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„In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?

vor 30 Minuten in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Theologe Bernhard Meuser (Initiative Neuer Anfang), im Interview mit der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“: „Die Kirche darf ihren Katechismus nicht vom deutschen ‚Synodalen Weg‘ umschreiben lassen.“


Rom (kath.net/pl) „In Deutschland haben wir eine lange Tradition, römische Bestimmungen und Einwände zu ignorieren, herunterzuspielen oder als Bestätigung der eigenen Linie zu interpretieren. Im Hintergrund tobt derzeit ein Kirchenkampf in unserem Land, von dem man in Italien vielleicht keine wirkliche Vorstellung hat.“ Darauf macht der bekannte Theologe, Autor und Initiator des „Youcat“-Projektes sowie der Initiative „Neuer Anfang“ in einem Interview mit Matteo Matsuzzi für die italienische Tageszeitung „Il Foglio“ aufmerksam. In diesem Kirchenkampf „prallen vordergründig zwei ekklesiologische Auffassungen aufeinander, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nie zusammengeführt wurden: Communio versus Concilium – eine apostolisch-sakramental-hierarchisch verfasste Kirche versus eine Kirche der Räte, die sich demokratisch von der Basis her immer wieder neu erfinden darf.“ Doch „nüchtern betrachtet geht es um die Macht und das Geld“, so Meuser, denn „die Strategen der Machtübernahme der Laien haben bereits die Mehrheit der deutschen Bischöfe auf ihre Seite gezogen; nun betteln sie in Rom noch um den päpstlichen Segen“, also „um irgendeine Kompromissformel, die sich triumphierend präsentieren lässt“. Die Menschen sollen Glauben, dass der Papst nun ebenfalls den deutschen ‚Synodalen Weg‘ befürworte“ Aber in Wirklichkeit gebe beim deutschen „Synodalen Weg“ keinerlei Überlegungen, „wieder in das Boot der universalen Kirche einzusteigen, die neu eingeführte Sexualethik zu widerrufen oder sich wieder am Lehramt der Kirche zu orientieren“.

Einer inhaltlichen Auseinandersetzung versuche der deutsche Synodale Weg auszuweichen, indem man „Recht von Wahrheit“ entkopple, schildert Meuser. Doch „entweder ist die deutsche Sexualethik … Gott wohlgefällig und rechtgläubig. Oder sie ist eine Häresie und ein Bruch mit dem gemeinsamen Glauben der Kirche. Entweder muss die Weltkirche von Deutschen ihren Katechismus umschreiben lassen, oder die deutschen Bischöfe müssen sich fügen. Tertium non dotur.“


Hinsichtlich der Schisma-Gefahr führt Meuser gegenüber „Il Foglio“ in vier Punkten aus:

  • „Das Untergraben des apostolischen Prinzips und die Dekonstruktion der bischöflichen Autorität“. „Auf dem deutsch-synodalen Reißbrett entsteht ein Bischof, der von den Laien überstimmt werden kann, erpressbar ist und dem es dann am besten geht, wenn er sich nur noch als Moderator und Vertreter des Willens des Gottesvolkes versteht. Dieses Gottesvolk wird dann vom ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) konstituiert, einer Art Funktionärsvereinigung.“
  • „Zweitens der radikale Gedanke der Autonomie in der theologischen Ethik, der die Entscheidungsfreiheit über jede Form der Unterweisung und des Gebots stellt, der damit die Offenbarung überflüssig macht, das Wort Gottes zerstört und die ‚Hingabe an Gott‘ aus dem spirituellen Repertoire streicht. Von Jesus bleibt nur noch die Ermutigung, man selbst zu sein.“
  • Drittens „die Entsakralisierung und die Selbstsäkularisierung der Kirche, ihr Abschied von der Nachfolge Christi, ihre stille Verwandlung in eine bürokratisch geführte ‚Religionsverwaltung‘ (wie Martin Brüske es nannte). Dies zeigt sich im Ressentiment gegen den Priester.“
  • Viertens „eine theologische Anthropologie, in der mehr als zwei Geschlechter existieren, Homosexualität eine ‚gute Gabe Gottes‘ ist, homosexuelle Handlungen und Masturbation niemals sündhaft sind, voreheliche sexuelle Experimente als nützlich und normal gelten, eheähnliche Partnerschaften wertgeschätzt werden und die sakramentale Ehe auch für Mann/Mann und Frau/Frau als Geschenk betrachtet werden soll. Liturgische Segnungen von Paaren, die vom Heiligen Stuhl verboten sind, finden [sogar] in Kathedralen statt. Eltern sollen die vollständige Umsetzung der LGBTQ-Agenda in katholischen Schulen miterleben.“

