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Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?

vor 4 Stunden in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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Bernhard Meuser kritisiert Synodalen Weg in Deutschland: „Argumente wurden nicht gehört, Dialog wurde verweigert; Minderheiten wurden überspielt, Kritiker ausgegrenzt oder in die rechte Ecke gestellt“


Augsburg (kath.net/pl) „Sinkendes Vertrauen“ in die Kirche. Das diagnostiziert der bekannte Theologe, Autor und Initiator des „Youcat“-Projektes sowie der Initiative „Neuer Anfang“ in einem Post auf Facebook. Er legt den Finger direkt auf die Wunde der Kirche in Deutschland: „Die große Frage ist: Sank das Vertrauen in die Kirche, weil der Synodale Weg seine Ziele nicht erreicht hat – oder sank das Vertrauen, weil der Synodale Weg die Katholische Kirche in Deutschland in ein Machtspiel und eine Kampfzone verwandelt hat?“


Es dürfte mittlerweile klar sein, dass es „den Betreibern auch nicht ansatzweise gelungen ist, eine Stimme für alle Katholiken in D zu sein“, stellt Meuser weiter fest. Dann listet er auf: „Argumente wurden nicht gehört, Dialog wurde verweigert; Minderheiten wurden überspielt, Kritiker ausgegrenzt oder in die rechte Ecke gestellt. Ihnen wurde Reformunwillen und reaktionäre Beharrung auf dem Status quo unterstellt.“

Abschließend schreibt er: „Dass Rom nun langsam versteht, dass der deutsche SW das partikuläre Projekt einer hermetischen Elite und nicht die Herzensangelegenheit aller Katholiken ist, macht natürlich unruhig.“


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Lesermeinungen

 BittenWir vor 2 Stunden 
 

modernchrist

Volle Zustimmung! Haben Sie bestimmte Namen, die den abdriftenden Kahn noch rechtzeitig einholen und zurück ins richtige Fahrwasser bringen können? Es muss eine starke Persönlichkeit sein, die den Stürmen und Gegenwinden trotzt und das Kirchenschiff erstmal entern und stoppen wird. Motor aus und einen erfahrenen Lotsen an Bord nehmen der wieder Richtung Heimathafen steuert. Dort angekommen sind Bestandsaufnahme und Reparaturen fällig um es wieder seetüchtig zu bekommen. Dann heißt es mit neuem Kapitän wieder „volle Fahrt voraus in die Dreimeilen Zone der katholischen Kirche“. Es wird Sturm und Regen geben aber die kräftige Hand Gottes hält Wache.


0
 
 modernchrist vor 3 Stunden 
 

Die Wahl des neuen DBK-Mannes

wird eine Schicksalswahl. So wie es die Wahl von Leo XIV war. Wir müssen intensiv beten! Herr, hilf uns aus diesem kirchlichen Scherbenhaufen, der mit Wahnsinnskosten hier angerichtet wurde. Hilf uns wieder auf das richtige Geleise. Wir möchten nicht "anderskatholisch sein". Wir möchten nicht so lange rumreformieren - "bewährte Praxis dann genannt" - und evtl. sogar schismatische Weihen aufgedrückt bekommen, bis - und damit (!) wir mit der EKD fusionieren können! Wenn der Synodalzirkus und die ungeheure Einflussnahme von Laienfunktionären auf die Kirche in Deutschland so weitergeht, dann wird der Papst zwar noch als Ehrenprimas anerkannt - aber/und die Fusion mit den Protestanten auf der Verwaltungsebene vollzogen. Das war ja schon vor Jahren eine Forderung von Politikern! Ich halte dies für die eigentliche "deep agenda" des synodalen Irrweges.


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 BittenWir vor 4 Stunden 
 

Tja was nun ..

Der große Drängeln-Guru zieht sich (gescheitert) zurück und hinterlässt seinem Nachfolger einen großen Haufen unbeendeter Baustellen. Es ist viel Porzellan zerschlagen worden - und ? War es die ganze Sache wert, liebe Synodalen? Ich könnte 500 m von meiner Haustür entfernt gleich 3 katholische und 2 öffentliche Organisationen benennen, die bereits mit einem kleinen Anteil der entstandenen Kosten viel viel Gutes tun können! Die geistlichen Herren haben es sich von unseren Zwangsabgaben gutgehen lassen und am Ende war’s für die Katz! Weder gibt es kirchliche Homo-Ehen, noch Frauen zumindest in naher Zukunft nicht als Diakon. Ich bin gespannt wer nun Herrn Bätzing folgen wird.


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 Peter2021 vor 4 Stunden 
 

Right Way

Laut Studien des Center for Applied Research in the Apostolate (CARA) besuchen in Nigeria etwa 94% der Katholiken mindestens einmal pro Woche die Heilige Messe. Es folgen Kenia (73%) und der Libanon (69%). Das stärkste Wachstum der katholischen Kirche und der Kirchgängerzahlen wird aktuell in Afrika verzeichnet. In USA liegt die Quote zwischen 24% und 29%. FAZIT: Dort wo die Gläubigen marianisch sind und aus der Kraft der Sakramente - insbesondere der Heiligen Eucharistie - leben, blüht die Kirche. Dort ist die Heiligkeit der Gläubigen Ziel allen kirchlichen Wirkens.

Heiliger Carlo Acutis: "Je mehr wir die Eucharistie empfangen, desto mehr werden wir wie Jesus werden, so dass wir auf Erden einen Vorgeschmack auf den Himmel haben werden."[...] "So wie die Sonne unsere Haut bräunt, so verwandelt die Gegenwart Jesu in der Eucharistie unseren Geist und macht uns heilig, indem sie unseren Blick vom Irdischen auf das Göttliche lenkt."


2
 
 CusanusG vor 4 Stunden 
 

Der Papst weiß, was in D läuft

Meuser hat sicher Ähnliches dem Papst in der Spontanaudienz bzw. schon vorher übermitteln können. Rom weiß, was gespielt wird und muss jetzt den karren behutsam aus dem Dreck ziehen.

Die skrupellose Machtausübung basierend auf dreisten Umdeutungen von Realitäten durch deutsche Bischöfe und Profi-Laien ist längst entlarvt und moralisch am Ende. Die Epoche der Post-68er fällt sang und klanglos in sich zusammen. Es ist nur die Frage, wie lange die Synodalen in D auf ihrer Macht beharren. Sie werden wie die grünen Medien keinen Zentimeter Einfluss abgeben, obwohl ihr Spiel längst verloren ist.

Es ist im übringen keine Mehrheit, die auf dem synodalen Weg mitläuft, sondern eine kleine selbsternannte Pseudoelite, die viele Uninformierte immer weniger blenden kann und die Gläubigen verlädt und verunglimpft.

Es ist schlicht eine Schande, was die Bischöfe aus München und Limburg mit einigen Politkatholiken des ZDK da angerichtet haben.


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 girsberg74 vor 5 Stunden 
 

Nachschlg, Korrektur

Die Frage ist schon ein Rückzug, ein Zeichen von Handlungsschwäche, von Unterwerfung unter ein aufgezwungenes Sprachspiel


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 girsberg74 vor 5 Stunden 
 

Die Frage ist schon ein Rückzug, ein Zeichen von Handlungsschwäche, von Unterwerfung unter ein aufge

Bezug:
„ … wurden überspielt, Kritiker ausgegrenzt oder IN DIE RECHTE ECKE GESTELLT.“

Also, es ist der Zeit, sich um solche Zuweisungen gar nicht zu kümmern, sondern sein „Eigenes“ vorzustellen.

„HABT KEINE ANGST ! “


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 Jörgen vor 5 Stunden 
 

Auf den Punkt gebracht von Herrn Meuser

Wer zu einer unvoreingenommenen Analyse des Prozesses bereit und dazu fähig ist, wird sich diesem Befund anschließen können.
Und so werden die Protagonisten den schismatischen Weg unbeirrt weitergehen, unabhängig von römischen Interventionen. Die Frage ist lediglich, ob der Weg offen oder im Hintergrund weiter verfolgt wird.


3
 

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