![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangerevor 13 Stunden in Prolife, keine Lesermeinung "Marsch für das Leben" weist auf Schwangerschaftsabbrüche infolge wirtschaftlicher Notlagen - Messfeier im Veitsdom war ausdrücklich "den schwangeren Frauen in schwierigen Lebenssituationen" gewidmet - Auch in Tschechien sinken die Geburtenzahlen Prag (kath.net/KAP) In Prag haben sich am Samstag Tausende Menschen zum "Marsch für das Leben" versammelt. Die von der Organisation "Hnuti Pro zivot CR" (Bewegung fürs Leben) ausgerichtete Demonstration stellte die Unterstützung von Frauen in ungewollten Schwangerschaften in den Mittelpunkt. Der Marsch begann traditionell mit einem Gottesdienst im Veitsdom auf der Prager Burg, bevor sich mehrere separate Demonstrationszüge Richtung Wenzelsplatz bewegten. Zugleich gab es mehrere Gegenveranstaltungen, die gegen Vermischung von Religion, Politik und Gesetzgebung protestierten. Trotz Zwischenfällen blieb die Lage laut Behördenangaben insgesamt unter Kontrolle und endete ohne größere Ausschreitungen. Die liturgische Feier für schwangere Frauen, ihre Familien und ungeborene Kinder wurde von der Prager Erzdiözese gemeinsam mit dem Metropolitankapitel St. Veit organisiert. Die Messe im Geist der katholischen Lebensschutzbewegung war ausdrücklich "den schwangeren Frauen in schwierigen Lebenssituationen" gewidmet. Der Vorsitzende der Organisation "Bewegung fürs Leben", Radim Uchac, erklärte dazu, Ziel sei kein ideologischer Streit über Rechte, sondern der "Hinweis auf die Notwendigkeit konkreter Hilfe". Soziale Forderungen und Hilfeangebote Im Zentrum des Marsches standen der Schutz ungeborenen Lebens sowie auch soziale und wirtschaftliche Forderungen. Nach Angaben der Veranstalter werden in Tschechien jährlich Tausende Frauen in Krisenschwangerschaften unzureichend unterstützt. Viele Schwangerschaftsabbrüche seien nicht primär freie Entscheidungen, sondern Folge wirtschaftlicher Notlagen und fehlender sozialer Unterstützung, hieß es. Besonders wirtschaftliche Unsicherheit sei in den vergangenen Jahren ein wachsender Faktor geworden. Gegendemonstrationen: "Mein Körper, meine Wahl" Aufgrund behördlicher Vorgaben war der diesjährige Marsch in mehrere parallele Demonstrationszüge aufgeteilt worden. Gruppen starteten unter anderem am Hradschiner Platz und bewegten sich in Richtung Innenstadt. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot präsent. Nach Angaben der Einsatzkräfte blieb die Lage insgesamt weitgehend ruhig, es kam jedoch zu vereinzelten Zwischenfällen. Besonders im Zentrum Prags kam es zu wiederholten Blockaden. Berichten zufolge wurden mehrere Kreuzungen durch Gegendemonstranten versperrt, wodurch der Marsch zeitweise gestoppt wurde. In der Straße Na Prikope eskalierte die Lage, als hunderte Demonstrierende den Weg versperrten und Polizeikräfte eingriffen. Die Polizei setzte Bereitschaftseinheiten und Antikonfliktteams ein und bildete einen Korridor für die Beteiligten des Marsches. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuLebensschutz
Abtreibung
Tschechien
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||