Es gebe zwar eine „breite Mitte“ von Katholiken in Deutschland. Man müsse sich dabei aber bewusst machen, „dass in Deutschland 800.000 Laienmitarbeiter von den Geldern der Kirche leben. Die meisten von ihnen sieht man nie bei Gottesdiensten. Diese kirchlichen Angestellten identifizieren sich größtenteils nicht mit der Kirche; sie sind lediglich eine Voraussetzung für ihre progressiven kirchlichen Träume. Dennoch verfügen sie mitunter über mehr kommunikative, strukturelle und administrative Macht als unsere Bischöfe.“ 

Die Kirche verliere aktuell „vier Gruppen: die Jungen, die zu Freikirchen abwandern; die Gläubigen, die Schönheit und Treue zum Glauben nur noch in der alten Messe sehen; wertebewusste Intellektuelle, die vom theologischen Niveau der Protagonisten abgestoßen sind; und die missionarischen Erneuerungsbewegungen, die systematisch an den Rand gedrängt werden.“

Meuser weist auch dezidiert auf die gezielte Lenkung der binnenkatholischen Nachrichten und Gesprächsmöglichkeiten hin. So werde beispielsweise die die Initiative Neuer Anfang, in der sich jene sammeln, die angeblich nicht existieren, von den offiziellen Medien der Kirche nicht aufgegriffen – Meuser nennt namentlich die Katholische Nachrichtenagentur KNA und den Internetauftritt „katholisch.de“. Weiter kritisiert der Theologe: „Dialoganfragen werden von den Bischofsbüros abgelehnt“ Und ein Bischof habe ihm dann persönlich geantwortet: „Ich entscheide, mit wem ich spreche und mit wem nicht.“

Matteo Matsuzzi fragt gegen Ende seines Interviews wörtlich: „Tatsächlich erlebt die deutsche Kirche eine schwere Krise mit vielen Austritten, einer sehr geringen Sakramentenpraxis und einer historischen Tiefstzahl an Priesterweihen. Was war Ihrer Meinung nach der Fehler? Und warum beharrt man trotzdem auf diesem Weg?“ Meuser wies in seiner Antwort darauf hin, dass „der ursprüngliche Fehler die Abkehr von der Katechese und dem Katechismus“. Er erinnerte daran, dass Katechese/Katechismus „in Deutschland ein abwertenden Begriff“ sei, „der mit infantilem Christentum gleichgesetzt“ werde. „Daher sollte es nicht überraschen, wenn 30 Prozent der deutschen Katholiken die Gottessohnschaft für ein Märchen halten. Und wenn sich Bischöfe durch Selbstverpflichtung an die Beschlüsse des Synodalen Weges binden, muss man sich fragen, wo sie ihre theologischen Kenntnisse erworben haben und wann sie zuletzt in ihren Amtseid geschaut haben.“

Matsuzzi fragte dann „nach dem wahren Ziel dieser Synodalkonferenz“. Meuser kommentierte dies knapp: „Das frage ich mich auch. Ich habe keine Antwort.“

 


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Lesermeinungen

 SursulaPitschi vor 51 Minuten 

Stasi-Mediathek

Stasi-Mediathek: Das Bundesarchiv bietet eine Online-Mediathek an. Dort können Sie nach Namen suchen. Sie finden dort jedoch meist nur Unterlagen, die bereits für die Bildungsarbeit aufbereitet wurden, keine komplette Datenbank.

Archivierte Leaks: Kurz nach der Wende kursierten Listen (wie die "Halle-Liste" oder Gehaltslisten der Hauptamtlichen). Diese sind teilweise in Web-Archiven (z. B. Archive.org) zu finden, aber Vorsicht: Diese Listen sind oft unvollständig, enthalten Fehler oder mischen hauptamtliche Mitarbeiter mit inoffiziellen.

3. Was Sie tun können
Wenn Sie vermuten, dass über Sie oder Mitarbeiter berichtet wurde:

Antrag stellen: Gehen Sie auf die Seite des Bundesarchivs / Stasi-Unterlagen-Archivs.

Identitätsnachweis: Sie müssen sich ausweisen (online per eID oder persönlich).

Warten: Die Bearbeitung kann aufgrund der hohen Nachfrage und der aufwendigen Recherche in den Karteien mehrere Monate oder sogar Jahre dauern.


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 SursulaPitschi vor 58 Minuten 

Theoretisch ja, praktisch ist es möglich, wenn man will

die Finanzierung basiert auf kirchenrechtlichen Verträgen und Beschlüssen.
Hier ist eine Übersicht, wie die Finanzierung funktioniert und warum ein "einfacher" Entzug der Mittel geht, wenn man will:
1. Woher kommt das Geld?
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) finanziert sich zum Großteil aus Mitteln des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD). Das ist der Zusammenschluss der 27 deutschen Bistümer. Es handelt sich also um Gelder aus der Kirchensteuer.
2. Rechtliches:
Die Finanzierung basiert auf dem Status des ZdK als anerkanntes Laiengremium gemäß dem Kirchenrecht (Canon 312 CIC) und dem Statut der Gemeinsamen Synode.
Beschlusslage: Die deutschen Bischöfe haben sich formell dazu verpflichtet, die Arbeit der Laienräte finanziell zu ermöglichen.
Staatskirchenrecht: Da das ZdK KEINE wichtige Rolle mehr in der gesellsch.n Vertretung der Kirche spiel, hängen trotzdem oft auch langfristige Haushaltspläne und Arbeitsverträge daran.
3. Wer könnte dieMittel streichen: VddB,VDD

die Mehrheit ist leider Synodal,


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 ThomasR vor 1 Stunden 
 

@SursulaPitschi

die Präsidentin von Caritas Deutschland Frau Eva Maria Welskop-Deffaa. (bei der Caritas handelt es sich um diözesane Stiftungen die in einem Verband zusammengefasst sind) ist ehemalige Fuktionärin und Mitglied von ZdK.

Eva Maria Welskop-Deffaa hat sich u.A. für die Übernahme der Abtreibungskosten durch gesetztliche Krankenkassen eingesetzt.

Es gibt mehrere höchstbezahlte Stellen in der Kirche, wie z.B. Leiter eines Kirchenbüros (als ob Generalvikar für die Vertretung der Kirche nach Aussen in amtlichen Fragen nicht ausreichen würde), die mit ZdK Mitgliedern durch Bischöfe besetzt wurden/sind

kath.net/news/85266


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 SursulaPitschi vor 1 Stunden 

Dreht dem ZDK, BDKJ einfach den Finanzhahn zu. Wer traut sich?

Keiner hat die gewählt. Die sind SED-unterwandert. Bitte einnmal prüfen, wer da alles IM waren/sind.


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 BittenWir vor 2 Stunden 
 

Die Kirche(n) und der Zeitgeist

Es ist alles Augenwischerei! Segnungsgottesdienste werden von beiden Kirchen schon lange im jährlichen Wechsel zwischen der Katholischen und der Lutherischen Gemeinde durchgeführt. Bevor die (katholischen) Synodalen die gleichgeschlechtlichen Beziehungen segneten, ging man halt in die evangelische Kirche. Seit der katholischen Handreichung braucht nun niemand mehr über den Umweg protestantische Kirche gehen um seine wie auch immer geartete Beziehung segnen zu lassen. Und hört man öffentlichen Aufschrei der Katholiken hier? Nein! Nur Szenenapplaus wenn mal wieder ein Liebespaar den Segen bekommt. Wir sind doch schon längst nicht mehr EINE Katholische Kirche…


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 ThomasR vor 2 Stunden 
 

Hauptverantwortung liegt und verbleibt bei den Bischöffen

Über Finanzierung der ZdK über eine freiwillige Spende der DBK befinden (ohne jegliche Verpflichtung- Vereine sind auch vorwiegend über Mitgliedsbeiträge der Mitglieder zu finanzieren-) allein die Bischöfe- damit wird die Erschaffung der neuen Pseudotheologie der ZdK (verfügt über eigene theologische Abteilung als ob zum Lesen und Aneignen der Lehre nicht das Lesen vom Katechismus genügte) durch die DBK mitfinanziert

Die Bischöfe befinden dazu über die Bildung der Rücklagen in Milliardenhöhe - manchmal endet es wie beim Weltbildverlag in Verlusten in dreifachen Millionenhöhe, es schafft trotzdem Macht auf den schwer umkämpften Finanzmärkten


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 persona vor 2 Stunden 
 

Pastor sein für wen?

Ein Pastor hat mal zu mir gesagt: "Für Leute wie Sie will ich nicht Pastor sein. Ich will nur für ganz bestimmte Leute Pastor sein." Das war schon irgendwie heftig, aber da bin ich erst wach geworden. Dieser Mann kann für mich nicht Pastor sein. Und tatsächlich meide ich jetzt Kirchengemeinden in der Umgebung mit einer Glaubensmentalität, die sich mit der meinen nicht verträgt. Es ist de facto eine Spaltung vorhanden. Und ehrlich gesagt: was geht mich der Synodale Weg an? Ich habe mich damit auseinandergesetzt und mich davon grundsätzlich distanziert. Und ich bin froh über kath.net, das romorientiert ist. Dankeschön auch an alle Verantwortlichen und User von kath.net


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 naiverkatholik vor 2 Stunden 
 

Zustimmung. Nur beim Glauben an Gottessohnschaft Christi ist es viel schlimmer..

