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| ![]() Türkei: Behörden genehmigen zwei symbolträchtige Marienfeiernvor 6 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung Orthodoxe Liturgien am 23. August im Kloster Sumela und in den Ruinen des Klosters Panagia Faneromeni auf der Halbinsel Kyzikos im Marmarameer Istanbul (kath.net/KAP) Die traditionelle Marienvesper im orthodoxen Kloster Sumela (Archivfoto) im Nordosten der Türkei findet heuer, wie schon im vergangenen Jahr, am 23. August statt. Das hat das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel unter Verweis auf eine entsprechende Genehmigung der türkischen Behörden bekannt gegeben. Wer dem Gottesdienst, zu dem zahlreiche Gläubige erwartet werden, vorstehen wird, ist derzeit noch nicht klar. Patriarch Bartholomaios wird es jedenfalls nicht sein. Die Behörden genehmigten nämlich für den 23. August auch eine zweite symbolträchtige Liturgie: So wird der Patriarch in den Ruinen des historischen Klosters Panagia Faneromeni auf der Halbinsel Kyzikos (türkisch: Kapidag) im Marmarameer einen Gottesdienst feiern. Der Gottesdienst im Sumela-Kloster, der eigentlich meist am 15. August gefeiert wurde, führt jedes Jahr tausende orthodoxe Gläubige aus der Türkei und vielen anderen Ländern zu dem berühmten, in eine Felswand gehauenen Marienkloster. 2010 hatten die türkischen Behörden Patriarch Bartholomaios erstmals erlaubt, am 15. August die Liturgie in Sumela zu feiern. Mehrere Jahre lang konnte Bartholomaios in Sumela dann jeweils das Marienfest feiern. 2015 wurde das Kloster aber wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen und die Marienfeiern entfielen. Seit 2021 konnte der Patriarch dann wieder in gewohnter Weise in Sumela der Liturgie zum Hochfest der Entschlafung Mariens vorstehen. 2025 wurde die Genehmigung dann aber erstmals für den 23. August erteilt. Eine Begründung legten die Behörden nicht vor. Das Kloster Panagia Faneromeni auf der Halbinsel Kyzikos war einst ein bedeutendes religiöses Zentrum der kleinasiatischen Griechen. Von der Klosteranlage sind nur noch Ruinen erhalten. Tag des Abschieds Der 23. August ist in der Orthodoxen Kirche der "Tag des Abschieds" vom Fest der Entschlafung Mariens. Das kirchliche Hochfest der Entschlafung Mariens (katholisch: Mariä Himmelfahrt) wird in der Orthodoxen Kirche gleich mit einer mehrtägigen Festzeit begangen, die am 15. August, dem eigentlichen Festtag, beginnt und am 23. August endet. Vor allem in Griechenland ist der Tag des Abschieds von großer Bedeutung und wird mit Prozessionen mit Marienikonen begangen. Die Gläubigen beten und bitten um die Fürsprache und den Schutz der Gottesmutter. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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