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Bayer-Manager Anderson über den Glauben: ‚Ich wäre sonst nicht hier‘

2. Dezember 2025 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Der Glaube an Jesus Christus gebe ihm die Kraft, viele Dinge zu bewältigen. ‚Ich könnte es nicht, ich bin nicht so stark‘, gibt er zu.


München (kath.net/jg)
Der US-Amerikaner Bill Anderson ist seit 2023 Vorstandsvorsitzender des Agrarchemie- und Pharmakonzerns Bayer. Der 59-Jährige ist praktizierender evangelischer Christ, der viel Kraft für seine anspruchsvolle Aufgabe aus dem Glauben schöpft, wie er im Interview mit Chelsea Spieker von The Pioneer bei der „Celebrating Democracy“-Tour in München bekennt. Die evangelische Nachrichtenplattform IDEA hat das Interview zusammengefasst.

Anderson ist erst als Erwachsener im Alter von 22 Jahren zum Glauben gekommen. Er sei von einem Freund mit der Frage konfrontiert worden, wofür er eigentlich lebe. Die Auseinandersetzung mit dieser Frage habe ihn zum Glauben an Christus geführt, erinnert er sich. 


Heute sei der Glaube eine große Kraftquelle in seiner Position als Manager. Er sei in den letzten Jahren zu einer Art Sanierer geworden. Er werde dann geholt, „wenn etwas wirklich schiefläuft“. Dabei gebe es immer wieder „wirklich harte Situationen“, „in denen der Druck mich hätte zerquetschen können“, sagt Anderson wörtlich. Es stünden Arbeitsplätze von Menschen, die Zukunft von Unternehmen auf dem Spiel. In diesen Situationen habe er im Glauben viel Kraft gefunden, betont der aus Texas stammende Manager.

Zum Glauben gehöre auch die Dankbarkeit, fährt er fort. „Ich kann loslassen. Ich kann den intensivsten Tag mit den herausforderndsten Situationen haben, und wenn ich fertig bin, kann ich sagen: Danke Gott, dass Du mich durch diesen Tag gebracht hast.“ Anschließend bitte er Gott um Kraft für den nächsten Tag. Das sei befreiend. „Ich wäre sonst nicht hier. Ich könnte viele der Dinge, die ich getan habe, nicht bewältigen – ich könnte es nicht, ich bin nicht so stark“, bekennt er.

Die Bayer AG hat rund 93.000 Mitarbeiter und erreichte 2024 einen Jahresumsatz von 46,6 Milliarden Euro.

 


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