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| ![]() Bätzing spaltet politisch! Ein absoluter Tiefpunkt in der deutschen Kirchengeschichte!12. November 2025 in Deutschland, 32 Lesermeinungen Peter Hoeres, Professor für Neueste Geschichte an der Universität Würzburg, übt scharfe Kritik an Marx, Kampf der Kirchen gegen "rechts" und Bischof Bätzing - Bätzing habe in den vergangenen drei Jahren keinen einzigen Priester mehr geweiht Würzburg (kath.net) Hoeres erinnerte auch, dass in der Bibel "rechts" die gute Seite sei, in der politische Zuschreibung "rechts“ negativ belastet sei. In seinem neuesten Buch befasst er sich mit der gefährlichen Vereinfachung im "Kampf gegen rechts". Vergleichsstudien zeigen, dass das Rechts-Links-Muster religions- und kulturübergreifend sei. Überwiegend sei die rechte Seite mit Positivem und Heiligem verbunden, die linke mit Negativem bis Dämonischem. "Von der Bibel über Gemälde, z. B. vom Jüngsten Gericht bis zum Kirchenbau, ist die rechte Seite klar privilegiert, heilig. Zur rechten Seite Gottes sitzt der Menschensohn. Der 'gute Schächer', der sich noch am Kreuz bekehrt, hängt auf der rechten Seite von Jesus. Und die linke Seite ist eben das Negative, Böse, wo der Herr am Jüngsten Tag laut Matthäus (25,33 ff.) die Böcke, die Verfluchten, stellen wird." Angesprochen auf die deutsche AfD meinte der Professor, dass man in der Partei viele kritisch sehen müsse. "Aber man kann weder diese Partei noch deren Wähler komplett ausgrenzen. Das ist ein unchristliches Verhalten und führt zu der Verfestigung der Situation. Was hat der 'Kampf gegen rechts' denn im Hinblick auf die AfD gebracht, außer einer Verdopplung der Stimmenzahl, im Osten sogar bis hin zu 40 Prozent? Wer überzeugt ist, dass diese Partei nationalsozialistisch ist, sollte sofort versuchen, sie zu verbieten, und das ernsthaft betreiben", betont Hoeres. Nationalsozialistisch sei die Partei nicht, da es keine Kernelemente des Nationalsozialismus wie Führerherrschaft, ein eliminatorischer Antisemitismus, ein expansionistisches Lebensraumkonzept und eine Schläger-Truppe als Parteiarmee gäbe. Aus den Reihen der Linksfraktion kommen laut Hoeres übrigens Äußerungen, die viel stärker auf Gewalt zielten und zweitens auch viel stärker gegen Israelis und Juden gerichtet seien. Aber auch hier könne man nicht sagen, dass dies alles Stalinisten seien. Ein bisschen Differenzierungspotenzial müssen man sich bewahren, wenn die Gesellschaft nicht komplett auseinanderfliegen solle. Hoeres kritisierte auch, dass die deutschen Kirche mit vehementen Abtreibungsbefürwortern bei den Grünen und Linken kuschen. "Zumindest in der katholischen Kirche verbietet sich das ganz klar, Abtreibung ist von Exkommunikation bedroht. Da hat man überhaupt keine Probleme, Gemeinsamkeit zu suchen. Auf der rechten Seite hingegen schon – ein absoluter Selbstwiderspruch. Mein Logikprofessor hat immer gesagt: „Der liebe Gott hat leider vergessen, logische Fehlschlüsse mit Schmerzempfinden zu koppeln.“ Dann würden im Moment sehr viele Leute vor Schmerz schreien." Hierzulande fühlen sich die Leute in ihren Alltagssorgen von den Kirchen verraten und von vielen leitenden Kirchenvertretern im Stich gelassen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuDeutsche Bischofskon
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