Volle Zustimmung. Aber Ergänzung, vielleicht Korrektur zu den 30% Katholiken, die Gottessohnschaft für Märchen halten: Das heißt nicht, dass 70% dran glauben. Siehe KMU6 unter Gottesbilder (dort Abb. 2.5): Als Indikator für ein auf Jesus Christus bezogenes Gottesbild wurde die Aussage „Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der sich in Jesus Christus zu erkennen gegeben hat“ gewählt. Hier stimmten 19 % der Bevölkerung zu. Unter den evangelischen Kirchenmitgliedern waren es 29 %, unter den katholischen Kirchenmitgliedern 32 %. Das bedeutet: Zwei Drittel der Kirchenmitglieder teilen
ein auf Jesus Christus bezogenes Gottesbild nicht oder fühlen sich in so großer Distanz zu dieser Glaubensaussage, dass sie sie nicht ankreuzen..

kmu.ekd.de/fileadmin/user_upload/kirchenmitgliedschaftsuntersuchung/PDF/Wie_h%C3%A4ltst_du%E2%80%99s_mit_der_Kirche_%E2%80%93_Zur_Bedeutung_der_Kirche


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 Versusdeum vor 3 Stunden 
 

Mögliche weitere Antworten

- Geld: Je regierungsnäher man ist, desto sicherer fließt auch der Mammon (ich nenne es Mal das "NGO-Prinzip" (hier als "Near-Governmental Organization" aufzulösen), also die von uns bezahlten Vorfeldorganisationen linker Parteien und Regierungen (habe nie gehört, dass sich die CSU in Bayern eine eigene "Zivilgesellschaft" hält - die machen es eher per Spezlwirtschaft, so wie die Grünen, die sich beides leisteten (Habecks damaliger Erster Staatssekretär Graichen und seine familiär-windindustriellen Verflechtungen)))
- "Marsch durch die Institutionen: Schon vor Jahrzehnten gab es offene Opposition, z.B. aus den kirchlichen Jugendverbänden, deren Leiternden:innenden nicht von "Grünen" zu unterscheiden waren. Und aus diesen Verbänden wurden dann sicherlich meist der Laienfunktionärsnachwuchs rekrutiert
- "Geist-des-Konzils"- und Liturgiereformbegeisterte, die es nach Jahrzehnten nicht mehr schaffen, Fehlentwicklungen oder gar ihre eigenen Lebensziele zu hinterfragen (teils tragisch)
- ...


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 Jothekieker vor 3 Stunden 
 

800.000 vs. 1.300.000

In Deutschland besuchen ca 1.300.000 Katholiken regelmäßig den Gottesdienst. Der größte Teil davon dürfte das Rentenalter bereits erreicht haben. Wenn man diese Zahl den 800.000 Kirchenangestellten gegenüberstellt, wird man Herrn Meusers Vermutung leicht nachvollziehen können, daß viele von diesen eher den Zeitgeist der Welt in die Kirche tragen als die Lehre der Kirche in die Welt.
Wenn da noch eine gewisse Staatsnähe der Bischöfe hinzukommt, dann sollte der Zustand der Kirche in Deutschland niemanden verwundern.


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 Johannes14,6 vor 3 Stunden 
 

Letzlich geht es um Macht und Geld --hervorragend auf den Punkt gebracht!

.."in Wirklichkeit gebe beim deutschen „Synodalen Weg“ keinerlei Überlegungen, „wieder in das Boot der universalen Kirche einzusteigen, die neu eingeführte Sexualethik zu widerrufen oder sich wieder am Lehramt der Kirche zu orientieren“."

.."In Deutschland (leben) 800.000 Laienmitarbeiter von den Geldern der Kirche..(sie)verfügen.. über mehr kommunikative, strukturelle und administrative Macht als unsere Bischöfe.“"

Die Macht dieses Apparates, der da in den Bistümern gewuchert ist, und vor allem seine Beharrungskräfte sind nicht zu unterschätzen, denn diese Laienmitarbeiter können noch über Jahrzehnte Einfluss ausüben, gleichgültig ,"wer unter ihnen Bischof ist"!

Einen Eindruck bekommt man, wenn man die Anleitungen zur Sexualpädagogik bzw die Schulpapiere aus Limburg, Hamburg und der Schulkommission liest.
das ist Sexualethik im Geiste Sielerts, letzlich Kentlers, die der Kirche aufoktroyiert werden soll, zwar nur als "Empfehlung",letztlich doch wirksam,offiziell und zerstörerisch.

erzbistum-hamburg.de/Bistumswebsite/pdf/2025/KSEH_Rahmenkonzept_Sexuelle_Bildung.pdf


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 Jörgen vor 3 Stunden 
 

Tertium non dotur

Respekt für diese schonungslose Analyse, der nichts hinzuzufügen ist.
Eine andere Sicht wird nur der haben, der über den Zustand der Kirche nicht informiert oder weit entfernt von Glaubenswissen ist. Oder wer eigene Ziele verfolgt. Gern motiviert durch Geld und Macht.


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