Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Im Vatikan noch keine Vorbereitungen für Rückkehr des Papstes

12. März 2025 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienische Medien spekulieren nach zuletzt verbesserter Mediziner-Prognose bereits darüber, wann Franziskus das Spital verlassen kann


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan bereitet sich derzeit noch nicht auf eine Rückkehr des Papstes in seine Wohnung vor. Vatikanquellen ließen am Dienstag wissen, es gebe derzeit keine derartigen Aktivitäten. Papst Franziskus sei zwar nicht mehr in Lebensgefahr, doch setze er weiterhin seine medizinische Behandlung sowie die Physiotherapie in der Gemelli-Klinik fort. An den vatikanischen Fasten-Exerzitien, die noch bis zum 14. März dauern, habe der Papst am Dienstag erneut per Videoschaltung teilgenommen, so Vatikansprecher Matteo Bruni. Das Thema der vom Kapuzinerpater und offiziellen Prediger des Päpstlichen Hauses, Roberto Pasolini, geleiteten geistlichen Reflexionen lautet: "Die Hoffnung des Ewigen Lebens".

Am 14. Februar war der Papst mit einer komplizierten Atemwegserkrankung in das römische Gemelli-Krankenhaus gebracht worden. Etwa zwei Wochen lang schwebte er in Lebensgefahr. Seit die behandelnden Ärzte am Montag ihre Prognose geändert haben und nicht mehr von akuter Lebensgefahr für den 88-Jährigen sprechen, wird in italienischen Medien über eine demnächst bevorstehende Rückkehr des Papstes in seine Wohnung im Vatikan spekuliert. Franziskus lebt normalerweise im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Am Donnerstag jährt sich zum zwölften Mal der Tag seiner Wahl zum Papst am 13. März 2013.


Experte rechnet mit baldiger Entlassung

Italiens führender Altersmediziner Dario Leosco rechnet derweil mit einer baldigen Entlassung des Papstes aus dem Krankenhaus. Die verbesserte Prognose der behandelnden Ärzte sei vielversprechend, sagte er der Zeitung "La Repubblica" (Dienstag).

Der Vorsitzende der italienischen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie geht davon aus, dass in einigen Tagen entschieden wird, wann das Kirchenoberhaupt das Spital wieder verlassen kann. "Es ist nicht gut für einen älteren Menschen, so lange im Krankenhaus zu bleiben, auch wenn dort eine bessere Überwachung möglich ist", so Leosco. Er halte eine baldige Verlegung zurück in den Vatikan für ratsam.

Vatikan-Prediger: Erinnerung an das Ewige Leben

Die zentrale Bedeutung der christlichen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod und die aktuelle Sorge um Papst Franziskus führt derweil der päpstliche Hausprediger Pasolini bei seinen täglichen Meditationen zu den Fastenexerzitien in der vatikanischen Audienzhalle zusammen. In seiner geistlichen Ansprache am Dienstagvormittag sagte der Kapuziner vor zahlreichen Kurienkardinälen, Prälaten und Angestellten der Römischen Kurie mit Blick auf Franziskus: "Wenn er noch länger bei uns bleibt, wird das für uns wunderbar sein." Sollte er sterben, dürfe man davon nicht sprechen, "als ob es eine Tragödie wäre". Er hoffe, dass das Thema des Ewigen Lebens für den Papst in den Stunden seiner Prüfung durch die Krankheit eine besondere Medizin sei.

In einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem Portal "Vatican News" hatte Pasolini gesagt, viele Menschen hätten den Sinn für die Rede vom ewigen Leben verloren und seien äußerst sensibel für alles, was zutiefst menschlich sei. Deshalb seien Christen "aufgefordert, die Qualität des ewigen Lebens aufleuchten zu lassen".

Zu der nur indirekten Anwesenheit des Papstes bei den Exerzitien sagte Pasolini, Franziskus begleite die Einkehrtage im Vatikan mit seinem Leiden hoch oben im zehnten Stock der Gemelli-Klinik; das bedeute eine Art Zeugnis: "Sein Zeugnis wird begleitet von all den Zeugnissen der Menschen, die im Stillen, im Verborgenen, in allen Teilen der Welt das gleiche Geheimnis des Leidens, aber auch des Bösen durch Kriege, Gewalt und Tod erleben."

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Archivbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz