannes Pauls II.


2
 
 Cosmas vor 15 Stunden 
 

Die Orthodoxen sind schismatisch bei aufgehobener Exkommunikation.

Sie sind also dem kirchenrechtlichen Status der FSSPX sehr vergleichbar. Vielleicht auch mit ihnen eine "Begegnung zur Überwindung eigener Vorurteile" und "Entwaffnung der Herzen" für Papst Leo und die katholische Kirche hilfreich sein.


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